3.jpg

    

 Startseite

 FILMREVIEWS
 
Südkorea

Japan
China / Hong Kong
Thailand
Anime
Bollywood
Restliche Asienfilme
Hollywood & Co
 

 Über mich
 Heimkino
 Alternativcover
 Sammelstücke
 Specials
 Presseberichte
 Download
 Kontakt
 Verweise
 Impressum

 Asien-Filmtipps:
 » Crows 0
 » I'm a Cyborg...
 » The Classic
 » My sassy girl
 » Windstruck
 » Battle Royale
 » Hard Boiled
 » Project Makeover
 » Strassen der Gewalt
 » Saikano
 » A better tomorrow 2
 » Jenny, Juno

»alle Reviews  

 Neueste Filmreviews:
 » Die Taschendiebin
 » Hide and Seek
 » Shimoneta
 » Daimidaler
 » Aesthetica of a Rogue Hero
 » Trinity Seven
 » Sankarea: Undying Love
 » Photo Kano
 » Unsere kleine Schwester
 » Patema Inverted
 » The Target

»alle Reviews  

 Non-Asiafilm Reviews
 » Power Rangers
 » Elle
 » Halt mich fest
 » Life
 » Oh Boy
 » Kong: Skull Island
 » Perdita Durango
 » Resident Evil: The Final Chapter
 » Fighting Games
 » Suburra
 » Hell or High Water

»alle Reviews  

Special:
Special:
50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

A Company Man (ofdb)

Original-/Alternativtitel: A Company Man
Land, Jahr: Südkorea, 2012
Regie: Lim Sang-yoon
Darsteller: GSo Ji-sub, Lee Mi-yeon, Kwak Do-won, Lee Kyeong-yeong;
Altersfreigabe: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
Laufzeit (ca.): 97 Min.

 

 



Inhalt:
Auf den ersten Blick macht der smarte Hyeong-Do einen recht seriösen Eindruck, doch der Schein trügt. Nach Außen hin scheint er für eine ganz normale Firma zu arbeiten, doch in Wirklichkeit ist der Konzern nur ein Deckmantel für eine Agentur voller Auftragskiller.
Hyeong-Do gehört zu den Besten seiner Branche, doch nach dem Tod eines Partners keimen erstmals Zweifel in ihm auf. Als er die Familie des Verstorbenen besucht und sich in dessen Schwester verliebt, plant er den Ausstieg. Die Angehörigen jedoch wissen nicht, wie er sein Geld bislang verdiente und auch die Company ist nicht gut auf Aussteiger zu sprechen. Es bleibt in allen Bereichen also nur die Flucht nach Vorn...


Fazit:

Auf dem Cover wirbt man noch mit Anleihen bei „Bittersweet Life“ und „The Man from Nowhere“, womit man für Kenner dieser Titel schon mal sehr ehrgeizige Vergleiche zieht und natürlich doppelt und dreifach neugierig macht.

Alle Zweifel, ob man den großen auch nur ansatzweise gerecht werden könnte, verfliegen jedoch nach wenigen Sekunden. „A Company Man“ zieht unmittelbar nach Beginn mit seiner brillanten Optik und seinem absolut coolen Hauptdarsteller in den Bann. Es geht relativ schnell zur Sache – und das nicht gerade zimperlich. Die Mischung aus harter Action, genial agierender Hauptfigur und hochwertigem Look habe ich lange vermisst und endlich wurden die Bedürfnisse wieder befriedigt.

Durch das jederzeit hohe Tempo bleibt kaum Zeit zum verschnaufen und die – leider nur stellenweise innovative – Geschichte wird nie langweilig. So richtig neu ist das Konzept mit dem getarnten Auftragskillern und deren Scheinfirma nämlich nicht, aber in diesem – vor allem sehr hart inszenierten – Kontext hat dies nicht wirklich negativ auf die Stimmung gedrückt. Das Konzept fühlt sich aufgrund des vermeintlich unberechenbaren Verlaufs überraschend frisch an und hält durchwegs bei Laune. Man erahnt zwar irgendwo die nächsten Schritte der Hauptfigur, jedoch ist man sich nie zu hundertprozentig sicher.

Insbesondere das Finale geizt nicht mit kompromisslosen Schusswechseln, die den Pulsschlag in die Höhe treiben. Minutenlang verwöhnt man uns mit toll gefilmten und ebenso famos choreografierten Einlagen, die beinahe Freudentränen in die Augen jagen. Die Koreaner verstehen es einfach ein wahrhaftes Feuerwerk abzufackeln und dabei derbe zur Sache zu gehen. Die SPIO/JK-Freigabe ist definitiv gerechtfertigt und ich danke dem Label überhaupt eine ungekürzte Fassung bei uns heraus gebracht zu haben.

Nach einer langen Durststrecke bekommt der hiesige Asia-Filmfan mit „A Company Man“ endlich wieder deftige und schnörkellose Kost geboten, die über Monate des Schmachtens hinweg tröstet. Der Titel bietet alles, was man für einen rasanten Actionabend braucht, vergisst dabei aber Herz und Hochglanztechnik nicht. Die knappen 100 Minuten sind wie im Flug vergangen und das Verlangen nach weiteren solcher filmischen Granaten wurde erneut angeheizt. Hoffentlich beglückt uns splendid bald wieder mit solchen Krachern – natürlich erneut ungeschnitten und in dieser erstklassigen Qualität! Pflichttitel!


Wertung:
8,5/10

Review Blu-Ray: Splendid (Black Edition #22)
Testsprache:
Deutsch/DTS-HD 5.1


 

 
 



Dieses Testmuster wurde freundlicherweise von splendid zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!


Weitere Infos und den Trailer zum Film finden Sie hier:
http://www.splendid-film.de/ceemes//article/show/152267




Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 29.03.2012

<< Zurück zur Übersicht

(c) 1999-2016 Ferdinand/Silverfox1982 | Dies ist eine rein private Seite.  

»Seite zu Ihren Favoriten hinzufügen