1.jpg

    

 Startseite

 FILMREVIEWS
 
Südkorea

Japan
China / Hong Kong
Thailand
Anime
Bollywood
Restliche Asienfilme
Hollywood & Co
 

 Über mich
 Heimkino
 Alternativcover
 Sammelstücke
 Specials
 Presseberichte
 Download
 Kontakt
 Verweise
 Impressum

 Asien-Filmtipps:
 » Crows 0
 » I'm a Cyborg...
 » The Classic
 » My sassy girl
 » Windstruck
 » Battle Royale
 » Hard Boiled
 » Project Makeover
 » Strassen der Gewalt
 » Saikano
 » A better tomorrow 2
 » Jenny, Juno

»alle Reviews  

 Neueste Filmreviews:
 » Die Taschendiebin
 » Hide and Seek
 » Shimoneta
 » Daimidaler
 » Aesthetica of a Rogue Hero
 » Trinity Seven
 » Sankarea: Undying Love
 » Photo Kano
 » Unsere kleine Schwester
 » Patema Inverted
 » The Target

»alle Reviews  

 Non-Asiafilm Reviews
 » Wonder Woman
 » A Cure for Wellness
 » John Wick 2
 » Die Mumie (2017)
 » Vier gegen die Bank
 » Live by Night
 » Masterminds
 » Buffy - Staffel 5
 » Alien: Covenant
 » Die Irre Heldentour des Billy Lynn
 » x.X.x. 3

»alle Reviews  

Special:
Special:
50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

A Man Once a Superman

Originaltitel/Alternativ:
A Man Who Was Superman
Land/Jahr: Südkorea, 2008
Regie: Park Jeong Yoon-cheol
Darsteller: Hwang Jeong-min, Jeon Ji-hyeon, Jin Ji-hee, Lee Sang Yeob;
Altersfreigabe: -
Laufzeit (ca.): 102 Min.
 

Inhalt:
Fast jeder kennt die Comicfigur Superman. Er ist nahezu unbesiegbar, übernatürlich stark und hat nur wenige Schwächen. Genau für diesen tollen Typen hält sich der offensichtlich geistig verwirrter Typ dem per Zufall die Reporterin Song Soo Jung über den Weg läuft.  Der Möchtegern Superman hat sich die Aufgabe gesetzt, sich jederzeit für die Gemeinschaft einzusetzen und stets anderen Menschen zu helfen. Besonders stark ist unser Held allerdings nicht. Fliegen kann er auch nicht. All dies liegt angeblich an dem Kryptonit, welches in seinem Kopf steckt. Dies ist schließlich die einzige Substanz, die Superman schwächen kann.
Song wittert endlich wieder eine erfolgreiche TV-Show mit dieser sympathischen Figur. Fasziniert von seiner schrägen - aber äußerst hilfsbereiten - Art, begleitet sie ihn bei seinem Alltag. So ehrenhaft die Motive des vermeintlichen Helden auch sind, so verstört ist doch seine Persönlichkeit und ob nun wirklich Kryptonit in seinem Kopf ist, steht auf einem anderen Blatt...


Fazit:
Ganz ehrlich: Ich bin absoluter Fan von Jeon Ji-hyeon und habe mich tierisch auf dieses Werk gefreut. Trotz der eher negativen Kritiken zum letzten Streifen Uninvited (denn ich selber leider noch nicht gesehen habe!), bin ich frohen Mutes an "A Man Once a Superman" herangegangen.
Auf den ersten Blick wirkt die süße Jeon Ji-hyeon jedoch etwas befremdlich. Das damalige "sassy girl" hat sich (wie zuvor in Daisy) etwas geändert und wirkt reifer als zuvor. Ob der Stil nun gefällt, muss jeder selbst entscheiden. Mir hat sie früher deutlich besser gefallen, doch schlecht ist ihre Figur hier keineswegs. Obwohl sie für mich DER Schaugrund schlechthin war, spielt ihr männlicher Kollege Hwang Jeong-min die eigentliche Hauptrolle. Er verkörpert die Rolle des Möchtegern-Superman mal sehr gut, mal eher durchschnittlich. Diese Aussage trifft leider auch auf den Erzählfluß zu. Ist man anfangs noch interessiert, so plätschert der Mittelteil äußert mäßig vor sich hin. Das kuriose (aber im Grunde ebenfalls wenig spektakuläre) Finale sorgt hingegen wieder für Versöhnung.
Obgleich sich die Geschichte relativ originell anhört, so drängt sich gleich der Vergleich zu anderen Werken, wie beispielsweise dem amerikanischen K-Pax auf. Hier hielt sich Kevin Spacy zwar für einen Außerirdischen - und nicht für Superman -, aber der Filmverlauf war teils ähnlich. "A Man Once a Superman" war durchwegs viel durchschaubarer und nicht so spannend. Die Spannungskurve konnte im Gegensatz zum Konkurrenten nicht so gut durch den gesamten Filmverlauf hochgehalten werden. Dem Zuschauer war - ob nun gewollt oder nicht - schon recht früh bewusst, was hier Sache ist. Vielleicht hat dies der Regisseur gewollt, hätte er die Psychostory etwas konsequenter zu Ende erzählen müssen. Vermutete man im Trailer noch einen eher gefühlsbetonten Touch, lässt einem das Ergebnis  eher etwas kalt. Sicherlich ist man bemüht, aber möglicherweise auch nicht kitschig genug an alles heran gegangen. Windstruck war ein Brett, welches mich wirklich bis zum bitteren Ende mitgerissen hatte und Jeon Ji-hyeon glänzen ließ. Dieser maßlos überzogene Herz-Schmerz hat mir besser gefallen, als dieses laue Lüftchen.
Schlecht ist das Ergebnis zwar nicht, doch ich habe mir deutlich mehr versprochen. Die Kritikpunkte sind zwar reichlich, aber der Film ist trotzdem anschaubar. Allein wegen Jeon Ji-hyeo MUSS der Film einfach im Regal stehen, obwohl ich keine Kaufempfehlung aussprechen kann. Fans wagen einen Blick und entscheiden selbst. Alle anderen schauen sich noch einmal K-Pax an und lassen diesen Streifen einfach aus. Wer hingegen K-Pax schon kennt und unbedingt einen Pendanten aus der Asienecke sucht, sollte sich
I'm a Cyborg, But That's OK näher anschauen. Der ist zwar nicht unbedingt inhaltsgleich, aber zumindest vergleichbar und vor allem besser gelungen. Hier macht zwar eine andere Hauptdarstellerin mit, doch immerhin ist er schon seit einiger Zeit als deutsche Scheibe im Handel erhältlich.


Wertung:
6/10

Testsprache:
koreanisch und englische Untertitel


Bemerkungen:

-

Siehe auch:
 » My sassy girl
 » Windstruck
 » Daisy
 » Il Mare
 » White Valentine



Trailer:
 


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 13.10.2008

<< Zurück zur Übersicht

(c) 1999-2016 Ferdinand/Silverfox1982 | Dies ist eine rein private Seite.  

»Seite zu Ihren Favoriten hinzufügen