5.jpg

    

 Startseite

 FILMREVIEWS
 
Südkorea

Japan
China / Hong Kong
Thailand
Anime
Bollywood
Restliche Asienfilme
Hollywood & Co
 

 Über mich
 Heimkino
 Alternativcover
 Sammelstücke
 Specials
 Presseberichte
 Download
 Kontakt
 Verweise
 Impressum
 Datenschutz

 Asien-Filmtipps:
 » Crows 0
 » I'm a Cyborg...
 » The Classic
 » My sassy girl
 » Windstruck
 » Battle Royale
 » Hard Boiled
 » Project Makeover
 » Strassen der Gewalt
 » Saikano
 » A better tomorrow 2
 » Jenny, Juno

»alle Reviews  

 Neueste Filmreviews:
 » Air Strike
 » Lucid Dream
 » Die Taschendiebin
 » Hide and Seek
 » Shimoneta
 » Daimidaler
 » Aesthetica of a Rogue Hero
 » Trinity Seven
 » Sankarea: Undying Love
 » Photo Kano
 » Unsere kleine Schwester

»alle Reviews  

 Non-Asiafilm Reviews
 » Das krumme Haus
 » Under the Silver Lake
 » Aquaman
 » Peppermint
 » Speed Kills
 » Venom
 » Project Overlord
 » Bohemian Rhapsody
 » Asphaltgorillas
 » Breakin In

»alle Reviews  

Special:
Special:
50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

Chocolate - ...süß und tödlich (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Chocolate
Land/Jahr: Thailand, 2008
Regie: Prachya Pinkaew
Darsteller: Nicharee Vismistananda, Ammara Siripong, Hiroshi Abe, Sakda Pattaseema;
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit (ca.): 92 Min.
 

Inhalt:
Ein Mitglied der thailändischen Mafia verliebt sich einen Anführer der japanischen Yakuza. Damit ist der Ärger schon vorprogrammiert und dunkle Wolken ziehen auf. Um das Leben des gemeinsamen Kindes nicht zu gefährden, trennen sich letztendlich die Wege.
Zen - die kleine Tochter der Beiden wächst bei ihrer Mutter auf, doch führt kein normales Leben. Sie ist autistisch veranlagt und grenzt sich sehr von Anderen ab. Sie verbringt viel Zeit damit, sich selbst Kampfsporttechniken anzueignen und wächst zu einer wahren Elitekriegerin heran.
Eines Tages erkrankt die Mutter an Krebs und das Geld für die teure Behandlung fehlt. Eine alte Mafialiste scheint Abhilfe zu versprechen. Auf ihr sind alle Leute verzeichnet, die der Mutter aus alten Tagen noch Geld schulden. Zen versucht nun auf rabiate Weise das Geld einzutreiben für die Behandlung einzutreiben. Durch diese Aktionen werden auch Mafiaorganisationen auf die junge Dame aufmerksam...

Fazit:
Die Handschrift des Ong-Bak Machers ist hier nicht zu leugnen. Chocolate setzt wie die "Vorgänger" auf große Action und lässt die Geschichte nur zum passendem Rahmen verkommen. Allerdings gefällt mir dieses Werk wesentlich besser, da das Szenario endlich als richtiger Spielfilm - und nicht als reines Stuntman-Bewerbungsvideo daherkommt. Klingt zwar etwas komisch, aber Born to Fight und Konsorten kamen mir so vor. Mag zwar Fans dieser Machart geben, doch ich fand die Streifen einfach nur sehr ermüdend. Mir gibt es jedenfalls nicht viel, den ein und selben Stunt aus 20 Perspektiven zu sehen. Umso erfreuter war ich hier, da endlich ein rundes Werk ohne diese nervigen Parts abgeliefert wurde.
Chocolate ist wie gesagt anders. Die Optik gefällt und der schöne Soundtrack passt gut dazu. Schnell ist man im Szenario eingetaucht und wird stetig bei Laune gehalten. Die Spannung hält sich bei der durchsichtigen Story zwar in Grenzen, der Filmverlauf ist dennoch unterhaltsam. Die weibliche Hauptfigur ist sympathisch und macht ihre Sache vollkommen annehmbar. Die anderen Figuren passen ebenso ins Bild und fielen nicht weiter negativ auf.
Hauptaugenmerk fällt natürlich auf die Action. Hier hat man wieder nicht gekleckert und dank der angesprochenen Verbesserungen in der Machart wird man nicht enttäuscht Die coolen Fights fügen sich prima ein und sind perfekt einstudiert. Pluspunkte!
Nicht alle Kampffilme aus Thailand sind eintönig. Chocolate mag zwar auch kein Megakracher geworden sein, gefiel aber mit schnörkelloser Technik und guter Inszenierung. Der Macher hat gelernt und endlich einen tadellos schaubaren Actionstreifen geschaffen. Wer Genrefilme mag, darf ruhig einen Blick wagen. Wer schon die Vorgänger mochte, kommt auch hier auf seine Kosten. Gesamtfazit: für Fans - doch denen wird das Teil wohl richtig gut gefallen.


Wertung:
6,5/10


Review-DVD: e-m-s (deutsche RC2 DVD aus dem Verleih)
Testsprache:
Deutsch/5.1 (O-Ton und Untertitel enthalten)
 

Bemerkungen:
Die deutsche Scheibe von e-m-s ist technisch rundum gelungen und bietet eine gute Synchronisation. Das Bild ist gut, der Sound wummert gut.


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 14.10.2008

<< Zurück zur Übersicht

(c) 1999-2018 Ferdinand/Silverfox1982 | Dies ist eine rein private Seite.  

»Seite zu Ihren Favoriten hinzufügen