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// FILMREVIEW

Die Meute (ofdb)

Original-/Alternativtitel: La Meute
Land, Jahr: Belgien/Frankreich, 2010
Regie: Franck Richard
Darsteller: Émilie Dequenne, Yolande Moreau, Benjamin Biolay, Eric Godon;
Altersfreigabe: SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
Laufzeit (ca.): 81 Min.



Inhalt:
Charlotte durchquert scheinbar ohne Ziel das Land. Unterwegs nimmt sie einen merkwürdigen Anhalter auf und lässt sich zu einer schmierigen, kleinen Bar navigieren. Nach kurzer Zeit verschwindet die Begleitung auf Toilette und kommt nicht mehr zurück. Selbst das Absuchen des WCs lässt jede Spur von ihm vermissen.
Charlotte kommt die Sache merkwürdig vor und so wartet sie bis zur Dunkelheit. Sie bricht in die Spielunke ein und erlebt schon bald einen fürchterlichen Albtraum...


Fazit:

Ging es allein um die Grundidee, dürfte man im Jahre 2011 keine Punkte mehr vergeben. Die Anhalterthematik ist extrem ausgelutscht und vielleicht auch deshalb die Erwartungen an diesen Genrevertreter aus Frankreich halbwegs hoch. Immerhin konnten die Franzosen in den vergangenen Jahren so manch erstklassigen und harten Beitrag abliefern und könnten nun auch hier einen frischen Wind in die Sache bringen.

Aus dem frischen Wind ist leider nur eine warme Brise geworden, denn trotz kleinerer Abweichungen vom bewährten Muster sind echte Neuerfindungen rar. Allgemein hatte ich ein wenig mit dem Handlungsverhalten der weiblichen Hauptfigur zu kämpfen - weil es nicht immer schlüssig schien und die Handlung bewusst in von den Machern gewünschte Richtungen trieb. Statt zu fliehen bzw. den Hauptort der Geschichte zu verlassen, wartet sie auf ihren unbekannten Begleiter, als wäre es ein langjähriger Freund. Nicht nur der Zuschauer sollte bis dato den faulen Braten gerochen haben, aber die Dame macht unbeirrt weiter auf feindlichem Boden.

Der Verlauf der Story ist gerade zu Beginn etwas träge, aber immerhin nicht sonderlich langweilig. Man verfolgt das Geschehen mit einem gewissen Interesse, wird aber nicht übermäßig gefesselt. Die Inszenierung erinnert an vielen Stellen nicht an eine hochwertige Produktion ala "High Tension" oder "
Martyrs", sondern kommt mit einem Hauch von Amateuerstreifen daher. Viele Kameraaufnahmen und Abschnitte schienen mit einer eher einfachen Handkamera gefilmt und die Effekte sind überwiegend mittelprächtig. Man erkennt die handwerklichen Kunstgriffe, verrichtet dafür auf einen nervigen Einsatz unpassender CGI- Einlagen.

Man kann sagen, dass Frankreich bei europäischen Horrorfilmen in den letzten Jahren einige Maßstäbe gesetzt hat. "Die Meute" kommt an diese hohe Bürde leider nicht heran und bleibt unterm Strich nur ein mittelprächtiger Spaß.


Wertung:
5,5/10

Review-Blu-Ray: Sunfilm (deutsche Blu-Ray)
Testsprache:
Deutsch/5.1
 


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 16.05.2011

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