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// FILMREVIEW

Frankenstein's Army (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Frankenstein's Army
Land, Jahr: Niederlande/USA, 2013
Regie: Richard Raaphorst
Darsteller: Karel Roden, Joshua Sasse, Robert Gwilym;
Altersfreigabe: FSK Keine Jugendfreigabe/ab 18
Laufzeit (ca.): 81 Min.

 

 




Inhalt:
Der Zweite Weltkrieg ist fast zu Ende und eine kleine Truppe russischer Soldaten geht einer Spur vermisster Kameraden nach. Sie erhielten Hilferufe, die sie zu einem merkwürdigen Bunker gelockt haben.
Dort finden Sie jedoch nicht die gesuchten Männer, sondern grausem zugerichtete Leichen und den durchgeknallten Wissenschafter. Dr. Victor Frankenstein. Dieser versucht hier in seiner Abgeschiedenheit mächtige Superkrieger herzustellen - die zum glücklichen Ende des Krieges aus deutscher Sicht beitragen sollen....



Fazit:

Ein wenig vom klassischen Frankenstein und eine Brise vom Computerspiel "Wolfenstein" - so hat das Werk auf den ersten Blick auf mich gewirkt und sich damit direkt ansprechend verkauft. Während sich da manch Zuschauer vielleicht schon im Vorfeld abwendet, kann ich schon im Eingang dieser kleinen Besprechung verkünden: Genrefans kommen voll auf Ihre Kosten!

Zunächst gefiel die schöne Optik - die zwar einen deutlichen B oder C-Movie Touch aufwieß - dennoch wie geschaffen für solche Art von Film war. Auf der einen Seite wirkte durch das Blu-Ray Medium (in meinem Falle) ein gewisses hoch aufgelößtes HD-Bild vor, aber kleinere Unschärfen und grelle Filter verliehen dem Geschehen seinen eigenen Charme. Auch die eigenwillige (und notwendige) Ausleuchtung dunkler Passagen hat ihren Charme.

Die Geschichte ist zwar recht simpel, genügt aber vollends aus. Im Anbetracht des Covers und des Titels hat wohl Niemand ernsthaft anspruchvolle Unterhaltung anvisiert und so gibt es da nicht zu bemängeln. Einzig der Aufbau der Handlung gestaltet sich im ersten Drittel etwas träge und hätte etwas flüssiger/witziger über die Bühne gehen können - später jedoch zieht das Tempo mit Beginn der Action sichtlich an.

Die Ausstattung sowie die Effekte gehen für eine derartige (wahrscheinlich nicht allzu teure) Produktion ebenfalls vollkommen in Ordnung. Die Kostüme waren - soweit ich das beurteilen kann - schön authentisch und die Modifizierungen mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Frankenstein wird obendrein auch herrlich verrückt darstellt - so dass schnell Freude an der Materie aufkommt. Alles nimmt sich selbst nicht zu ernst, was wohl auch dem Look geschuldet und insgesamt gut so ist.

Der Härtegrad ist recht hoch, wird aber durch die bereits erwähnte Inszenierung etwas abgeschwächt und kommt durch seinen immensen Trash-Faktor nicht in unappetitliche Regionen. Die deutsche Fassung ist übrigens unzensiert und dafür verdient das hiesige Label ein extra Lob.

"Frankenstein's Army" ist ein absolut schräges Ding - und kommt damit meiner Vorstellung einer stilechten "Wolfenstein"-Verfilmung schon sehr nah. Optisch, technisch und vom Ideenreichtum macht man hier Vieles richtig und entzückt seine Zielgruppe mit Sicherheit. Wer sich angesprochen fühlt, darf also gerne zugreifen. Auch wenn das Teil nicht lange in Erinnerung bleibt - es eignet sich durchaus zum mehrmaligen Anschauen nach einer gewissen Zeit.


Wertung:
7/10

Review-Blu-Ray: Ascot Elite
Testsprache:
Deutsch/DTS-HD Master Audio 5.1


 

 
 



Dieses Testmuster wurde freundlicherweise von Voll:Kontakt zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!



Offizielle Website mit Trailer:
http://frankensteinsarmy.com/


Facebook:
https://www.facebook.com/frankensteinsarmymovie2012




Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 05.08.2013

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