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// FILMREVIEW

Metamorphosis - Das Monster In Dir (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Henge
Land, Jahr: Japan, 2011
Regie: Hajime Ôhata
Darsteller: Aki Morita, Kazunari Aizawa, Teruhiko Nobukuni;
Altersfreigabe: FSK Keine Jugendfreigabe/ab 18
Laufzeit (ca.): 54 Min.

 

 



Inhalt:
Eigentlich sind Yoshioki und Keiko ein glückliches Paar, doch das immer auffälligere Verhalten von Yoshioki belastet die Beziehung kontinuierlich. Er wird geplagt von Alpträumen und unberechenbaren Krämpfen, so dass ein normales Zusammensein kaum mehr möglich ist. Die Ärzte wissen auch keinen Rat und stehen vor einem Rätsel.
Yoshioki verändert sich im Laufe der Zeit nicht nur seelisch, sondern auch von seinem Körper her. Er scheint zu einem merkwürdigen Monster zu mutieren, doch selbst da hält seine Frau zu ihm und versucht ihn so gut wie möglich zu unterstützen...


Fazit:

Manchmal frage ich mich schon, wer für die Filmauswahl bei manchen Labels zuständig ist. Nicht dass Metamorphosis ein schlechter Titel wäre - ganz im Gegenteil! -, aber er ist doch schon recht ungewöhnlich für den hiesigen Markt und wahrscheinlich nicht gänzlich massentauglich. Das Szenario ist schon sehr eigen und auf seine Art unglaublich spannend und bizarr.

Die Geschichte ist im Grunde recht simpel gestrickt, doch entfaltet durch seine gelungene Inszenierung eine Menge Tiefgang. Die überwiegend ruhigen Bilder erwecken fast den Eindruck einer Dokumentation, weshalb viele Elemente noch intensiver auf den Zuschauer einwirken. Das Szenario steigert sich langsam, aber äußerst effektiv zum gewaltigen Höhenpunkt. Die knappen 54 Minuten muten zunächst etwas kurz an, doch gepaart mit dem gemächlichen Stil und den wenigen Storyelementen passt es ganz gut. Die Laufzeit erschien weder zu kurz, nach zu lang.

Die Darsteller machen ihre Sache allesamt gut und gaben keinen Grund zur Klage. Sie gingen mit der nötigen Ernsthaftigkeit an das Thema heran und lassen das Ganze nicht zur Lachnummer verkommen. Wenn sich nämlich Jemand in ein Monster verwandelt kommt dies oft eher lustig, denn packend herüber - und das wäre hier nicht gewollt. Die deutsche Synchronisation hätte einen Ticken besser, sprich authentischer (vom Tonfall und der Akustik) ausfallen können, aber dies ist Jammern auf hohem Niveau. Man kann froh sein, dass solche Werke überhaupt erscheinen und die Mühe einer Lokalisation in Kauf genommen wurde. Schließlich ist dies bei asiatischen Produktionen - und dann noch bei solch speziellen Ablegern - immer ein finanzielles Risiko.

Freunde ungewöhnlicher Kost aus Fernost dürfen sich die Hände reiben. Nach faszinierend-setsamen Werken wie "Tetsuo" (inhaltlich ziemlich ähnlich) schafft es ein ähnlicher Vertreter in unsere Gefilden - dazu noch eingedeutscht und ungeschnitten. Wer Lust auf den etwas anderen Filmgenuss hat, kann hier durchaus für eine knappe Stunde einen unterhaltsamen Abstecher wagen. Metamorphosis steckt voller Metaphern, die originell mit Monstern und Splattereinlagen verknüpft wurden und mehr als deutlich Kunst im Film repräsentiert.


Wertung:
7/10

Review Blu-Ray: I-on New Media
Testsprache:
Deutsch/DTS-HD Master Audio 5.1


 

 



Dieses Testmuster wurde freundlicherweise von splendid zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!



Weitere Infos und den Trailer finden Sie hier:
http://www.splendid-film.de/ceemes//article/show/152476





Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 10.05.2013

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