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// FILMREVIEW

Ping Pong (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Ping Pong
Land/Jahr: Japan, 2002
Regie: Fumihiko Sori
Darsteller: Yôsuke Kubozuka, Arata, Sam Lee, Shido Nakamura;
Altersfreigabe: Cat IIa
Laufzeit (ca.): 114 Min.
 

Inhalt:
Zwei Schulfreunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen haben ein gemeinsames Hobby: das Tischtennis -spielen. Der Eine ist ehrgeizig und will den Sieg um jeden Preis, der Andere betrachtet den Sport nur als gelegentlichen Zeitvertreib.
Bei einem großen Schulturnier müssen beide für ihren Verein antreten, doch erhalten böse Niederlagen. Einer verliert gegen einen ehemaligen Schulkameraden, der Andre gegen einen chinesischen Einwanderer.
Nach dieser herben Schlappe gehen die Freunde unterschiedliche Wege. Unser verbissener Siegertyp wirft komplett das Handtuch, während der Zeitvertreiber nun die Mannschaft unter seine Finger nimmt und zum Erfolg aufbauen will...

Fazit:
Der Film ist zwar auch nicht mehr der aktuellste, aber ich habe ihn nun zum ersten Mal anschauen können. Tischtennis ist zwar auch nicht unbedingt der beliebteste Sport (auch bei mir persönlich nicht), doch dies tat dem Erfolg des Streifens wohl keinen Abbruch.
Obwohl es also nicht so ganz mein Thema ist, konnte ich dem Film dennoch ein paar positive Aspekte abgewinnen. Die Inszenierung ist gut und zeigt stellenweise eine wirklich schöne Bildkomposition (grade bei den Turnieren) und einen passenden Soundtrack dazu.
Die Charaktere (wie beispielsweise das Glatzkopf-Team) waren herrlich überzogen und wirkten, wie aus einem Comic entsprungen - was dem Filmspaß deutlich zugute kam.
Allgemein waren die Figuren zwar zum Teil schon leicht abgedreht, doch eine reine Slapstick-Komödie ala Shaolin Soccer wurde nicht dargeboten. Man hat sich hier die Zeit gelassen, um auf die Charaktere einzugehen und deren Geschichten zu vertiefen, was streckenweise gar nicht mal so übel rüber kam. In Gegensatz zu anderen Machwerken waren die Figuren (sofern nicht etwas überzeichnet dargestellt) doch auch halbwegs realistisch und Handlungen nachvollziehbar. Anstatt der erst erwarteten Komödie, war ein leichter Drama- Einschlag nicht von der Hand zu weisen.
Unterm Strich war Ping Pong ein guter Film. Die Mischung aus witzigen Figuren und dennoch Tiefgang zu ihnen war gut gemacht und die Inszenierung rundum gelungen. Tischtennis mag jetzt zwar nicht meine Lieblingssportart sein (und dieser Film ändert auch nichts daran), doch der Streifen war "nett" anzuschauen. An der richtigen Stelle ein wenig mehr Witz oder Tempo hätten wohl für mehr Kurzweil gesorgt, aber sei es drum. Ordentliches Teil, aber keiner meiner neuen Favoriten. Ich bleibe lieber beim (extrem) überzogenen Shaolin Soccer, wenn ich eine Sportfilm schauen will. Sollte man den erwähnten Fußballfilm aber auch schon kennen und mit anderen Ballsportarten kein Problem haben, so ist dieser Film eigentlich auch kein Fehlgriff. Größenteils ist der Unterhaltungsfaktor hier wirklich hoch.

Wertung:
7/10


Testsprache:
Japanisch + deutsche Fansubs

Bemerkungen:

-

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Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 24.12.2006

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