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// FILMREVIEW

Power Rangers (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Power Rangers
Land, Jahr: Kanada/USA, 2017
Regie: Dean Israelite
Darsteller: Dacre Montgomery, Naomi Scott, RJ Cyler, Becky G.;
Altersfreigabe: FSK ab 12
Laufzeit (ca.): 124 Min.



Inhalt:

Per Zufall geraten ein paar Jugendliche mit einer außerirdischen Macht in Berührung und sind fortan zu Rettern des Universums auserkoren. Sie werden trainiert und müssen sich einer bösen Weltenvernichterinn entgegen stellen...



Kritik:

Hand auf Herz: ich fand die "Power Rangers" als Kind schon schrecklich und konnte den Hype schon damals nicht ganz nachvollziehen. Die Produktion wurde als der coolste Shit aus den Staaten angepriesen und dabei ist eine mehr oder weniger peinliche Kostümshow geworden - die wahrscheinlich in den späteren Jahren nicht minder peinlich geworden ist.

Mit aktuellen Mitteln und von starken Comic-Umsetzungen beflügelt, war ich eigentlich recht guter Dinge und hatte irgendwie Bock auf den neusten Erguss - doch was sich hier bot, lädt schnell wieder zum Vergessen der Kultmarke ein.

Der Film bietet ein paar durchaus sympathische Figuren, deren Chemie nicht zu hundertprozentig passt - jedoch im Großen und Ganzen in Ordnung geht. Leider kommt die Handlung erst nach unfassbar langer Zeit einigermaßen in Fahrt und schreitet dennoch mit gezogener Handbremse voran.

Die Effekte sind erwartungsgemäß gut und lassen die billigen Serienkeilerien vergessen, aber an eine Seele hat man trotzdem nicht gedacht. Man spült sein kindgerechtes Programm im modernen Gewand herunter, inhaltlich bleibt alles flach und ideenlos. Es gab keine Wendungen und klar getrennte Linien zwischen Gut und Böse. Mag für das jüngere Publikum nicht übel sein - sofern sie bei den vielen langatmigen Passagen überhaupt bei der Stange bleiben und sich nicht lieber kurzweiligerer Kost dahin geben.

Die neuen "Power Rangers" hatten ihre Chance und haben ihren neu geschaffenen Credit direkt verspielt. Technisch endlich solide, patzen Story und allgemeiner Unterhaltungswert auf ganzer Linie. Beinharte Fans schauen natürlich rein, ansonsten vermag ich keine Empfehlung für dieses krude Machwerk aussprechen. Die Vorlage hatte irgendwo noch einen gewissen Trash-Charme, doch bei diesem Hochglanz-Quatsch blieb selbst hiervon nichts mehr übrig.



Wertung:

5/10

Review-Exemplar: StudioCanal (Blu-Ray)
Testsprache: Deutsch/Dolby Atmos 5.1


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 25.07.2017


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