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// FILMREVIEW

Ritterfürst Jaroslaw - Angriff der Barbaren (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Yaroslav. Tysyachu let nazad
Land, Jahr: Russland, 2010
Regie: Dmitri Korobkin
Darsteller: Aleksandr Ivashkevich, Svetlana Chuikina, Aleksey Kravchenko, Viktor Verzhbitskiy;
Altersfreigabe: FSK ab 16
Laufzeit (ca.): 100 Min.

 

       
       



Inhalt:
Russland steht kurz vor seiner Gründung, doch noch sind die Nationen gespalten und das Chaos allgegenwärtig. Selbst der ehrgeizige Prinz Jaroslow ist trotz seinem Drang nach Ordnung fast chancenlos gegen die ständigen Überfälle von fremden Barbaren.
Als Schutz plant er die Errichtung einer riesigen Festung, welche die russischen Ländereien schützen solle - doch seine Gefolgsleute sind darüber geteilter Meinung. Sie befinden das Vorhaben als unrealistisch, doch als Jaroslaw von den feindlichen Schergen entführt wird, scharen sich alle hinter ihn...


Fazit:

Ich weiß nicht, wie es meinen Lesern geht - doch ich habe russische Produktionen bis "Wächter der Nacht" immer ein wenig belächelt. Spätestens mit diesem Werk schloss man nahtlos an amerikanische Blockbuster an und konnte das Weltpublikum für sich erwärmen.

"Ritterfürst Jaroslaw" braucht sich glücklicherweise ebenso wenig vorm Rest der Filmwelt verstecken - denn was die Russen hier abgeliefert haben überzeugt erneut in Sachen Optik, Schauspielkunst und Erzählweise. Schon das stimmig gemachte Intro erklärt auf unterhaltsame Weise, in welcher Lage sich die Ländereien zur damaligen Zeit befanden und um was es im Folgenden geht. Man findet sich schnell im Geschehen ein und freut sich über einen erfrischenden Ritterfilm, der nicht ganz so extrem voller Pathos wie beispielsweise amerikanische Vertreter steckt. Man schildert fachlich, aber dennoch sehr kurzweilig die Streitereien um die Fürstentümer und gibt sich in meinen nicht ganz sachlich gefestigten Augen sehr authentisch.

Die Darsteller machen allesamt eine gute Figur, wobei der namens gebende Ritterfürst natürlich deutlich im Vordergrund steht und sich am Meisten von allen anderen Charakteren abhebt. Mit viel Charisma und glaubhafter Mine verkörpert er den entschlossenen Anführer glaubhaft und von seinem Handeln her nachvollziehbar. Selbst die wohl extra für den Film integrierte Lovestory wirkt nicht zu aufdringlich und fügt sich gut zum Rest ein. Hier muss man als Macher wohl Zugeständnisse ans Publikum einräumen - was sich jedoch nicht Negativ aufs Gesamtresultat ausübt. Überhaut hat man mit einer humanen Laufzeit von knapp 100 Minuten einen Glückgriff gelandet. Keine Passage wirkte zu kurz abgehandelt und unnötige Längen wurden prima vermieden.

Freunde großartiger Metzelein kommen bei diesem Ritterfürsten entgegen Ihrer Erwartungen nicht so ganz auf ihre Kosten. Es gibt zwar kleinere Gefechte, doch insgesamt bleibt die Lage diesbezüglich überschaubar. Es tat dem Szenario eigentlich auch ganz gut, nicht zu heftig auf Gewalt zu setzten und lieber mehrere Handlungsstränge sauber zu erzählen. Kostüme und Ausstattung gaben jedenfalls keinen Grund zur Klage und überzeugen uneingeschränkt.

Im Gegensatz zu sonstigen Actionstreifen oder spannungsgeladenen Thrillern ist "Ritterfürst Jaroslaw" eine absolut willkommene und überdies sehr nett gemachte Abwechslung. Wer sich auch nur annähernd an die Thematik heran traut, wird mit einem durch und durch sehenswerten Streifen belohnt.


Wertung:
7,5/10

Review-DVD: PANDASTORM PICTURES (deutsche RC2-DVD)
Testsprache:
Deutsch/5.1



Web:
http://www.pandastorm.com/detail/ritterfuerst-jaroslaw-angriff-der-barbaren/5799.htm?v=standard
 

Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=aZ5btFfDYfw



Dieses Testmuster wurde freundlicherweise von Voll:Kontakt zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 31.05.2011

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