5.jpg

    

 Startseite

 FILMREVIEWS
 
Südkorea

Japan
China / Hong Kong
Thailand
Anime
Bollywood
Restliche Asienfilme
Hollywood & Co
 

 Über mich
 Heimkino
 Alternativcover
 Sammelstücke
 Specials
 Presseberichte
 Download
 Kontakt
 Verweise
 Impressum
 Datenschutz

 Asien-Filmtipps:
 » Crows 0
 » I'm a Cyborg...
 » The Classic
 » My sassy girl
 » Windstruck
 » Battle Royale
 » Hard Boiled
 » Project Makeover
 » Strassen der Gewalt
 » Saikano
 » A better tomorrow 2
 » Jenny, Juno

»alle Reviews  

 Neueste Filmreviews:
 » Air Strike
 » Lucid Dream
 » Die Taschendiebin
 » Hide and Seek
 » Shimoneta
 » Daimidaler
 » Aesthetica of a Rogue Hero
 » Trinity Seven
 » Sankarea: Undying Love
 » Photo Kano
 » Unsere kleine Schwester

»alle Reviews  

 Non-Asiafilm Reviews
 » Das krumme Haus
 » Under the Silver Lake
 » Aquaman
 » Peppermint
 » Speed Kills
 » Venom
 » Project Overlord
 » Bohemian Rhapsody
 » Asphaltgorillas
 » Breakin In

»alle Reviews  

Special:
Special:
50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

Saving Face - Liebe und was noch? (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Saving Face
Land/Jahr: USA, 2004
Regie: Alice Wu
Darsteller: Michelle Krusiec, Joan Chen, Lynn Chen, Jin Wang;
Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung
Laufzeit (ca.): 93 Min.
 

Inhalt:
Die hübsche Wil hat eigentlich alles, was sie wollte. Sie lebt in New York und arbeitet als erfolgreiche Chirurgin. Doch gegenüber ihrer traditionsbewussten Familie gibt es da ein großes Problem: sie ist lesbisch! Um nicht großartig mit dieser Vorliebe aufzufallen, geht sie auf Verkupplungsversuche mit dem männlichen Geschlecht ein, doch die Erfolge bleiben natürlich aus. Gelegentlich gibt sie sich im Rahmen der Familie normal und scheint nicht immer zu ihrer Orientierung zu stehen.
Umso schwieriger wird es letztendlich auch, die immer ernster werdende Beziehung mit ihrer Freundin der Mutter gegenüber zu gestehen...

Fazit:
Eigentlich ist "Saving Face" kein so richtiger Asienstreifen, doch aufgrund der überwiegend asiatischen Darsteller nehme ich auch diese in Amerika abgedrehte Produktion in die Reviews auf. Dies war ja auch schon bei manch anderen Streifen ähnlich.
Der Film an sich ist (schon aufgrund der Geschichte) eher Geschmackssache, aber filmtechnisch recht solide inszeniert. Die Darsteller sind durch die Bank weg sehr symphatisch und man fühlt sich direkt wie in einem waschechten Film aus China. Lediglich das amerikanische Setting wirft den Zuschauer gelegentlich aus dieser Vorstellung heraus.
Das Geschehen ist größtenteils ruhig und streckenweise dialoglastig, dennoch ist man nie wirklich gelangweilt. Der Witz ist ebenfalls oft eher kleinlaut, dank der netten Akteure aber schmunzelnswert umgesetzt. Die Dramaeinlagen kommen ebenfalls nicht zu kurz und der Konflikt der Figuren driftet nicht in Kitsch ab. Alles bleibt glaubwürdig, was für dicke Pluspunkte sorgt.
Unterm Strich ist Saving Face ein netter, ruhiger, beschaulicher Film, der zwar keine Begeisterungsstürme hervorruft, aber insgesamt recht gut unterhalten hat. Sicherlich ist die Thematik auch nichts für Jeden, doch Interessierte dürfen gerne genauer hinschauen. Vielleicht ist sogar die weibliche Zielgruppe - die gelegentlich zu kurz kommt - auch eher angesprochen als die Männliche. Einige Zuschauer könnten sich zudem dran stören, dass das Teil nicht komplett auf deutsch ist und man stellenweise (deutsche) Untertitel lesen muss - doch mich persönlich stört das jetzt überhaupt nicht. Lieber etwas lesen und dafür keine schlechte Synchronisation ertragen müssen.

Wertung:
7/10


Review-DVD: eigene TV-Aufnahme (Premiere Filmfest, 28.01.2008)
Testsprache:
Deutsch bzw. teilweise chinesisch mit deutschen Untertiteln



Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 28.01.2008

<< Zurück zur Übersicht

(c) 1999-2018 Ferdinand/Silverfox1982 | Dies ist eine rein private Seite.  

»Seite zu Ihren Favoriten hinzufügen