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// FILMREVIEW

Smuggler (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Sumagurâ: Omoe no mirai o hakobe
Land, Jahr: Japan, 2011
Regie: Katsuhito Ishii
Darsteller: Satoshi Tsumabuki, Masatoshi Nagase, Yasuko Matsuyuki, Hikari Mitsushima;
Altersfreigabe: FSK Keine Jugendfreigabe/ab 18
Laufzeit (ca.): 87 Min.

 



Inhalt:

Aus Dummheit ist der junge Kinuta in eine Schuldenfalle geraten und muss fortan für zwielichtige Typen fragwürdige Aufträge erledigen. Sein erster Job konfrontiert ihn dann sogleich mit Leichen einer Gangsterorganisation, die er mit Kollegen als so genannte "Cleaner" fachgerecht entsorgen soll. Immer tiefer gerät er dann in die Machenschaften der Yakuza und deren Killerkommandos...


Fazit:

Schon nach wenigen Minuten wird klar, dass sich "Smuggler" selbst nicht so ganz ernst nimmt, dennoch einen hohen Härtegrad aufweist. Die Figuren scheinen teilweise direkt aus Mangas entliehen zu sein und warten mit skurrilen Eigenschaften und witziger Optik auf.

Trotz leicht befremdlichen Ersteindruck kommt man allerdings sehr schnell ins Geschehen hinein und erfreut sich über einen erstklassigen Erzählfluss. Auf dem Schirm ist eigentlich immer was los und Langweile hat keine echte Chance. Die Akteure spielen allesamt gut und wurden recht passend mit deutschen Synchronstimmen versehen. Am coolsten ist jedoch die brachiale Action, die hierzulande trotz 18er Freigabe leider sichtlich gekürzt wurde. So lassen sich manche Gefechtsabschnitte nur ansatzweise erahnen und teilweise anhand der Leichenreste in Gedanken vervollständigen. Dies ist wirklich schade, da immerhin eine hohe Einstufung vergeben wurde und volljährige Personen vom Staat mal wieder unnötig bevormundet werden.

Abgesehen von den Schnitten erkennt man trotzdem das Potential der Produktion und erfreut sich an den schrägen Typen, den munteren Dialogen und den deftigen Gefechten. Man bleibt stets gespannt am Ball und wird auch vom relativ nüchternen Finale keineswegs enttäuscht. Die Inszenierung gefällt mit kühlen, klaren Bildern und erzeugt ihren eigenen Flair. Am ehesten würde ich den Titel mit "Ichi" vergleichen, der in Szenario, Härte und merkwürdigen Gestalten ähnlich auftrumpft.

Zensur ist natürlich immer ärgerlich und versaut selbst in geringer Form nicht selten einen kompletten Film. "Smuggler" hat zwar für den deutschen Markt ordentlich federn lassen müssen, aber erstaunlicherweise hat die Story und der hohe Unterhaltungswert nicht darunter gelitten. Mein Vorschlag: greift zur deutschen Fassung und seit damit zufrieden (schließlich ist die Umsetzung der hiesigen Blu-Ray sehr gut gelungen) und greift bei Bedarf vielleicht noch ergänzend zu einer ausländischen Scheibe. Wem beispielsweiser bereits erwähnter Ichi gefiel, dürfte mit diesem Werk höchstwahrscheinlich äußerst glücklich werden. Für die Cuts gibt einen halben Punkt Abzug!


Wertung:
7,5/10

Review Blu-Ray: splendid film
Testsprache:
Deutsch/DTS-HD 5.1



Weitere Infos & Trailer:
 » [Klick]



Dieses Muster wurde freundlicherweise von splendid zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!




Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 13.12.2012

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