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// FILMREVIEW

Stone (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Stone
Land, Jahr: USA, 2010
Regie: John Curran
Darsteller: Robert De Niro, Edward Norton, Milla Jovovich, Enver Gjokaj;
Altersfreigabe: FSK ab 16
Laufzeit (ca.): 102 Min.

 

       
       



Inhalt:
Jack Maybury ist zumindest nach Außen hin ein rechtschaffener Mann. Er liebt es sein eher konventionelles Leben zu führen und träumt vom täglichen Golfspielen in seinem baldigen Ruhestand.
Bevor er sich jedoch vom aktiven Dienst als Bewährungshelfer in einem Gefängnis verabschiedet, möchte er noch seine letzten offenen Fälle bearbeiten und mit gutem Gewissen die Übergabe an die Nachfolge tätigen.
Einer seiner letzten Kunden ist Häftling Stone, der wegen Brandstiftung verurteilt wurde und nach etlichen Jahren endlich auf seine Begnadigung hofft. Zunächst macht Stone zwar einen merkwürdigen Gesamteindruck, doch gerade seine anfangs eher unkonstruktiven Dialoge sind Teil eines perfiden Plans, um Jack aus der Reserve zu locken...


Fazit:

Allein beim Anblick des Filmcovers aus den aktuellen Presseinformationen war klar, dass "Stone" gar nicht schlecht werden könnte. Mit Robert De Niro und Edward Norton stehen zwei hochgradig begabte Männer vor der Kamera und die bezaubernde Milla Jovovich macht sonst ebenfalls immer eine gute Figur. Meine anfängliche Freude wurde glücklicherweise nicht getrübt - denn trotz eher ruhigem Verlauf baut sich ein nicht zu verachtender Spannungsbogen auf, der besagte Künstler eindrucksvoll aufspielen lässt.

Das Szenario wirkt am Anfang etwas befremdlich, was vielleicht auch ein wenig den Reiz an der ganzen Sache erhöht. Es wird schnell klar, dass selbst der von De Niro verkörperter Saubermann einen wenig glanzvollen Background besitzt und man sich manchmal nicht entscheiden kann, ob man ihn nun sehr sympathisch oder an anderer Stelle eher abstoßend findet. Sein Spiel ist so glaubhaft und intensiv, wie das seines Kollegen Nortons. Die beiden harmonieren sehr gut miteinander und liefern sich bissige Dialoge sind einer teils unheilvollen Stimmung. Milla Jovovich erreicht zwar schauspielerisch nicht ganz das Niveau ihrer Kollegen, gefiel aber als perfekte Ergänzung des Trios. Sie zeigt sich erfreulich freizügig und schreckt vor verruchten Konversationen nicht zurück.

Bei der Handlung gefiel mir besonders die Unberechenbarkeit der Dinge. Auch wenn sich für den geübten Zuschauer der Verlauf halbwegs vorhersehbar anbahnt, gibt es immer eine unvorhersehbare Komponente. Man ist sich aufgrund der verqueren Charaktere nie wirklich auf der sicheren Seite und kann nicht definitiv eine klare Aussage treffen. Im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrenten geht das Konzept mit den gut konstruierten Hintergründen und der Unsicherheit des Betrachters voll auf.

Technisch gab es solide Hausmannskost mit kräftigen Farben, zuweilen gewollt verwackelten Aufnahmen - die ungemein zur Authentizität beitragen - und gut gewählte Kulissen. Die beschränkte Auswahl der Schauplätze trägt zum gelungenen Kammerspiel bei und lässt nicht von den Figuren abschweifen. Action suchte man zwar - abgesehen von einer Szene im Gefängnis - vergebens, dafür glich knisternde Erotik und ein packendes Zusammenspiel der grandiosen Hauptdarsteller dieses Manko wieder aus.

Wer einen intelligenten Film mit brillanten Zusammenspiel großer Hollywood-Namen sucht, sollte sich die im kommenden Monat erscheinende DVD oder Blu-Ray von "Stone" vormerken. Die zweite Zusammenarbeit von De Niro und Norton (vormals zusammen in "The Score") ist definitiv einen Blick wert und kann auch ohne größere Action bis zum bitteren Ende fesseln und bei Laune halten. Echter Thriller-Tipp!


Wertung:
8/10

Review-DVD: Ascot Elite (deutsche RC2-DVD)
Testsprache:
Deutsch



Web:
http://ascotelite.de/movies/index.php?movie_id=763

Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=afpGIJeiflM&feature=player_embedded


Dieses Testmuster wurde freundlicherweise von Voll:Kontakt zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 14.02.2011

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