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// FILMREVIEW

Sympathy for Mr. Vengeance (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Boksuneun naui geot
Land/Jahr: Südkorea, 2002
Regie: Park Chan-wook
Darsteller: Song Kang-ho, Shin Ha-kyun, Bae Du-na, Lim Ji-Eun;
Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit (ca.): 121 Min.
 

Inhalt:
Der taubstumme Ryu hat es nicht einfach. Er arbeitet in einer großen Fabrik und kann von diesem Gehalt nicht die Nierenoperation seiner schwer kranken Schwester bezahlen. Zwar würden die Finanzen für den Eingriff reichen, doch nicht für die Niere an sich.
Zunächst lässt sich Ryu mit zwielichtigen Organhändlern ein, bei denen er allerdings mehr oder weniger aufs Kreuz gelegt wird. Die Zeit für seine Schwester wird langsam knapp. Als letzte Verzweiflungstat begeht er seinen größten Fehler. Er entführt die Tochter seines scheinbar wohlhabenden Mannes und gräbt sich und seiner Freundin quasi das eigene Grab...

Fazit:
Sympathy for Mr. Vengeance trumpft mit einer angenehm tristen Story und einer gelungenen Umsetzung auf. Zunächst waren die Kritiken im Vorfeld überwiegend extrem positiv und ich habe den Film extra für dieses Review noch einmal angeschaut. Ein Test komplett aus dem Gedächtnis wäre zu ungerecht gewesen, schließlich liegen schon ein paar Tage zurück, wo die Scheibe zum ersten Mal im Player lag.
Die Geschichte und die Darsteller gefielen mir durchaus gut und die Umsetzung ist sehr schön. Man kann sich halbwegs in die Figuren (besonders dem Hauptakteur Ryu) hinein versetzten und ihre Emotionen durchaus verstehen. Sicherlich erleben wir auch jede Menge unglückliche Zufälle und fühlen somit noch einmal mehr die jederzeit eher trostlose Lage. Nicht nur unser Hauptdarsteller, auch sein Antagonist hat mir gut gefallen. Seine fragwürdigen Taten in Namen der Gerechtigkeit sind einwandfrei dargeboten worden. Das recht gelungene Finale schließt die voran gegangenen Handlungen passend ab. Es mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, doch ich fands gut.
Die Bilder, teils sehr still, teils etwas krasser, unterstützen die Gefühlslage jederzeit hervorragend. Die Musik hält sich größtenteils deutlich im Hintergrund und fällt somit auch nicht weiter negativ auf. War da eigentlich überhaupt Musik? Naja egal. Die meiste Zeit sprechen eh die Aufnahmen für sich und wirken in aller Ruhe auf den Zuschauer ein.
Trotz aller größtenteils sehr positiven Kritiken ist Sympathy for Mr. Vengeance für mich persönlich aber kein Meisterwerk. Handwerklich und von Seiten der Schauspieler passt schon alles, aber der allerletzte Kick fehlt mir jedoch. Einige Stellen hätten vielleicht etwas kurzweiliger verlaufen können, aber richtig langweilig wird es glücklicherweise nie. Nach einer kleinen Länge ist man sofort wieder am Ball und hat nicht komplett abgeschaltet, wie bei manch anderem Streifen. Sicherlich klage ich auf hohem Niveau, denn sehr gut ist das Teil trotzdem.
Bild und Ton der deutschen DVD sind in Ordnung, die Synchro absolut brauchbar. Das Teil kann somit ohne größere Bedenken erworben werden. Selbst im O-Ton und gar englischen Untertitelen dürfte das Verständnis nicht allzu schwer sein.

Wertung:
8/10


Testsprache:
Deutsch/5.1 (O-Ton und Untertitel vorhanden)

Bemerkungen:

-

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Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 28.11.2006

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