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// FILMREVIEW

Tetsuo II - Body Hammer (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Tetsuo II: Body Hammer
Land/Jahr: Japan, 1992
Regie: Shin'ya Tsukamoto
Darsteller: Nobu Kanaoka, Min Tanaka, Keinosuke Tomioka, Sujin Kim;
Altersfreigabe: 18
Laufzeit (ca.): 78 Min.
 

Inhalt:
Taniguchi ist ein unscheinbarer Typ. Im Alter von 8 Jahren wurde er adoptiert und jegliche Erinnerung an die Zeit davor fehlt. In Träumen versucht er die Ereignisse zwar zu rekonstruieren, doch scheitert dies regelmäßig.
Als eines Tages unbekannte Personen seinen kleinen Jungen entführen und umbringen, rastet er vollkommen aus. Er spürt, dass er nicht normal ist und unbekannte Kräfte in ihm schlummern. Er besitzt noch einen Bruder und beide wurden als Kinder zu wahren Kampfmaschinen erzogen, doch die Erinnerung daran verblasste.
Nachdem auch seine Frau von den Unbekannten verschleppt wird, erwachen die verborgenen Kräfte und der Kampf gegen sein Bruder beginnt...


Fazit:
Kunst oder Schwachsinn? Auch ohne den Vorgänger zu kennen, habe ich mich auf Tetsuo II eingelassen und wurde mit leichter Verwirrung zurück gelassen.
Die in blau getauchten Bilder wirken befremdlich und geben dem Geschehen einen unterkühlten Look. Dies ist gut gelungen, zumal an anderer Stelle bunte Bilder mit extrem schnellen Schnitten den Betrachter beinahe überfordern. Dies macht einen schrägen Gesamteindruck, bei dem der Zuschauer einfach nur alles vor sich ablaufen lässt.
Die etwas rar gesäten Dialoge erklären nicht wirklich viel und unterbrechen die Bilderflut somit nur selten.
Vielleicht habe ich einen höheren Härtegrad erwartet, doch waren die Aufnahmen auf gewisse (und wie gesagt beinahe überfordernde) Weise heftig genug. Ständig gab es in den detailverliebten Aufnahmen etwas zu entdecken und die irren Figuren ließen dafür auch viel Spielraum.
Obgleich die Schnitte teils extrem schnell waren, so beachtenswert die tolle Kameraarbeit. Mit ungewöhnlichen Perspektiven wurden selbst normale Szenen eingefangen und wurden hierdurch zum Kunstobjekt. So manch verwackelte Aufnahme könnte allerdings Übelkeit bei gewissen Personen verursachen. Ich fand den optischen Eindruck jedenfalls sehr schön.
Tetsuo II ist seltsam und wird nicht Jeden ansprechen. Ich wurde von den bizarren Bildern verwirrt und konnte keinen rechten Sinn im ganzen Treiben finden. Ein zweites Mal wird die Scheibe so schnell nicht mehr ihren Weg in den Player finden, doch Fans wollen sicherlich noch weitere Details in den schrägen Aufnahmen entdecken. Seltsamer Experimentalfilm, den man ruhig mal gesehen haben kann, aber nicht auf dem Einkaufszettel stehen muss. Ein Trip, der schon nach knapp 75 Minuten zu Ende ist - laut ofdb.de jedoch einige Zuschauer zutiefst begeistern konnte.


Wertung:
5/10


Review-DVD: keine Angabe eines Labels (deutsche RC2 DVD)
Testsprache:
Japanisch/2.0 + deutsche Untertitel


Bemerkungen:

Bei der mir vorliegenden DVD (aus einen Second-Hand Laden), scheint es sich um ein Bootleg zu handeln. Es ist keine Labelangabe vorhanden und die englische Altersfreigabe - trotz deutscher Packungstexte - macht stutzig. Die Qualität ist allerdings in Ordnung und die deutschen Untertitel recht gut.


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 14.12.2008

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