3.jpg

    

 Startseite

 FILMREVIEWS
 
Südkorea

Japan
China / Hong Kong
Thailand
Anime
Bollywood
Restliche Asienfilme
Hollywood & Co
 

 Über mich
 Heimkino
 Alternativcover
 Sammelstücke
 Specials
 Presseberichte
 Download
 Kontakt
 Verweise
 Impressum
 Datenschutz

 Asien-Filmtipps:
 » Crows 0
 » I'm a Cyborg...
 » The Classic
 » My sassy girl
 » Windstruck
 » Battle Royale
 » Hard Boiled
 » Project Makeover
 » Strassen der Gewalt
 » Saikano
 » A better tomorrow 2
 » Jenny, Juno

»alle Reviews  

 Neueste Filmreviews:
 » Lucid Dream
 » Die Taschendiebin
 » Hide and Seek
 » Shimoneta
 » Daimidaler
 » Aesthetica of a Rogue Hero
 » Trinity Seven
 » Sankarea: Undying Love
 » Photo Kano
 » Unsere kleine Schwester
 » Patema Inverted

»alle Reviews  

 Non-Asiafilm Reviews
 » Catch Me
 » Necronomicon
 » Summer of '84
 » Wahrheit oder Pflicht
 » Babylon Berlin - Staffel 1
 » Prom Night
 » Lifjord - Der Freispruch / Staffel 1 + 2
 » Nur Gott kann mich richten
 » Nintendo Quest
 » Letztendlich sind wir dem Universum egal

»alle Reviews  

Special:
Special:
50 Jahre James Bond

// FILMREVIEW

The Man from Nowhere (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Ajusshi
Land, Jahr: Südkorea, 2010
Regie: Lee Jeong-beom
Darsteller: Won Bin, Kim Sae-ron, Kim Tae-hoon, Kim Hee-won;
Altersfreigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
Laufzeit (ca.): 115 Min.



Inhalt:
Auf den ersten Blick ist Cha ein ganz unscheinbarer, fast schon schüchterner Mann, der ein kleines Pfandleihhaus in einem Wohnblock betreibt. Keiner ahnt jedoch, dass hinter dieser Fassade ein ehemaliger Elitesoldat steckt, dessen Stärken bald neu entfacht werden.
Als die Tochter einer drogensüchtigen Nachbarin entführt wird, setzt Cha alle Hebel in Bewegung und verschafft sich Zugang zur kriminellen Unterwelt. Er wirbelt unter den Bossen gehörig auf und stellt sich sogar deren besten Auftragskillern...


Fazit:

Die Bezeichnung "Koreas Antwort auf 96 Hours" trifft es im Grunde ganz gut. Die Geschichte besitzt durch die Entführung des Mädchens und deren hart angelegte Befreiungsaktion große Parallelen - doch an das vermeintliche Vorbild kommt man trotz koreanischer Stärken nicht heran.

Optisch ist "The Man from Nowhere" gewohnt ansprechend. Die kühlen Bilder, die perfekt getimten Schnitte machen was her. Der Soundtrack ist zumeist unauffällig, liefert aber die passenden Klänge zur jeweiligen Situation. Etwas schade hingegen, dass die Story zu langsam in Fahrt kommt und erst nach knapp einer Stunde ein gefälligeres Tempo aufnimmt. Man nimmt sich zu Beginn viel Zeit zur Einführung der Charaktere, doch man muss schon ein wenig mit der eigenen Aufmerksamkeit kämpfen - um letztlich mit coolen Passagen und schön gemachten Actioneinlagen entschädigt zu werden. Die Duelle sind grandios choreografiert und schonungslos in der Darstellung. Fast schon kalt werden Menschen abgemeuchelt, der Grundton ist durchwegs ernst und rechtfertigt eine 18er Freigabe locker.

Die Schauspieler liefern durch die Bank weg eine sehr gute Leistung, wobei vor allem Hauptfigur und junge Geisel sehr überzeugt haben. Deren Zusammenspiel war äußerst gelungen und so manch Moment erinnerte mich schon fast an "Leon der Profi", wo alt und jung gemeinsam am Tisch saßen und notgedrungen kommunizierten. Die gegenseitige Zuneigung wird verständlich aufgebaut und erhöht das Mitfiebern vom Zuschauer.

Meine Vorliebe für koreanische Filme sollte allgemein bekannt sein. Neben witzigen Liebesschnulzen stehe ich vor allem auf die harten Gangsterfilme - unter dessen Kategorie dieser Vertreter prinzipiell fällt. Er ist zwar nicht so brutal oder innovationsreich wie andere Mitstreiter, doch macht unterm Strich trotz zähem Start durchaus eine Menge Spaß. Das Szenario war stimmig, das Charakterdesign gelungen und die technische Seite erwartungsgemäß hochwertig. Für Genrefans besteht eigentlich Anschaupflicht, für den Rest gibt es einen extrem soliden asiatischen Actionstreifen, der erst in der zweiten Hälfte so richtig die Fetzen fliegen lässt.


Wertung:
7,5/10

Review-DVD: Splendid Film (deutsche RC2-DVD)
Testsprache:
Deutsch/5.1
 


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 16.05.2011

<< Zurück zur Übersicht

(c) 1999-2018 Ferdinand/Silverfox1982 | Dies ist eine rein private Seite.  

»Seite zu Ihren Favoriten hinzufügen