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// FILMREVIEW

Wings of Honour - Luftschlacht über Deutschland (ofdb)

Original-/Alternativtitel: Angel of the Skies
Land, Jahr: England/Südafrika, 2013
Regie: Christopher-Lee Dos Santos
Darsteller: Nicholas Van Der Bijl, Brad Backhouse, Adam Boys, Lillie Claire;
Altersfreigabe: FSK ab 16
Laufzeit (ca.): 98 Min.

 

 


Inhalt:
Der Zweite Weltkrieg ist im vollen Gange und England lotet seine Angriffsmöglichkeiten per Luft aus. Eine Truppe junger Piloten geht die Sache zunächst sehr locker an. Sie scherzen, wer die meisten Abschüsse erzielen und die meisten Frauen bis zum Ende des Kriegs erobert zu haben.
In der Schlacht jedoch beginnt der Ernst des Lebens und die anfängliche Unbeschwertheit ist schnell vorbei...


Fazit:

Zum Thema „Zweiter Weltkrieg“ hat der Filmfreund schon Vieles gesehen. Darunter auch einige Vertreter, die sich mit dem Krieg in der Luft befassten und die Geschichte aus unterschiedlichsten Perspektiven zeichneten. Im Gegensatz zu anderen Mitbewerben wirkt „Wings of Honour“ jedoch ungewohnt realistisch und versucht nicht krampfhaft um Sensation bemüht. Dies führt wiederum dazu, dass man sich schnell in die Rolle der jungen Protagonisten hineinversetzen und voll und ganz mit ihnen mitfiebern kann.

Die Effekte sind überraschend gut. Grade beim Thema Luftschlacht wird viel von den Machern verlangt – denn entweder sieht man, dass billige Modelle oder schlechte Computeranimationen am Werk sind. Der Grad dazwischen ist sehr klein. Hier jedoch fügen sich die Aufnahmen in der Luft nahtlos zu den restlichen Kulissen ein und man hat nicht das Gefühl eines Stilbruchs. Die Flugzeuge schauen echt aus, die Scharmützel in den Höhen sind aufregend – und wirken dabei nicht aufgesetzt. Zwar bilden die Duelle im Himmel nicht unbedingt den Schwerpunkt der Handlung – aber ich kann diese Abschnitte einfach nur anerkennend hervorheben. Für solch - verhältnismäßig - wohl eher kleine Produktion mehr als beachtlich.

Die weitestgehend unbekannten Darsteller gaben ebenfalls keinen Grund zur Klage. Sie agieren allesamt sehr gut und harmonieren in den unterschiedlichen Extremsituationen hervorragend mit- oder besser gesagt auch gegeneinander. Ihre toll gespielten Mimiken bringen Freude, Verzweiflung und Wut greifbar auf den Schirm. Keiner verkörpert hier einen Überhelden und die Identifikation fällt somit sehr leicht. Die anfängliche Aufbruchseuphorie hat mich ein wenig an den deutschen "Stalingrad" von Joseph Vilsmaier erinnert - was nicht verkehrt ist.

Fürs Kino ist „Wings of Honour“ vielleicht etwas zu unspektakulär – was nicht negativ zu verstehen ist. Es kracht nicht so extrem übertrieben, wie bei der Konkurrenz – dafür fesselt die ungemein realistische Inszenierung umso mehr. Man zeigt perfekt, wie man auch ohne große Namen und mit der nötigen Ernsthaftigkeit einen packenden Titel abliefern und dabei jede Menge Herzblut sichtbar machen kann. „Wings of Honour“ ist ein überragender Kriegsfilm, der fernab von allem Hollywood-Pathos positiv auf der Maße hervorsticht und eine absolute Empfehlung verdient. Definitiv einer der besten Genrevertreter der letzten Jahre - und damit hätte ich anfangs nicht gerechnet!


Wertung:
8,5/10

Review-Blu-Ray: Ascot Elite
Testsprache:
Deutsch/DTS-HD Master Audio 5.1
 

 
 


Trailer auf youtube:
http://youtu.be/M1W-BokNzzs



Dieses Testmuster wurde freundlicherweise von Voll:Kontakt zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!




Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 18.11.2013

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