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// FILMREVIEW

Zombie Killer - Sexy as Hell (ofdb)

Originaltitel/Alternativ:
Onêchanbara: The Movie
Land/Jahr: Japan, 2008
Regie: Yôhei Fukuda
Darsteller: Eri Otoguro, Chise Nakamura, Tomohiro Waki, Satoshi Hakuzen;
Altersfreigabe: FSK ab 18
Laufzeit (ca.): 82 Min.
 

       

Inhalt:
Die Lage ist alles andere als rosig. Seitdem das Experimentieren mit Toten begann, wurden die Auswirkungen immer extremer. Mittlerweile ist eine weltweite Seuche ausgebrochen und die Menschen mutieren zu Zombies. Ein skrupelloser Professor steckt hinter dem ganzen Unheil und wird von einer kleinen Gruppe Widerstandkämpfern gejagt.
Die beiden Damen Aya und Reiko durchstreifen das Land auf der Suche nach diesem Fiesling. Sie haben nur Rache im Sinn und wollen endlich Vergeltung für den Tot verschiedener Freunde und Familienmitglieder ausüben...


Fazit:
Hierzulande mag das Videospiel nicht ganz so populär wie im Heimatland sein, doch steht es bei mir irgendwo im Regal und findet gelegentlich den Weg in die Konsole. Sehr habe ich mich auf diesen Film gefreut, da er tolle Konzepte wie Zombies und eine Hauptdarstellerin im Bikini beinhaltet. Die Geschichte darf man bei diesen Pro-Argumenten natürlich gerne in den Hintergrund rücken und deren tatsächlich sinnfreien Verlauf werde ich nicht ankreiden.

In erster Linie geht es hier um nette Zombie- Schnetzelein, die auch technisch solide gemacht sind. Das CGI- Blutgehalt ist hoch und so manch abgetrennter Kopf sorgt für Freude. Hört sich jetzt vielleicht sehr primitiv an, Spielfans wissen um das launige Szenario. Wenigstens hier wurde die Atmosphäre der Vorlage gut eingefangen. Die Optik ist grobkörnig, rau und dreckig, womit man sich angenehm von manch seelenloser Hochganzproduktion abhebt. Mag nicht Jedem gefallen, sorgt bei mir für Pluspunkte.

Leider kommt es zwischen den Actioneinlagen immer wieder zu kleineren Längen, was bei einer Laufzeit von knapp 82 Minuten etwas unschön ist. Die meisten Darsteller spielen einfach zu hölzern und die Dialoge erinnern nicht gerade an hohe Dichtkunst. Dies war zu erwarten, doch witzigere Sprüche oder Einlagen hätte man dafür gern gesehen. Hier hat die Konkurrenz teilweise mehr zu bieten, um die Kurzweil zu erhöhen. Seien es nun unfreiwillige Lacher oder ein paar coole Wortgefechte. Immerhin faszinieren die hübschen Hauptfiguren in engen Klamotten oder gleich im sexy Bikini. Deren Kampfakrobatik ist nett und sorgt für ein paar interessierte Einblicke. Ästhetik wurde einigermaßen groß geschrieben und das Konzept geht in einigen Momenten auch wunderbar auf.

Das Spiel ist zwar nicht besonders genial gewesen, aber ein launiger Spaß für Zwischendurch. Es konnte kurzzeitig ganz passabel unterhalten und der Trashfaktor gefiel. Genau das habe ich mir von der filmischen Umsetzung erhofft und wurde ein wenig enttäuscht. Nach dem wirklich guten "The Machine Girl" dachte ich an eine ähnliche Qualität, doch liegen oftmals Welten dazwischen. Technisch geht es hier ordentlich zur Sache, aber die schwache Rahmenhandlung hätte etwas beschwingter in Fahrt kommen können. Sicherlich kommen Fans auch auf Ihre Kosten, denn stellenweise macht das Teil ungemein Spaß, doch ein fader Beigeschmack bleibt zurück. Trotz besagter Mängel ein rundum noch sehr ordentlicher Streifen, mit gefälligen Bestandteilen. Nicht ganz so toll wie gewünscht, aber für Interessierte durchaus eine kleine Empfehlung wert.


Wertung:
6,5/10


Review-DVD: I-ON (deutsche RC2 DVD)
Testsprache:
Deutsch/5.1

Bemerkungen:

-


Trailer:
 


Dieses Rezesionsexemplar wurde freundlicherweise von splendid zur Verfügung gestellt.

Weitere Infos zur DVD finden Sie hier.


Eingetragen von: Silverfox1982
Datum: 03.07.2009

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