{"id":10062,"date":"2021-10-12T08:42:26","date_gmt":"2021-10-12T08:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10062"},"modified":"2021-10-12T08:42:26","modified_gmt":"2021-10-12T08:42:26","slug":"rise-of-insanity-nintendo-switch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10062","title":{"rendered":"Rise of Insanity (Nintendo Switch)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler findet sich in einem scheinbar verlassenen Haus wieder und hat keine Erinnerung, wer er ist oder wie er hier her gekommen ist. Es beginnt eine gruselige Reise in die eigene Vergangenheit&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong> <strong>&amp; Steuerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Rise of Insanity&#8221; ist eine Mischung aus simplen &#8220;Walking-Simulator&#8221;, rudiment\u00e4rem Adventure und Grusel-Shocker. Man kann zwar hin und wieder aufgrund von Trial &amp; Error-Passagen sterben, doch insgesamt geht es &#8211; abgesehen von gelegentlichen Jump-Scares &#8211; recht gem\u00fctlich zu und es besteht kein Zeitdruck oder \u00c4hnliches.<\/p>\n\n\n\n<p>Man merkt schon, dass dieses Game mit dem Fokus auf VR entwickelt wurde und der von mir gespielte Switch-Port technisch sowieso gewaltige Abstriche einfahren musste. Es ist schwer zu umschreiben, doch die Ego-Sicht f\u00fchlt sich nicht so direkt wie bei einem Shooter an und die Bewegung der Hauptfigur leicht beh\u00e4big. Es gab zwar eine Taste zum Rennen und trotzdem war man zuweilen arg gem\u00e4chlich unterwegs &#8211; h\u00e4ngenbleiben an Gegenst\u00e4nden inklusive.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grafisch gab sich der Titel durchwachsen. Man sp\u00fcrt die niedrige Aufl\u00f6sung der Switch jederzeit und trotz stark reduzierter Details (Texturen, Sichtweite) f\u00fchlt sich das Geschehen nicht immer fl\u00fcssig an. Ordentliche Beleuchtungseffekte und eine dezent-stimmige Soundkulisse (idealerweise \u00fcber ein Headset) stellten dennoch halbwegs zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der negativen Seite m\u00f6chte ich allerdings kleinere Ruckler und H\u00e4nger beim Sound auff\u00fchren. Obwohl die Areale der einzelnen Kapitel sehr \u00fcbersichtlich ausfielen kam die Switch hier mit dem Nachladen wohl nicht immer gut zurecht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel besitzt nur einen Modus und einen Schwierigkeitsgrad. Ich war beim ersten Durchgang rund zwei Stunden besch\u00e4ftigt, habe jedoch einige Items sicherlich \u00fcbersehen. Der direkte Wiederspielwert mag gering sein, doch garantiert werde ich mich irgendwann erneut ins Abenteuer st\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>angenehmer Schwierigkeitsgrad<\/li><li>tolle Gruse-Atmosph\u00e4re<\/li><li>einfache und gut konzipierte R\u00e4tsel<\/li><li>kompakte Erz\u00e4hlweise ohne L\u00e4ngen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Pr\u00e4sentation mittelpr\u00e4chtig<\/li><li>sehr kurze Spielzeit<\/li><li>wenige Jump-Scares<\/li><li>sehr gradlinig<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>kleinere technische Makel<\/li><li>hakelige Steuerung<\/li><li>Trial &amp; Error-Passagen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich mag &#8220;Walking-Simulatoren&#8221; ala &#8220;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5222\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5222\" target=\"_blank\">Edith Finch<\/a>&#8221; und stehe hin und wieder auf gut gemachte Gruselspiele wie &#8220;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5359\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=5359\" target=\"_blank\">Pineview Drive<\/a>&#8220;. &#8220;Rise of Insanity&#8221; kann zwar nicht ganz mit manchem &#8220;gr\u00f6\u00dferem&#8221; Konkurrenten mithalten, wurde fairerweise auch nur f\u00fcr rund einen Euro im eShop erworben und brachte v\u00f6llig andere Erwartungen mit sich.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das geringe Invest relativiert sich dann auch die Spielzeit und wird von daher nicht negativ von mir angekreidet. Auch die eher durchwachsene technische Seite war zu verschmerzen und die Immersion dennoch gelungen. Man konnte hervorragend in dieser interessanten und sich langsam entfaltetenden Geschichte abtauchen, hat sich zu keiner Zeit gelangweilt.  <\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich lag das Ende nach kurzer Zeit klar auf der Hand und dennoch wollte man wissen, wie sich die Dinge bis zum entscheidenden Punkt wohl hochgeschaukelt haben. Dies wurde audiovisuell trotz besagter Abstriche wundersch\u00f6n in Szene gesetzt und hat den Spieler dann letztlich mit einem guten Gef\u00fchl vor dem Abspann zur\u00fcck gelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ein kleines, aber feines Games, welches sicherlich in Zukunft erneut durchschritten wird und hoffentlich wieder so gut bei Laune h\u00e4lt &#8211; auch wenn es nat\u00fcrlich recht kurz ausgefallen ist. In der K\u00fcrze liegt bekannterweise die W\u00fcrze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 6\/10<br>Sound: 7,5\/10<br>Gameplay: 6\/10<br><strong>Gesamt: 7\/10<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Red Limb Studio, Pineapple Works Sp. z o.o.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Spieler findet sich in einem scheinbar verlassenen Haus wieder und hat keine Erinnerung, wer er ist oder wie er hier her gekommen ist. Es beginnt eine gruselige Reise in die eigene Vergangenheit&#8230; Gameplay &amp; Steuerung &#8220;Rise of Insanity&#8221; ist eine Mischung aus simplen &#8220;Walking-Simulator&#8221;, rudiment\u00e4rem Adventure und Grusel-Shocker. Man kann zwar hin und wieder aufgrund von Trial &amp; Error-Passagen sterben, doch insgesamt geht es &#8211; abgesehen von gelegentlichen Jump-Scares &#8211; recht gem\u00fctlich zu und es besteht kein Zeitdruck oder \u00c4hnliches. Man merkt schon, dass dieses Game mit dem Fokus auf VR entwickelt wurde und der von mir gespielte Switch-Port technisch sowieso gewaltige Abstriche einfahren musste. Es ist schwer zu umschreiben, doch die Ego-Sicht f\u00fchlt sich nicht so direkt wie bei einem Shooter an und die Bewegung der Hauptfigur leicht beh\u00e4big. Es gab zwar eine Taste zum Rennen und trotzdem war man zuweilen arg gem\u00e4chlich unterwegs &#8211; h\u00e4ngenbleiben an Gegenst\u00e4nden inklusive. Pr\u00e4sentation Grafisch gab sich der Titel durchwachsen. Man sp\u00fcrt die niedrige Aufl\u00f6sung der Switch jederzeit und trotz stark reduzierter Details (Texturen, Sichtweite) f\u00fchlt sich das Geschehen nicht immer fl\u00fcssig an. Ordentliche Beleuchtungseffekte und eine dezent-stimmige Soundkulisse (idealerweise \u00fcber ein Headset) stellten dennoch halbwegs zufrieden. Auf der negativen Seite m\u00f6chte ich allerdings kleinere Ruckler und H\u00e4nger beim Sound auff\u00fchren. Obwohl die Areale der einzelnen Kapitel sehr \u00fcbersichtlich ausfielen kam die Switch hier mit dem Nachladen wohl nicht immer gut zurecht. Spielzeit Das Spiel besitzt nur einen Modus und einen Schwierigkeitsgrad. Ich war beim ersten Durchgang rund zwei Stunden besch\u00e4ftigt, habe jedoch einige Items sicherlich \u00fcbersehen. Der direkte Wiederspielwert mag gering sein, doch garantiert werde ich mich irgendwann erneut ins Abenteuer st\u00fcrzen. Positiv angenehmer Schwierigkeitsgrad tolle Gruse-Atmosph\u00e4re einfache und gut konzipierte R\u00e4tsel kompakte Erz\u00e4hlweise ohne L\u00e4ngen Neutral Pr\u00e4sentation mittelpr\u00e4chtig sehr kurze Spielzeit wenige Jump-Scares sehr gradlinig Negativ kleinere technische Makel hakelige Steuerung Trial &amp; Error-Passagen Fazit Ich mag &#8220;Walking-Simulatoren&#8221; ala &#8220;Edith Finch&#8221; und stehe hin und wieder auf gut gemachte Gruselspiele wie &#8220;Pineview Drive&#8220;. &#8220;Rise of Insanity&#8221; kann zwar nicht ganz mit manchem &#8220;gr\u00f6\u00dferem&#8221; Konkurrenten mithalten, wurde fairerweise auch nur f\u00fcr rund einen Euro im eShop erworben und brachte v\u00f6llig andere Erwartungen mit sich. F\u00fcr das geringe Invest relativiert sich dann auch die Spielzeit und wird von daher nicht negativ von mir angekreidet. Auch die eher durchwachsene technische Seite war zu verschmerzen und die Immersion dennoch gelungen. Man konnte hervorragend in dieser interessanten und sich langsam entfaltetenden Geschichte abtauchen, hat sich zu keiner Zeit gelangweilt. Sicherlich lag das Ende nach kurzer Zeit klar auf der Hand und dennoch wollte man wissen, wie sich die Dinge bis zum entscheidenden Punkt wohl hochgeschaukelt haben. Dies wurde audiovisuell trotz besagter Abstriche wundersch\u00f6n in Szene gesetzt und hat den Spieler dann letztlich mit einem guten Gef\u00fchl vor dem Abspann zur\u00fcck gelassen. F\u00fcr mich ein kleines, aber feines Games, welches sicherlich in Zukunft erneut durchschritten wird und hoffentlich wieder so gut bei Laune h\u00e4lt &#8211; auch wenn es nat\u00fcrlich recht kurz ausgefallen ist. In der K\u00fcrze liegt bekannterweise die W\u00fcrze. 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