{"id":10101,"date":"2021-10-13T09:08:45","date_gmt":"2021-10-13T09:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10101"},"modified":"2021-10-13T18:13:27","modified_gmt":"2021-10-13T18:13:27","slug":"the-billion-dollar-code","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10101","title":{"rendered":"The Billion Dollar Code &#8211; Staffel 1"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe eines gro\u00dfen Mobilfunkkonzerns gr\u00fcnden die beiden Freunde Carsten und Juri ein eigenes Unternehmen und planen damit, die IT-Welt der fr\u00fchen Neunziger ma\u00dfgeblich zu ver\u00e4ndern. Sie kommen aus dem Umfeld des ber\u00fcchtigten &#8220;Chaos Computer Clubs&#8221; und haben eine bahnbrechende Idee, die nat\u00fcrlich auch die Konkurrenz auf den Plan ruft&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist schon ein wenig besch\u00e4mend, dass selbst ich als IT-Mensch recht wenig von diesem Prozess geh\u00f6rt habe &#8211; aber umso \u00fcberraschender, was Regisseur Robert Thalheim aus der eigentlich eher trockenen Thematik geschaffen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Billion Dollar Code&#8221; ist eine kleine, aber feine Serie &#8211; die es wahrlich in sich hat und einen &#8211; zumindest f\u00fcr mich &#8211; extrem hohen Suchtfaktor besa\u00df. Das Geschehen begann noch recht beschaulich, um dann nach kurzer Zeit recht stark in ihren Bann zu ziehen und bis zum tragischen Ende ohne L\u00e4ngen oder Ungereimtheiten daher kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spr\u00fcnge zwischen den Zeiten, das Wechseln aus Erz\u00e4hlerperspektive und Echtzeit waren immens gut gelungen. Selten zuvor griff diese Machart so gro\u00dfartig ineinander und sorgte f\u00fcr ein interessantes Pacing. Die Handlung funktionierte auf mehreren Ebenen und stellte besonders die Beziehung der Hauptfiguren in den Fokus.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal ob Vergangenheit oder Gegenwart &#8211; die Leistung aller Darsteller war ausgezeichnet und die Chemie hat jederzeit gepasst. Die Aufbruchsstimmung nach der Wende war greifbar und erweckte selbst beim Betrachter eine gewisse Dynamik, die das Dranbleiben noch spannender machte. Unterstrichen wurde das Ganze mit zeitgem\u00e4\u00dfer Ausstattung, wie akribisch genau nachgebildete B\u00fcror\u00e4ume oder der Kleidung der Akteure.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gerade einmal vier Episoden vergingen im Flug und gerne w\u00e4re ich noch l\u00e4nger im packenden Geschehen versunken. Wie dem auch sei, mit &#8220;The Billion Dollar Code&#8221; hat Netflix die derzeit wohl beste &#8220;Nerd-Serie&#8221; im Programm, die mit ihrer geschmeidigen Inszenierung durchaus f\u00fcr die breite Masse ein hochinteressantes Unterrichtskino darstellen d\u00fcrfte. W\u00e4hrend auf der einen Seite alles perfekt erkl\u00e4rt wurde, reiben sich die Insider wegen der akkuraten Aufmachung und vielen beil\u00e4ufigen Erw\u00e4hnungen grinsend die H\u00e4nde. Ich hoffe, dass die Macher ihrer Linie treu bleiben und entweder mit einer eventuellen Fortsetzung oder einer \u00e4hnlich gelagertem Thematik dem Streamingdienst treu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Mit Hilfe eines gro\u00dfen Mobilfunkkonzerns gr\u00fcnden die beiden Freunde Carsten und Juri ein eigenes Unternehmen und planen damit, die IT-Welt der fr\u00fchen Neunziger ma\u00dfgeblich zu ver\u00e4ndern. Sie kommen aus dem Umfeld des ber\u00fcchtigten &#8220;Chaos Computer Clubs&#8221; und haben eine bahnbrechende Idee, die nat\u00fcrlich auch die Konkurrenz auf den Plan ruft&#8230; Fazit Es ist schon ein wenig besch\u00e4mend, dass selbst ich als IT-Mensch recht wenig von diesem Prozess geh\u00f6rt habe &#8211; aber umso \u00fcberraschender, was Regisseur Robert Thalheim aus der eigentlich eher trockenen Thematik geschaffen hat. &#8220;The Billion Dollar Code&#8221; ist eine kleine, aber feine Serie &#8211; die es wahrlich in sich hat und einen &#8211; zumindest f\u00fcr mich &#8211; extrem hohen Suchtfaktor besa\u00df. Das Geschehen begann noch recht beschaulich, um dann nach kurzer Zeit recht stark in ihren Bann zu ziehen und bis zum tragischen Ende ohne L\u00e4ngen oder Ungereimtheiten daher kam. Die Spr\u00fcnge zwischen den Zeiten, das Wechseln aus Erz\u00e4hlerperspektive und Echtzeit waren immens gut gelungen. Selten zuvor griff diese Machart so gro\u00dfartig ineinander und sorgte f\u00fcr ein interessantes Pacing. Die Handlung funktionierte auf mehreren Ebenen und stellte besonders die Beziehung der Hauptfiguren in den Fokus. Egal ob Vergangenheit oder Gegenwart &#8211; die Leistung aller Darsteller war ausgezeichnet und die Chemie hat jederzeit gepasst. Die Aufbruchsstimmung nach der Wende war greifbar und erweckte selbst beim Betrachter eine gewisse Dynamik, die das Dranbleiben noch spannender machte. Unterstrichen wurde das Ganze mit zeitgem\u00e4\u00dfer Ausstattung, wie akribisch genau nachgebildete B\u00fcror\u00e4ume oder der Kleidung der Akteure. Die gerade einmal vier Episoden vergingen im Flug und gerne w\u00e4re ich noch l\u00e4nger im packenden Geschehen versunken. Wie dem auch sei, mit &#8220;The Billion Dollar Code&#8221; hat Netflix die derzeit wohl beste &#8220;Nerd-Serie&#8221; im Programm, die mit ihrer geschmeidigen Inszenierung durchaus f\u00fcr die breite Masse ein hochinteressantes Unterrichtskino darstellen d\u00fcrfte. W\u00e4hrend auf der einen Seite alles perfekt erkl\u00e4rt wurde, reiben sich die Insider wegen der akkuraten Aufmachung und vielen beil\u00e4ufigen Erw\u00e4hnungen grinsend die H\u00e4nde. 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