{"id":10341,"date":"2021-11-24T18:25:56","date_gmt":"2021-11-24T18:25:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10341"},"modified":"2021-11-24T18:25:56","modified_gmt":"2021-11-24T18:25:56","slug":"tattoo-rette-deine-haut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10341","title":{"rendered":"Tattoo &#8211; Rette Deine Haut"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine grausige Mordserie macht der Polizei zu schaffen. Im Milieu der &#8220;Body Modifier&#8221; macht ein Killer die Runde &#8211; der seinen Opfern am liebsten die Kunstwerke aus dem K\u00f6rper schneidet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Werke wie &#8220;Tattoo&#8221; sind eine angenehme Ausnahme in der deutschen Filmlandschaft und stellen einen angenehmen Kontrast zu \u00fcblichen Tatorten oder Fernsehkrimis da. Was Regisseur Robert Schwentke seinerzeit sogar auf die Kinoleinwand brachte, hat auf Anhieb mit d\u00fcsterer Atmosph\u00e4re und hochwertiger Optik von sich \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung animierte zwar hier weniger zum Mitraten, doch aufgrund seiner doch recht spannenden Erz\u00e4hlweise war dies kein gr\u00f6\u00dferes Problem. Sicherlich fuhr man seinerzeit noch ein wenig im Fahrwasser von Klassikern wie &#8220;Sieben&#8221;, doch Eigenst\u00e4ndigkeit bot uns &#8220;Tattoo&#8221; zum Gl\u00fcck zuhauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Szenario wirkte frisch und ansprechend &#8211; und f\u00fcr gerade f\u00fcr eine deutsche Produktion auf den ersten Blick ziemlich befremdlich. Es braucht eine kleine Weile, aber dann dann gelingt das Abtauchen im K\u00f6rperkult-Milieu ganz vorz\u00fcglich. Das bizarre Thema \u00fcbt stets eine gewisse Faszination aus und ein paar deftige Einlagen untermauern den harten Grundton.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller waren mit ihren grimmigen Mimen vielleicht das ein oder andere mal \u00fcber das Ziel hinausgeschossen, haben der Stimmung damit nicht geschadet. Diel und Redel haben sich hervorragend erg\u00e4nzt und als \u00e4u\u00dferst ungleiches Buddy-Duo durchwegs \u00fcberzeugt. Ihre Figuren waren gut geschrieben und greifbar ausgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Filme wie &#8220;Sieben&#8221; oder &#8220;Ressurection&#8221; mochte, kann sich ungef\u00e4hr ein Bild von der Inszenierung von &#8220;Tattoo&#8221; machen und erst recht mal einen Blick riskieren. Seine Abgrenzung zu den restlichen hiesigen Produktion war zugleich auch die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke und wenngleich der Verlauf hier und da mal kurz stockte, ergab sich doch ein rundes Gesamtbild. Unterm Strich ein beachtlicher Titel, der aktuell bei Netflix sogar in brauchbarer Qualit\u00e4t anzuschauen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine grausige Mordserie macht der Polizei zu schaffen. Im Milieu der &#8220;Body Modifier&#8221; macht ein Killer die Runde &#8211; der seinen Opfern am liebsten die Kunstwerke aus dem K\u00f6rper schneidet\u2026 Fazit Werke wie &#8220;Tattoo&#8221; sind eine angenehme Ausnahme in der deutschen Filmlandschaft und stellen einen angenehmen Kontrast zu \u00fcblichen Tatorten oder Fernsehkrimis da. Was Regisseur Robert Schwentke seinerzeit sogar auf die Kinoleinwand brachte, hat auf Anhieb mit d\u00fcsterer Atmosph\u00e4re und hochwertiger Optik von sich \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Die Handlung animierte zwar hier weniger zum Mitraten, doch aufgrund seiner doch recht spannenden Erz\u00e4hlweise war dies kein gr\u00f6\u00dferes Problem. Sicherlich fuhr man seinerzeit noch ein wenig im Fahrwasser von Klassikern wie &#8220;Sieben&#8221;, doch Eigenst\u00e4ndigkeit bot uns &#8220;Tattoo&#8221; zum Gl\u00fcck zuhauf. Das Szenario wirkte frisch und ansprechend &#8211; und f\u00fcr gerade f\u00fcr eine deutsche Produktion auf den ersten Blick ziemlich befremdlich. Es braucht eine kleine Weile, aber dann dann gelingt das Abtauchen im K\u00f6rperkult-Milieu ganz vorz\u00fcglich. Das bizarre Thema \u00fcbt stets eine gewisse Faszination aus und ein paar deftige Einlagen untermauern den harten Grundton. Die Darsteller waren mit ihren grimmigen Mimen vielleicht das ein oder andere mal \u00fcber das Ziel hinausgeschossen, haben der Stimmung damit nicht geschadet. Diel und Redel haben sich hervorragend erg\u00e4nzt und als \u00e4u\u00dferst ungleiches Buddy-Duo durchwegs \u00fcberzeugt. Ihre Figuren waren gut geschrieben und greifbar ausgebaut. Wer Filme wie &#8220;Sieben&#8221; oder &#8220;Ressurection&#8221; mochte, kann sich ungef\u00e4hr ein Bild von der Inszenierung von &#8220;Tattoo&#8221; machen und erst recht mal einen Blick riskieren. Seine Abgrenzung zu den restlichen hiesigen Produktion war zugleich auch die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke und wenngleich der Verlauf hier und da mal kurz stockte, ergab sich doch ein rundes Gesamtbild. 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