{"id":10420,"date":"2021-12-09T17:44:34","date_gmt":"2021-12-09T17:44:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10420"},"modified":"2021-12-09T17:44:34","modified_gmt":"2021-12-09T17:44:34","slug":"cry-macho","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10420","title":{"rendered":"Cry Macho"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um einem alten Kumpel einen Gefallen zu tun, reist Cowboy Mike Milo noch einmal nach Mexiko und macht sich auf die Suche nach dessen Jungen. Dieser ist zwar relativ schnell gefunden, jedoch gestaltet sich seine Mitnahme nach Texas als \u00e4u\u00dferst kompliziert\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe gro\u00dfen Respekt vor Eastwood und verneige mein Haupt vor ihm. Im Alter ist dieser Mann noch immer ein begnadeter Filmemacher und Akteur, hat vielen seiner j\u00fcngeren Kollegen eine Menge voraus. &#8220;Cry Macho&#8221; war auch insgesamt recht gut auf den Haudegen zurechtgeschnitten, konnte mich aber emotional &#8211; im Gegensatz zu vielen seiner anderen seiner Werke &#8211; nur wenig abholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen folgte einem gewissen Muster und wich zu keiner Zeit von unseren Vorstellungen ab. Er vereint altbew\u00e4hrte Buddy-Elemente mit einer Art Vater-Sohn Beziehung und blieb insgesamt eher zahm und vorhersehbar, wenig \u00fcberraschend. Sicherlich machte grade Eastwood mit einer ph\u00e4nomenalen Pr\u00e4senz so Einiges her, doch konnte er nicht vollends \u00fcber die eher schwache und austauschbare Handlung hinwegt\u00e4uschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen pl\u00e4tscherte gro\u00dfenteils vor sich hin. Es war dabei nie sonderlich langweilig, aber eben auch nie enorm packend. Man hakte eine genre\u00fcbliche Checkliste ab und lie\u00df keine bekannten Aspekte au\u00dfen vor. Die Kombination aus altem Mann und bockigem Spr\u00f6ssling hat zwar auch hier gr\u00f6\u00dftenteils geschmeidig funktioniert, gab uns jedoch keine wirklich neuen Einblicke in diesem Bereich. Man hat sich wenig getraut und mit allem Komponenten viel zu stark auf Nummer sicher gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der r\u00fcstige Altstar lieferte einen leicht wackeligen, aber immer noch beachtlichen Auftritt ab. Zum Gl\u00fcck war die Geschichte so formuliert, dass man ihm die \u00fcbertragene Rolle noch halbwegs kaufen konnte und so eine gewisse Authentizit\u00e4t gew\u00e4hrt wurde. Andre Darsteller pr\u00e4sentieren sich weitaus weniger ihrem Alter entsprechend und bekleckern sich damit nicht unbedingt im Ruhm. Clint behielt absolut seine W\u00fcrde und stand im Gegensatz zur Story \u00fcber jedweder Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Cry Macho&#8221; war kein schlechter, aber auch kein \u00fcberragend guter Titel. Er f\u00fchlt sich nett, symphytisch und halbwegs unterhaltsam an &#8211; liefert unterm Strich weder neue Ideen, noch gro\u00dfartige Schauwerte. Wegen Eastwood wohl einen Blick wert, wegen dem Rest nicht unbedingt ein sonderlich hei\u00dfer Tipp. Komplettisten schlagen sowieso zu, alle Andren greifen vielleicht lieber (noch einmal) zu &#8220;Gran Torino&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Um einem alten Kumpel einen Gefallen zu tun, reist Cowboy Mike Milo noch einmal nach Mexiko und macht sich auf die Suche nach dessen Jungen. Dieser ist zwar relativ schnell gefunden, jedoch gestaltet sich seine Mitnahme nach Texas als \u00e4u\u00dferst kompliziert\u2026 Fazit Ich habe gro\u00dfen Respekt vor Eastwood und verneige mein Haupt vor ihm. Im Alter ist dieser Mann noch immer ein begnadeter Filmemacher und Akteur, hat vielen seiner j\u00fcngeren Kollegen eine Menge voraus. &#8220;Cry Macho&#8221; war auch insgesamt recht gut auf den Haudegen zurechtgeschnitten, konnte mich aber emotional &#8211; im Gegensatz zu vielen seiner anderen seiner Werke &#8211; nur wenig abholen. Der Streifen folgte einem gewissen Muster und wich zu keiner Zeit von unseren Vorstellungen ab. Er vereint altbew\u00e4hrte Buddy-Elemente mit einer Art Vater-Sohn Beziehung und blieb insgesamt eher zahm und vorhersehbar, wenig \u00fcberraschend. Sicherlich machte grade Eastwood mit einer ph\u00e4nomenalen Pr\u00e4senz so Einiges her, doch konnte er nicht vollends \u00fcber die eher schwache und austauschbare Handlung hinwegt\u00e4uschen. Das Geschehen pl\u00e4tscherte gro\u00dfenteils vor sich hin. Es war dabei nie sonderlich langweilig, aber eben auch nie enorm packend. Man hakte eine genre\u00fcbliche Checkliste ab und lie\u00df keine bekannten Aspekte au\u00dfen vor. Die Kombination aus altem Mann und bockigem Spr\u00f6ssling hat zwar auch hier gr\u00f6\u00dftenteils geschmeidig funktioniert, gab uns jedoch keine wirklich neuen Einblicke in diesem Bereich. Man hat sich wenig getraut und mit allem Komponenten viel zu stark auf Nummer sicher gesetzt. Der r\u00fcstige Altstar lieferte einen leicht wackeligen, aber immer noch beachtlichen Auftritt ab. Zum Gl\u00fcck war die Geschichte so formuliert, dass man ihm die \u00fcbertragene Rolle noch halbwegs kaufen konnte und so eine gewisse Authentizit\u00e4t gew\u00e4hrt wurde. Andre Darsteller pr\u00e4sentieren sich weitaus weniger ihrem Alter entsprechend und bekleckern sich damit nicht unbedingt im Ruhm. Clint behielt absolut seine W\u00fcrde und stand im Gegensatz zur Story \u00fcber jedweder Kritik. &#8220;Cry Macho&#8221; war kein schlechter, aber auch kein \u00fcberragend guter Titel. Er f\u00fchlt sich nett, symphytisch und halbwegs unterhaltsam an &#8211; liefert unterm Strich weder neue Ideen, noch gro\u00dfartige Schauwerte. Wegen Eastwood wohl einen Blick wert, wegen dem Rest nicht unbedingt ein sonderlich hei\u00dfer Tipp. Komplettisten schlagen sowieso zu, alle Andren greifen vielleicht lieber (noch einmal) zu &#8220;Gran Torino&#8221;. 6\/10 Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":10421,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15],"class_list":["post-10420","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10420","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10420"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10420\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10431,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10420\/revisions\/10431"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10421"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10420"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10420"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10420"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}