{"id":10554,"date":"2021-12-23T16:17:13","date_gmt":"2021-12-23T16:17:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10554"},"modified":"2021-12-23T16:17:13","modified_gmt":"2021-12-23T16:17:13","slug":"resident-evil-welcome-to-raccoon-city","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10554","title":{"rendered":"Resident Evil: Welcome to Raccoon City"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Suche nach ihrem Bruder, kehrt Claire Redfield in die alte Heimat zur\u00fcck. Nach dem Abzug des gro\u00dfen Arbeitgebers Umbrella ist mittlerweile eine echte Geisterstadt entstanden, doch eine Notbesetzung harrt weiterhin aus. Die letzten verbleibenden Einwohner und Polizisten sind jedoch nicht allein und grausame Experimente des zweifelhaften Konzerns bliebe zur\u00fcck&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Fans der Videospiele waren nicht gl\u00fccklich mit den Adaptionen von Paul W. S. Anderson, aber immerhin waren sie unterm Strich kurzweilige Spa\u00dftitel f\u00fcr Zwischendurch. Nun schickt sich mit &#8220;Welcome to Raccoon City&#8221; ein Reboot an &#8211; welches zumindest nach den ersten Trailer Lust auf Mehr gemacht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorweg (und mit Blick auf die Wertung) sei gesagt, dass auch hier die Macher nicht ins Schwarze treffen konnten. Man bot zwar jede Menge an Fan-Service, doch so richtig munden m\u00f6chte das Ergebnis dennoch nicht. Viele Szenen f\u00fchlten sich zu bem\u00fcht an. Es gab zwar stets einen gewissen Widererkennungswert zur Vorlage, doch irgendwie wirkten diese Momente zu konstruiert und mit aller Macht zu gestellt und ohne sinnvolle, eigene Ideen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlimmer jedoch Cast und die Handlung an sich. Wenn man schon so viel aus den Spielen adaptiert, warum hat man dann nicht dessen Schauspieler oder zumindest dessen Geschichte \u00fcbernommen? Die Figuren agierten h\u00f6lzern und grunds\u00e4tzlich alles andere als glaubhaft in ihren Rollen. Man hat vollkommen \u00fcberzeichnete Facetten hinzugef\u00fcgt und manche neuen Details oder auf witzig getrimmten Dialoge w\u00e4ren \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man griff viele Elemente, wie auch Schaupl\u00e4tze auf, verwurstete sie teilweise etwas anders als wir es gewohnt sind und das f\u00fchlte sich komisch an. Entweder h\u00e4tte man sich mehr auf die Action im Revier bzw. der Stadt oder dem unheimlichen Anwesen konzentrieren sollen. So versuchte man alles abzudecken und pfiff auf ein besseres Drehbuch, wollte mit Gewalt alles unterbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine Ortswechsel und dem Abarbeiten von Teilen der ersten beiden Games h\u00e4tte man eigentlich von reichlich Tempo ausgehen k\u00f6nnen, doch hier war in meinen Augen der aller gr\u00f6\u00dfte Knackpunkt. Der Film war langweilig. Am Anfang war man noch guter Dinge und hoffte auf den gro\u00dfen Spa\u00df in der zweiten H\u00e4lfte, aber Nada. Das Ding kam nie in die G\u00e4nge und verzichtete auf ein fuluminantes Finales. Man lie\u00df das Treiben mehr oder weniger auflaufen, gab uns eine Witzfigur als Endgegner. Ob das &#8220;Ende auf Sparflamme&#8221; vielleicht dem Budget geschuldet ist, vermag ich nicht zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umsetzungen mit Mila schossen sicherlich extrem am Ziel vorbei, boten aber immerhin kurzweilige Unterhaltung f\u00fcr Zwischendurch. &#8220;Welcome&#8221; gibt sich zwar um N\u00e4he zu den Spielen etwas mehr bem\u00fcht, scheitert aber mit langatmiger Erz\u00e4hlweise, schlechten Darstellern und unausgegorenem Drehbuch. &#8220;Silent Hill&#8221; hats vorgemacht, doch erneut bekommt das &#8220;Resi-Franchise&#8221; keinen angemessenen Gruselstreifen spendiert. Fans schauen sich lieber bei den Produktionen von Netflix um und setzen diesen Film am besten auf die &#8220;Ignorieren&#8221;-Liste. Wir haben hier zwar keinen Totalausfall, aber einen schnarchigen Zombie-Vertreter (mit wenigen Zombies) vor uns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures Germany GmbH)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Auf der Suche nach ihrem Bruder, kehrt Claire Redfield in die alte Heimat zur\u00fcck. Nach dem Abzug des gro\u00dfen Arbeitgebers Umbrella ist mittlerweile eine echte Geisterstadt entstanden, doch eine Notbesetzung harrt weiterhin aus. Die letzten verbleibenden Einwohner und Polizisten sind jedoch nicht allein und grausame Experimente des zweifelhaften Konzerns bliebe zur\u00fcck&#8230; Fazit Viele Fans der Videospiele waren nicht gl\u00fccklich mit den Adaptionen von Paul W. S. Anderson, aber immerhin waren sie unterm Strich kurzweilige Spa\u00dftitel f\u00fcr Zwischendurch. Nun schickt sich mit &#8220;Welcome to Raccoon City&#8221; ein Reboot an &#8211; welches zumindest nach den ersten Trailer Lust auf Mehr gemacht hatte. Vorweg (und mit Blick auf die Wertung) sei gesagt, dass auch hier die Macher nicht ins Schwarze treffen konnten. Man bot zwar jede Menge an Fan-Service, doch so richtig munden m\u00f6chte das Ergebnis dennoch nicht. Viele Szenen f\u00fchlten sich zu bem\u00fcht an. Es gab zwar stets einen gewissen Widererkennungswert zur Vorlage, doch irgendwie wirkten diese Momente zu konstruiert und mit aller Macht zu gestellt und ohne sinnvolle, eigene Ideen. Schlimmer jedoch Cast und die Handlung an sich. Wenn man schon so viel aus den Spielen adaptiert, warum hat man dann nicht dessen Schauspieler oder zumindest dessen Geschichte \u00fcbernommen? Die Figuren agierten h\u00f6lzern und grunds\u00e4tzlich alles andere als glaubhaft in ihren Rollen. Man hat vollkommen \u00fcberzeichnete Facetten hinzugef\u00fcgt und manche neuen Details oder auf witzig getrimmten Dialoge w\u00e4ren \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig gewesen. Man griff viele Elemente, wie auch Schaupl\u00e4tze auf, verwurstete sie teilweise etwas anders als wir es gewohnt sind und das f\u00fchlte sich komisch an. Entweder h\u00e4tte man sich mehr auf die Action im Revier bzw. der Stadt oder dem unheimlichen Anwesen konzentrieren sollen. So versuchte man alles abzudecken und pfiff auf ein besseres Drehbuch, wollte mit Gewalt alles unterbringen. Durch seine Ortswechsel und dem Abarbeiten von Teilen der ersten beiden Games h\u00e4tte man eigentlich von reichlich Tempo ausgehen k\u00f6nnen, doch hier war in meinen Augen der aller gr\u00f6\u00dfte Knackpunkt. Der Film war langweilig. Am Anfang war man noch guter Dinge und hoffte auf den gro\u00dfen Spa\u00df in der zweiten H\u00e4lfte, aber Nada. 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