{"id":10705,"date":"2022-01-04T16:53:29","date_gmt":"2022-01-04T16:53:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10705"},"modified":"2022-01-04T16:53:29","modified_gmt":"2022-01-04T16:53:29","slug":"lara-croft-tomb-raider-die-wiege-des-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10705","title":{"rendered":"Lara Croft: Tomb Raider &#8211; Die Wiege des Lebens"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Arch\u00e4ologin Lara Croft befindet sich mit Wettlauf mit einem fiesen Gesch\u00e4ftsmann. Dieser m\u00f6chte die sagenumwobene B\u00fcchse der Pandora aufsp\u00fcren und deren verehrenden Kr\u00e4fte an den H\u00f6chstbietenden verkaufen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich mir noch einmal das geniale &#8220;Shadow of the Tomb Raider&#8221; zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt habe, war die Lust auf eine filmische Umsetzung geweckt. Da ich den ersten Teil schon zu oft und das Reboot erst vor ein paar Wochen gesehen habe, fiel die Wahl auf &#8220;Die Wiege des Lebens&#8221; &#8211; welcher sich nat\u00fcrlich auch in der gut sortierten Filmsammlung befindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kern bietet uns das Werk alles, was einen klassischen Abenteuerfilm auszeichnet und dennoch fehlt der gewisse Kick. Es gab einen fiesen B\u00f6sewicht, exotische Kulissen, ein geheimnisvolles Artefakt und \u00fcber die Laufzeit passabel verteilte Action. Irgendwie schien man aber einfach nur eine Checkliste abzuarbeiten und hat die Seele dabei etwas au\u00dfer Acht gelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film f\u00fchlt sich nicht vollkommen schlecht, aber irgendwie auch ziemlich kalt an. Man hastet von einer Station zur N\u00e4chsten und bleibt in allen Bereichen sehr oberfl\u00e4chlich. Weder die Schusswechsel waren extrem au\u00dfergew\u00f6hnlich, noch die eigentliche Forschungsarbeit immens spannend. Man schnitt alle Elemente alibim\u00e4\u00dfig an, ohne auch nur Eines davon richtig abzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf war trotz besagter Patzer verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzweilig und das &#8220;Wegschauen&#8221; an sich war kein Problem. Gr\u00f6\u00dftes Manko stellte f\u00fcr mich jedoch der unausgegorene Schlusspart dar. Auch wenn die Schatzsuche bis dato auf Sparflamme kochte, h\u00e4tte ich mir einen opulenteren Ausgang gew\u00fcnscht. Die verschachtelten H\u00f6hlen boten nicht nur wenig f\u00fcr das Auge, sondern wurden auch dr\u00f6ge in Szene gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Meiner Meinung nach war Jolie die damalige Optimal-Besetzung und daran hat sich bis heute nichts ge\u00e4ndert. Sie verk\u00f6rpert die Powerfrau ziemlich gut und besa\u00df neben den optischen Reizen auch den passenden Umgangston. Neben ihr blieben Gerad Butler und erst recht ein Til Schwaiger enorm blass.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch gab es wenig zu kritisieren, die Aufnahmen waren \u00fcberwiegend sehenswert und weckten durchaus Sehnsucht nach der Ferne. Umso trauriger, dass bereits beanstandetes Finale optisch besonders schwach daher kam. Vielleicht h\u00e4tte man sich zuvor ein paar Stunts sparen und so mehr Budget f\u00fcr das letzte Drittel aufsparen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich bleibt &#8220;Die Wiege des Lebens&#8221; ein brauchbarer Genrebeitrag, der allerdings einen kleinen Nachgeschmack und einen irgendwie nicht ganz zufriedenstellenden Schlusspart ablieferte. Das Gebotene war nett, lief aber nicht immer ganz rund und pl\u00e4tscherte oft belanglos vor sich hin. Das war insgesamt knapp \u00fcberdurchschnittlich und h\u00e4tte mit einem originellen Endspurt durchaus gewaltig aufgewertet werden k\u00f6nnen. F\u00fcr mich bleibt Jolies zweiter Ausflug sicherlich nicht die schlechteste Adaption eines Videospieles, doch so richtig \u00fcberzeugen konnte das Werk leider noch nie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Concorde Video<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Arch\u00e4ologin Lara Croft befindet sich mit Wettlauf mit einem fiesen Gesch\u00e4ftsmann. Dieser m\u00f6chte die sagenumwobene B\u00fcchse der Pandora aufsp\u00fcren und deren verehrenden Kr\u00e4fte an den H\u00f6chstbietenden verkaufen\u2026 Fazit Nachdem ich mir noch einmal das geniale &#8220;Shadow of the Tomb Raider&#8221; zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt habe, war die Lust auf eine filmische Umsetzung geweckt. 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Man schnitt alle Elemente alibim\u00e4\u00dfig an, ohne auch nur Eines davon richtig abzuarbeiten. Der Verlauf war trotz besagter Patzer verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzweilig und das &#8220;Wegschauen&#8221; an sich war kein Problem. Gr\u00f6\u00dftes Manko stellte f\u00fcr mich jedoch der unausgegorene Schlusspart dar. Auch wenn die Schatzsuche bis dato auf Sparflamme kochte, h\u00e4tte ich mir einen opulenteren Ausgang gew\u00fcnscht. Die verschachtelten H\u00f6hlen boten nicht nur wenig f\u00fcr das Auge, sondern wurden auch dr\u00f6ge in Szene gesetzt. Meiner Meinung nach war Jolie die damalige Optimal-Besetzung und daran hat sich bis heute nichts ge\u00e4ndert. Sie verk\u00f6rpert die Powerfrau ziemlich gut und besa\u00df neben den optischen Reizen auch den passenden Umgangston. Neben ihr blieben Gerad Butler und erst recht ein Til Schwaiger enorm blass. Technisch gab es wenig zu kritisieren, die Aufnahmen waren \u00fcberwiegend sehenswert und weckten durchaus Sehnsucht nach der Ferne. Umso trauriger, dass bereits beanstandetes Finale optisch besonders schwach daher kam. Vielleicht h\u00e4tte man sich zuvor ein paar Stunts sparen und so mehr Budget f\u00fcr das letzte Drittel aufsparen k\u00f6nnen. Unterm Strich bleibt &#8220;Die Wiege des Lebens&#8221; ein brauchbarer Genrebeitrag, der allerdings einen kleinen Nachgeschmack und einen irgendwie nicht ganz zufriedenstellenden Schlusspart ablieferte. Das Gebotene war nett, lief aber nicht immer ganz rund und pl\u00e4tscherte oft belanglos vor sich hin. Das war insgesamt knapp \u00fcberdurchschnittlich und h\u00e4tte mit einem originellen Endspurt durchaus gewaltig aufgewertet werden k\u00f6nnen. 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