{"id":10775,"date":"2022-01-11T17:52:10","date_gmt":"2022-01-11T17:52:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10775"},"modified":"2022-01-11T17:52:10","modified_gmt":"2022-01-11T17:52:10","slug":"the-many-saints-of-newark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10775","title":{"rendered":"The Many Saints of Newark"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den 60iger Jahren sind die Stra\u00dfen von Newark hart umk\u00e4mpft. W\u00e4hrend sich die Einen f\u00fcr Ihre Rechte und gegen ausufernde Polizeigewalt engagieren, versuchen die Anderen mit krummen Gesch\u00e4ften zu einem besseren Leben zu kommen. Dabei wird die Front zwischen Farbigen und der italienischen Mafia immer gr\u00f6\u00dfer\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Many Saints of Newark&#8221; erz\u00e4hlt die Vorgeschichte der Serie &#8220;Die Sopranos&#8221;, die damals mit recht gro\u00dfen Erfolg eingeschlagen hat. Ich pers\u00f6nlich habe seinerzeit nur eine oder zwei Staffeln verfolgt, konnte mit diesem &#8211; zum Gl\u00fcck absolut unabh\u00e4ngigen Film &#8211; dennoch sehr viel anfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon zu Beginn fiel mir die tolle Optik ins Auge. Das stark gefilterte Bild vermittelte auf der einen Seite einen charmanten Retro-Look, wirkte auf der anderen Seite jedoch hochwertig und stilvoll. Es kamen direkt die passenden Vibes, die durch die entsprechend gekleideten Figuren und der tollen Ausstattung noch einmal deutlich unterstrichen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk f\u00fchlt sich wie ein klassischer Mafiafilm an &#8211; und das ist in meinen Augen als gro\u00dfes Lob zu verstehen ist. Das Geschehen war zwar \u00fcberwiegend ruhig und mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenigen Actionszenen gesegnet, der Erz\u00e4hlfluss dennoch prima. Alles ging locker \u00fcber die B\u00fchne und die \u00dcbersicht ging trotz umfangreichem Familienstammbaums nicht verloren. <\/p>\n\n\n\n<p>Trotz einer Laufzeit von knappen zwei Stunden ging es auch nie langweilig oder uninteressant zu. Es gab immer wieder ordentlich geschriebene und halbwegs glaubw\u00fcrdige Wendungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Cast war einsame Spitze! Neben einem charmanten und zwielichtigen Alessandro Nivola in der Hauptrolle, standen Jon Bernthal, Vera Farmiga oder auch ein im Genre bestens etablierter Ray Liotta auf der B\u00fchne. Man nahm ihnen ihre Charaktere zu hundertprozent ab und am\u00fcsierte sich k\u00f6stlich mit ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wer die &#8220;Sopranos&#8221; nicht kennt, aber ein Faible f\u00fcr das Genre hat, kommt auf seine Kosten. Ich mochte die beschauliche, jedoch niemals langweilige Weise von &#8220;The Many Saints of Newark&#8221; enorm und konnte wunderbar in der Welt der Gauner versinken. Hier hat von den Darstellern, bis zur Ausstattung einfach alles gepasst und die 60iger Jahre kamen richtig plastisch daher. Unterm Strich ein absolut lohnenswerter Titel mit hohem Unterhaltungswert. Hat vielleicht nicht ganz das Zeug zum gro\u00dfen Kult, doch ein ehrenvoller Mafiaspa\u00df ists dennoch geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt In den 60iger Jahren sind die Stra\u00dfen von Newark hart umk\u00e4mpft. W\u00e4hrend sich die Einen f\u00fcr Ihre Rechte und gegen ausufernde Polizeigewalt engagieren, versuchen die Anderen mit krummen Gesch\u00e4ften zu einem besseren Leben zu kommen. Dabei wird die Front zwischen Farbigen und der italienischen Mafia immer gr\u00f6\u00dfer\u2026 Fazit &#8220;The Many Saints of Newark&#8221; erz\u00e4hlt die Vorgeschichte der Serie &#8220;Die Sopranos&#8221;, die damals mit recht gro\u00dfen Erfolg eingeschlagen hat. Ich pers\u00f6nlich habe seinerzeit nur eine oder zwei Staffeln verfolgt, konnte mit diesem &#8211; zum Gl\u00fcck absolut unabh\u00e4ngigen Film &#8211; dennoch sehr viel anfangen. Schon zu Beginn fiel mir die tolle Optik ins Auge. Das stark gefilterte Bild vermittelte auf der einen Seite einen charmanten Retro-Look, wirkte auf der anderen Seite jedoch hochwertig und stilvoll. Es kamen direkt die passenden Vibes, die durch die entsprechend gekleideten Figuren und der tollen Ausstattung noch einmal deutlich unterstrichen wurden. Das Werk f\u00fchlt sich wie ein klassischer Mafiafilm an &#8211; und das ist in meinen Augen als gro\u00dfes Lob zu verstehen ist. Das Geschehen war zwar \u00fcberwiegend ruhig und mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenigen Actionszenen gesegnet, der Erz\u00e4hlfluss dennoch prima. Alles ging locker \u00fcber die B\u00fchne und die \u00dcbersicht ging trotz umfangreichem Familienstammbaums nicht verloren. Trotz einer Laufzeit von knappen zwei Stunden ging es auch nie langweilig oder uninteressant zu. Es gab immer wieder ordentlich geschriebene und halbwegs glaubw\u00fcrdige Wendungen. Das Cast war einsame Spitze! Neben einem charmanten und zwielichtigen Alessandro Nivola in der Hauptrolle, standen Jon Bernthal, Vera Farmiga oder auch ein im Genre bestens etablierter Ray Liotta auf der B\u00fchne. Man nahm ihnen ihre Charaktere zu hundertprozent ab und am\u00fcsierte sich k\u00f6stlich mit ihnen. Selbst wer die &#8220;Sopranos&#8221; nicht kennt, aber ein Faible f\u00fcr das Genre hat, kommt auf seine Kosten. Ich mochte die beschauliche, jedoch niemals langweilige Weise von &#8220;The Many Saints of Newark&#8221; enorm und konnte wunderbar in der Welt der Gauner versinken. Hier hat von den Darstellern, bis zur Ausstattung einfach alles gepasst und die 60iger Jahre kamen richtig plastisch daher. Unterm Strich ein absolut lohnenswerter Titel mit hohem Unterhaltungswert. 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