{"id":10802,"date":"2022-01-14T16:50:18","date_gmt":"2022-01-14T16:50:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10802"},"modified":"2022-01-14T16:50:18","modified_gmt":"2022-01-14T16:50:18","slug":"weihnachtsjagd-das-fest-der-spiele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10802","title":{"rendered":"Weihnachtsjagd &#8211; Das Fest der Spiele"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weihnachten 1988. Der kleine Jake w\u00fcnscht sich nichts sehnlichster als ein eigenes Nintendo Entertainment System und glaubt, kein Leben mehr ohne dieses technische Wunderwerk fortf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Seinen Eltern ist das Ger\u00e4t aber nicht nur zu teuer, sondern sie stehen diesen neuartigen Videospielen mit ihren bedenklichen Nebenwirkungen sehr kritisch gegen\u00fcber\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Filme, die n\u00fcchtern betrachtet gar nicht mal so gut sind, aber einfach diverse Trigger im Kopf bedienen und dann doch extrem viel Laune bereiten. &#8220;8 Bit Christmas&#8221; geh\u00f6rte f\u00fcr mich jedenfalls in diese Kategorie &#8211; und wenn nicht alle Dinge bis ins kleinste Detail auf die eigene Kindheit \u00fcbertragbar waren, so gut konnte man sich dennoch in die meisten Aspekte hineindenken und den Titel einfach nur genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch meine Eltern standen seinerzeit solchen elektronischen Spielzeugen sehr kritisch gegen\u00fcber und ich bekam in Folge dessen keinen Gameboy zu Weihnachten. Als dann erste Ger\u00e4te in der Verwandtschaft auftauchten, ist aber kurz darauf der Knoten geplatzt und die Anschaffung wurde dann zu Ostern endlich get\u00e4tigt. Ein NES folgte im Sommer darauf und seitdem sind diese Ger\u00e4te nicht mehr aus meine Leben wegzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte mich also gut in Jake hineinversetzen und ordentlich mit dem jungen Akteur mitfiebern. Alte Erinnerungen wurden wach und die Spannungskurve stieg von Minute zu Minute. Man wollte unbedingt wissen, wann unser tragischer &#8220;Held&#8221; endlich zu seinem Gl\u00fcck kommt und welche Strapazen (aus kindlicher Sicht) dabei zu bew\u00e4ltigen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben einer sympathischen Rahmenhandlung haben die Macher dabei sehr genau auf viele Kleinigkeiten geachtet &#8211; und dabei bewiesen, dass sie wohl auch Kinder dieser Zeit sind. Nicht nur die Konsole mitsamt extraganten Zubeh\u00f6r, sondern auch andere Spielzeuge und Gegebenheiten (Kleidung, Poster, etc.) dieser Epoche waren zu allgegenw\u00e4rtig &#8211; ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen, wie es mir beispielsweise bei &#8220;Stranger Things&#8221; etwas missfiel. So wanderten die Augen nicht nur \u00fcber schrecklich-sch\u00f6ne Winterstiefel, sondern auch \u00fcber ein Plakat der &#8220;Goonies&#8221; im Hintergrund, um nur ein paar Beispiele zu benennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Cast hat man ebenfalls ins Schwarze getroffen. Neil Patrick Harris als Erz\u00e4hler war genauso ein Gl\u00fccksgriff, wie seine jungen Kollegen. W\u00e4hrend man ihm die Rolle als NES-liebender Familienvater abnahm, konnte man unbeschwert in die Welt der jungen Wilden abtauchen. Man hat es zwar mit deren Charakterzeichnung hier und da leicht \u00fcbertrieben &#8211; aber niemals so, dass man sich bzw. seine Bekanntschaften aus der Jugend nicht darin wiederfinden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Weihnachtsjagt&#8221; hat mich so gut unterhalten, wie kaum ein Film in der letzten Zeit. Die charmante Atmosph\u00e4re, die witzige Geschichte und die tollen Darsteller haben mich schnell in ihren Bann gezogen und bis zum bitteren Ende nicht mehr vom Haken gelassen. Die unz\u00e4hligen Parallelen zum eigenen Leben und die im Grunde herzensgute Aussage haben mich vollkommen \u00fcberzeugt und so m\u00f6chte ich allen Seelenverwandten eine mehr als warme Empfehlung aussprechen. Nicht Jeder wird mit dem Werk etwas anfangen k\u00f6nnen, doch &#8220;Nerdherzen&#8221; schlagen garantiert h\u00f6her. Der Streifen ist angenehm leichtg\u00e4ngig, gef\u00fchlvoll und schlichtweg hochgradig unterhaltsam bis zur letzten Minute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Weihnachten 1988. Der kleine Jake w\u00fcnscht sich nichts sehnlichster als ein eigenes Nintendo Entertainment System und glaubt, kein Leben mehr ohne dieses technische Wunderwerk fortf\u00fchren zu k\u00f6nnen. 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Ein NES folgte im Sommer darauf und seitdem sind diese Ger\u00e4te nicht mehr aus meine Leben wegzudenken. Ich konnte mich also gut in Jake hineinversetzen und ordentlich mit dem jungen Akteur mitfiebern. Alte Erinnerungen wurden wach und die Spannungskurve stieg von Minute zu Minute. Man wollte unbedingt wissen, wann unser tragischer &#8220;Held&#8221; endlich zu seinem Gl\u00fcck kommt und welche Strapazen (aus kindlicher Sicht) dabei zu bew\u00e4ltigen waren. Neben einer sympathischen Rahmenhandlung haben die Macher dabei sehr genau auf viele Kleinigkeiten geachtet &#8211; und dabei bewiesen, dass sie wohl auch Kinder dieser Zeit sind. Nicht nur die Konsole mitsamt extraganten Zubeh\u00f6r, sondern auch andere Spielzeuge und Gegebenheiten (Kleidung, Poster, etc.) dieser Epoche waren zu allgegenw\u00e4rtig &#8211; ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen, wie es mir beispielsweise bei &#8220;Stranger Things&#8221; etwas missfiel. So wanderten die Augen nicht nur \u00fcber schrecklich-sch\u00f6ne Winterstiefel, sondern auch \u00fcber ein Plakat der &#8220;Goonies&#8221; im Hintergrund, um nur ein paar Beispiele zu benennen. Beim Cast hat man ebenfalls ins Schwarze getroffen. Neil Patrick Harris als Erz\u00e4hler war genauso ein Gl\u00fccksgriff, wie seine jungen Kollegen. W\u00e4hrend man ihm die Rolle als NES-liebender Familienvater abnahm, konnte man unbeschwert in die Welt der jungen Wilden abtauchen. Man hat es zwar mit deren Charakterzeichnung hier und da leicht \u00fcbertrieben &#8211; aber niemals so, dass man sich bzw. seine Bekanntschaften aus der Jugend nicht darin wiederfinden w\u00fcrde. &#8220;Weihnachtsjagt&#8221; hat mich so gut unterhalten, wie kaum ein Film in der letzten Zeit. Die charmante Atmosph\u00e4re, die witzige Geschichte und die tollen Darsteller haben mich schnell in ihren Bann gezogen und bis zum bitteren Ende nicht mehr vom Haken gelassen. 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