{"id":10854,"date":"2022-01-19T17:39:40","date_gmt":"2022-01-19T17:39:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10854"},"modified":"2022-01-19T17:39:40","modified_gmt":"2022-01-19T17:39:40","slug":"the-score","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10854","title":{"rendered":"The Score"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem gescheitertem Deal und jeder Menge an daraus resultierenden Schulden, muss ein alter Meisterdieb doch noch einmal einen vermeintlich \u00e4u\u00dferst lukrativen Job von einem alten Freund annehmen. Schon die Vorbereitungsphase kostet M\u00fchen und sein neuer Partner hat eigene Vorstellungen von der Durchf\u00fchrung des Plans\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Score&#8221; war eine der fr\u00fchen Heftbeilagen und wurde seit damaligen Erwerb auch gar nicht mehr von mir gesichtet, die Erinnerung daran war quasi auch nicht mehr vorhanden. Irgendwie hatte ich am gestrigen Abend mal wieder spontan Lust auf dieses Ensemble-Kino und wurde am Ende ein klein wenig entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Robert De Niro und vor allem Edward Norton hatte man ein paar Namen im Gep\u00e4ck, die grade zum Ver\u00f6ffentlichungsdatum noch ziemlich schwergewichtig erschienen und nicht umsonst gewisse Erwartungen weckten. Zu der Zeit hat man beide Akteure noch mit hochwertigen A-Produktionen in Verbindung gebracht und entsprechende Vorstellungen f\u00fcr diesem Titel gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich war &#8220;The Score&#8221; jedenfalls nicht schlecht, aber auch nicht \u00fcberragend gut. Geboten wurde ein klassisches &#8220;Heist-Movie&#8221;, welches durchwegs im gewohnten Fahrwasser ruderte und selbst bei seinen Wendungen nicht wirklich \u00fcberraschte. Da man hat alles irgendwo schon einmal gesehen hat, lag der Fokus umso mehr auf den prominent besetzten Hauptfiguren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chemie aller Beteiligten hat soweit gepasst, doch irgendwie f\u00fchlte sich deren Spiel nur routiniert und nicht mitrei\u00dfend genug an. Sie leisteten sich zwar keine Patzer, aber einen Oscar h\u00e4tte ich Keinem f\u00fcr seine Leistung in die Hand gedr\u00fcckt. Besonders Norton hatte ein paar Momente zum Fremdsch\u00e4men, die einfach nicht gut umgesetzt waren und vielleicht anders h\u00e4tten gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Er gab den geistig behinderten Insider nicht einmal unfreiwillig komisch oder sonst wie interessant.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf war ansonsten in Ordnung, aber ehrlich gesagt einen Ticken zu fad. Alles pl\u00e4tscherte vor sich hin und nur selten ging die Spannungskurve mal ein bisschen nach Oben. Man verharrte auf einem durchwachsenen, doch niemals erstklassigem Niveau und wagte \u00e4u\u00dferst wenig. Gleiches gilt auch f\u00fcr die technische Seite &#8211; die gr\u00f6\u00dfere Innovation hingegen auch gar nicht n\u00f6tig hatte. Die Bilder wurden anschaulich eingefangen, schnelle Schnitte gab es eigentlich nicht und der Soundtrack fiel nicht negativ auf. Passte also wunderbar zum Setting.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Score&#8221; ist eine sichere Bank. Er setzt auf allseits vertraute Elemente und macht stets &#8220;auf Nummer sicher&#8221;. Das ist zwar alles nett wegschaubar, sorgte aber nicht f\u00fcr Begeisterungsst\u00fcrme. De Niro und Norton waren okay, der Gastauftritt von Brando vielleicht ansatzweise charmant, doch auch hier schaut &#8220;brennen f\u00fcr die Sache&#8221; anders aus. Letztlich ein handwerklich und vom Ablauf her grundstabiler Titel, dem es an Highlights und vielleicht auch an Herzblut mangelt. Typischer Fall von &#8220;kann man machen, muss man aber nicht&#8221;. Bei einem Streaming-Dienst als inkludierter Artikel sicherlich nicht verkehrt, doch keineswegs weiteres Geld wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem gescheitertem Deal und jeder Menge an daraus resultierenden Schulden, muss ein alter Meisterdieb doch noch einmal einen vermeintlich \u00e4u\u00dferst lukrativen Job von einem alten Freund annehmen. Schon die Vorbereitungsphase kostet M\u00fchen und sein neuer Partner hat eigene Vorstellungen von der Durchf\u00fchrung des Plans\u2026 Fazit &#8220;The Score&#8221; war eine der fr\u00fchen Heftbeilagen und wurde seit damaligen Erwerb auch gar nicht mehr von mir gesichtet, die Erinnerung daran war quasi auch nicht mehr vorhanden. Irgendwie hatte ich am gestrigen Abend mal wieder spontan Lust auf dieses Ensemble-Kino und wurde am Ende ein klein wenig entt\u00e4uscht. Mit Robert De Niro und vor allem Edward Norton hatte man ein paar Namen im Gep\u00e4ck, die grade zum Ver\u00f6ffentlichungsdatum noch ziemlich schwergewichtig erschienen und nicht umsonst gewisse Erwartungen weckten. Zu der Zeit hat man beide Akteure noch mit hochwertigen A-Produktionen in Verbindung gebracht und entsprechende Vorstellungen f\u00fcr diesem Titel gehabt. Unterm Strich war &#8220;The Score&#8221; jedenfalls nicht schlecht, aber auch nicht \u00fcberragend gut. Geboten wurde ein klassisches &#8220;Heist-Movie&#8221;, welches durchwegs im gewohnten Fahrwasser ruderte und selbst bei seinen Wendungen nicht wirklich \u00fcberraschte. Da man hat alles irgendwo schon einmal gesehen hat, lag der Fokus umso mehr auf den prominent besetzten Hauptfiguren. Die Chemie aller Beteiligten hat soweit gepasst, doch irgendwie f\u00fchlte sich deren Spiel nur routiniert und nicht mitrei\u00dfend genug an. Sie leisteten sich zwar keine Patzer, aber einen Oscar h\u00e4tte ich Keinem f\u00fcr seine Leistung in die Hand gedr\u00fcckt. Besonders Norton hatte ein paar Momente zum Fremdsch\u00e4men, die einfach nicht gut umgesetzt waren und vielleicht anders h\u00e4tten gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Er gab den geistig behinderten Insider nicht einmal unfreiwillig komisch oder sonst wie interessant. Der Verlauf war ansonsten in Ordnung, aber ehrlich gesagt einen Ticken zu fad. Alles pl\u00e4tscherte vor sich hin und nur selten ging die Spannungskurve mal ein bisschen nach Oben. Man verharrte auf einem durchwachsenen, doch niemals erstklassigem Niveau und wagte \u00e4u\u00dferst wenig. Gleiches gilt auch f\u00fcr die technische Seite &#8211; die gr\u00f6\u00dfere Innovation hingegen auch gar nicht n\u00f6tig hatte. Die Bilder wurden anschaulich eingefangen, schnelle Schnitte gab es eigentlich nicht und der Soundtrack fiel nicht negativ auf. Passte also wunderbar zum Setting. &#8220;The Score&#8221; ist eine sichere Bank. Er setzt auf allseits vertraute Elemente und macht stets &#8220;auf Nummer sicher&#8221;. Das ist zwar alles nett wegschaubar, sorgte aber nicht f\u00fcr Begeisterungsst\u00fcrme. De Niro und Norton waren okay, der Gastauftritt von Brando vielleicht ansatzweise charmant, doch auch hier schaut &#8220;brennen f\u00fcr die Sache&#8221; anders aus. Letztlich ein handwerklich und vom Ablauf her grundstabiler Titel, dem es an Highlights und vielleicht auch an Herzblut mangelt. Typischer Fall von &#8220;kann man machen, muss man aber nicht&#8221;. 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