{"id":10858,"date":"2022-01-20T18:06:10","date_gmt":"2022-01-20T18:06:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10858"},"modified":"2022-01-20T18:06:10","modified_gmt":"2022-01-20T18:06:10","slug":"last-night-in-soho","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=10858","title":{"rendered":"Last Night in Soho"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund ihres Modestudiums verschl\u00e4gt es die junge Eloise vom ruhigen Lande ins pulsierende London. Nach schlechten Erfahrungen in einer Wohngemeinschaft, landet sie letztlich in einer kleinen Wohnung, die es wahrlich in sich hat. Sie wird fortan von Vision einer mysteri\u00f6sen Dame geplagt und in ihren Gedanken immer wieder in die 60iger Jahre zur\u00fcckgeworfen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon die ersten Trailer haben mir hervorragend gefallen und mein Interesse geweckt. Durch die fr\u00fchen, leider eher negativen Kritiken und dem deutlich nach vorne verlegten Heimkinostart hatte ich schon etwas Panik &#8211; die sich aber zum Gl\u00fcck nicht bewahrheiten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>In Grundz\u00fcgen war die Handlung von &#8220;Last Night&#8221; sicherlich nicht vollkommen neu, doch die Umsetzung hebt den Streifen zweifelsohne von der Konkurrenz empor. So baut sich schon zu Beginn eine ganz eigene Atmosph\u00e4re auf und zieht den Zuschauer bis zur letzten Minute in seinen charmanten Bann. Sicherlich muss man sich auf die recht ruhige Gangart einlassen k\u00f6nnen, aber dann gelingt das Abtauchen ganz hervorragend.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab so viele Dinge, die mir richtig gut gefallen haben. Angefangen bei den sympathischen, erstklassig agierenden Darstellern \u00fcber das gesamte Set-Design oder die grandiose Musik. Alles griff perfekt ineinander und sorgte f\u00fcr eine geniale Stimmung, die einfach Spa\u00df machte und f\u00fcr zwei Stunden einfach mal abschalten lie\u00df. Gepaart mit hochwertigen Bildern und einwandfreier und behutsam eingesetzter Tricktechnik hinterlie\u00df das Geschehen einen superben Eindruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf war trotz bekannter Elemente unglaublich packend und die im Grunde gar nicht mal so \u00fcberragenden Wendungen dennoch effektiv eingesetzt. Ich war jedenfalls so im Flow, dass ich am Ende mit einem L\u00e4cheln vorm Bildschirm gesessen habe und selbst von relativ nahe beieinanderliegenden L\u00f6sungen gar nicht mitgedacht und deshalb \u00fcberrascht wurde. Tats\u00e4chlich gelang es den Machern auch, mich gelegentlich auf falsche F\u00e4hrten zu bringen &#8211; was ich so schon lange nicht mehr erlebt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl Thomasin McKenzie, als auch Anya Taylor-Joy haben in ihren Rollen vollends \u00fcberzeugt. Sie brauchten auf der einen Seite eine gewisse Naivit\u00e4t f\u00fcr ihre Figuren, aber dann auch eine gewisse Entschlossenheit um andere Szenen mit \u00dcberzeugung zu meistern. Verschiedene Seiten der Medaillen wurden beleuchtet und jeweils mit Bravour verk\u00f6rpert. Erstaunlicherweise haben mich dabei selbst die zuweilen extrem weinerlichen Parts nicht genervt und nur deren anschauliches Spiel unterstrichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Beginn war gem\u00e4chlich, doch dann schlug der hohe Spannungsfaktor zu. Entgegen einiger schm\u00e4hlicher Reviews hat mir der Titel absolut gut gefallen und in vielen Momenten die richtigen Schalter bedient. Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick leicht angestaubt erschien, war deren effektive Umsetzung umso beachtlicher zu bewerten. F\u00fcr mich jetzt schon ein Highlight des noch sehr jungen Filmejahres und definitiv einer weiteren Sichtung wert. So stelle ich mir dichtes Kino erster Garde vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Aufgrund ihres Modestudiums verschl\u00e4gt es die junge Eloise vom ruhigen Lande ins pulsierende London. Nach schlechten Erfahrungen in einer Wohngemeinschaft, landet sie letztlich in einer kleinen Wohnung, die es wahrlich in sich hat. Sie wird fortan von Vision einer mysteri\u00f6sen Dame geplagt und in ihren Gedanken immer wieder in die 60iger Jahre zur\u00fcckgeworfen\u2026 Fazit Schon die ersten Trailer haben mir hervorragend gefallen und mein Interesse geweckt. Durch die fr\u00fchen, leider eher negativen Kritiken und dem deutlich nach vorne verlegten Heimkinostart hatte ich schon etwas Panik &#8211; die sich aber zum Gl\u00fcck nicht bewahrheiten konnte. 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Der Verlauf war trotz bekannter Elemente unglaublich packend und die im Grunde gar nicht mal so \u00fcberragenden Wendungen dennoch effektiv eingesetzt. Ich war jedenfalls so im Flow, dass ich am Ende mit einem L\u00e4cheln vorm Bildschirm gesessen habe und selbst von relativ nahe beieinanderliegenden L\u00f6sungen gar nicht mitgedacht und deshalb \u00fcberrascht wurde. Tats\u00e4chlich gelang es den Machern auch, mich gelegentlich auf falsche F\u00e4hrten zu bringen &#8211; was ich so schon lange nicht mehr erlebt habe. Sowohl Thomasin McKenzie, als auch Anya Taylor-Joy haben in ihren Rollen vollends \u00fcberzeugt. Sie brauchten auf der einen Seite eine gewisse Naivit\u00e4t f\u00fcr ihre Figuren, aber dann auch eine gewisse Entschlossenheit um andere Szenen mit \u00dcberzeugung zu meistern. Verschiedene Seiten der Medaillen wurden beleuchtet und jeweils mit Bravour verk\u00f6rpert. 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