{"id":11076,"date":"2022-02-07T11:15:10","date_gmt":"2022-02-07T11:15:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11076"},"modified":"2022-02-07T11:15:10","modified_gmt":"2022-02-07T11:15:10","slug":"house-of-gucci","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11076","title":{"rendered":"House of Gucci"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Patrizia Reggiani\u00a0stammt aus eher einfachen Verh\u00e4ltnissen und trifft auf einer Party auf Maurizio Gucci. Es dauert nicht lange, bis sie den Bund der Ehe eingehen und sie in eine neue Welt voller Luxus eintauchen kann. Voller Ehrgeiz greift sie ihrem Gatten insbesondere beim familieneigenen Modelabel unter die Arme, doch der enge Bund sollte nicht f\u00fcr immer halten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;House of Gucci&#8221; ist in vielen Belangen ein besonders eigenwilliger Film, dessen Polarisierung vor allem an stark unterschiedlichen Kritiken verst\u00e4ndlich zu Ausdruck gebracht wurde. Ich wollte den Streifen in erster Line wegen der Mode und der zumeist vielerorts gelobten Leistung von Lady Gaga anschauen &#8211; und wurde zumindest in diesem Bereich \u00fcberhaupt nicht entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung war in Grundz\u00fcgen bereits bekannt, die arg gem\u00e4chliche Inszenierung \u00fcberraschte dagegen ein wenig. Ridley Scott ging die Sache zuweilen extrem langsam an, fokussierte sich hierdurch aber stark auf seine Figuren. Die Leistungen von Gaga und Driver waren so hervorragend, dass man f\u00f6rmlich an deren Lippen hing und die kammerspiel\u00e4hnlichen Zust\u00e4nde durchwegs genoss. Es machte Spa\u00df ihren Dialogen zu lauschen und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln &#8211; und wenn es beiderseits zum Negativen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben unseren beiden Hauptfiguren konnte jedoch auch der Rest ausnahmslos \u00fcberzeugen. Neben Jeremy Irons oder Al Pacino tat sich vor allem ein Jared Leto erneut mit ungew\u00f6hnlichem Austritt hervor. Hier lieferten die Maskenbildner ganze Arbeit und seine schr\u00e4ge Art gefiel. W\u00e4hrend die \u00e4lteren Semester f\u00fcr eine gewisse Eleganz standen, so verk\u00f6rperter Leto eine andere Generation voller unkontrollierter Emotionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstattung wurde den Erwartungen gerecht. Nicht nur bei der Kleidung der Hauptdarsteller, auch bei den vielen kleinen Details bei der Dekoration der Kulissen &#8211; hier wirkt alles extrem stimmig und lassen die 80iger bzw. fr\u00fchen 90iger eindrucksvoll aufleben. Die tolle musikalische Begleitung tat dann ihren Rest dazu. Man tauchte in einer v\u00f6llig anderen Welt ab, bekam einen perfekten Eindruck vom Lebensstil der Sch\u00f6nen und Reichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Design der Mode an sich gab es hingegen wenig zu sehen. Es gab zwar einen Besuch von Gesch\u00e4ften oder einer Modenschau, doch auf Entwurf und Gestaltung der Ware lag hier kein Schwerpunkt. Das Mode-Business w\u00e4re wohl eine zu gro\u00dfe Baustelle und ein f\u00fcr Film f\u00fcr sich wert gewesen. So muss man sich mit Randnotizen \u00fcber den Konzern und dessen Designer begn\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;House of Gucci&#8221; mag nicht der beste Film von Meister Scott sein, jedoch auch bei Weitem nicht sein Schlechtester. W\u00e4hrend mich zuletzt &#8220;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10373\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=10373\" target=\"_blank\">The Last Duell<\/a>&#8221; ein bisschen entt\u00e4uscht hat, konnte mich dieser Titel in Anbetracht seiner teils vernichtenden Kritiken sehr angenehm bei Laune halten. Sicherlich habe ich mich erst einmal an seine eigenwillig Art gew\u00f6hnen, doch dann entfaltete der Titel ein beinah hypnotische Wirkung und hielt trotz \u00dcberl\u00e4nge bis zum bitteren End bei Laune.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Patrizia Reggiani\u00a0stammt aus eher einfachen Verh\u00e4ltnissen und trifft auf einer Party auf Maurizio Gucci. 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Die Leistungen von Gaga und Driver waren so hervorragend, dass man f\u00f6rmlich an deren Lippen hing und die kammerspiel\u00e4hnlichen Zust\u00e4nde durchwegs genoss. Es machte Spa\u00df ihren Dialogen zu lauschen und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln &#8211; und wenn es beiderseits zum Negativen war. Neben unseren beiden Hauptfiguren konnte jedoch auch der Rest ausnahmslos \u00fcberzeugen. Neben Jeremy Irons oder Al Pacino tat sich vor allem ein Jared Leto erneut mit ungew\u00f6hnlichem Austritt hervor. Hier lieferten die Maskenbildner ganze Arbeit und seine schr\u00e4ge Art gefiel. W\u00e4hrend die \u00e4lteren Semester f\u00fcr eine gewisse Eleganz standen, so verk\u00f6rperter Leto eine andere Generation voller unkontrollierter Emotionen. Die Ausstattung wurde den Erwartungen gerecht. Nicht nur bei der Kleidung der Hauptdarsteller, auch bei den vielen kleinen Details bei der Dekoration der Kulissen &#8211; hier wirkt alles extrem stimmig und lassen die 80iger bzw. fr\u00fchen 90iger eindrucksvoll aufleben. Die tolle musikalische Begleitung tat dann ihren Rest dazu. Man tauchte in einer v\u00f6llig anderen Welt ab, bekam einen perfekten Eindruck vom Lebensstil der Sch\u00f6nen und Reichen. Vom Design der Mode an sich gab es hingegen wenig zu sehen. Es gab zwar einen Besuch von Gesch\u00e4ften oder einer Modenschau, doch auf Entwurf und Gestaltung der Ware lag hier kein Schwerpunkt. Das Mode-Business w\u00e4re wohl eine zu gro\u00dfe Baustelle und ein f\u00fcr Film f\u00fcr sich wert gewesen. So muss man sich mit Randnotizen \u00fcber den Konzern und dessen Designer begn\u00fcgen. &#8220;House of Gucci&#8221; mag nicht der beste Film von Meister Scott sein, jedoch auch bei Weitem nicht sein Schlechtester. 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Sicherlich habe ich mich erst einmal an seine eigenwillig Art gew\u00f6hnen, doch dann entfaltete der Titel ein beinah hypnotische Wirkung und hielt trotz \u00dcberl\u00e4nge bis zum bitteren End bei Laune. 8\/10 Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11078,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15,54],"class_list":["post-11076","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11076","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11076"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11076\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11091,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11076\/revisions\/11091"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11076"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11076"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11076"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}