{"id":11150,"date":"2022-02-11T11:23:51","date_gmt":"2022-02-11T11:23:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11150"},"modified":"2022-02-11T11:23:51","modified_gmt":"2022-02-11T11:23:51","slug":"das-privileg-die-auserwaehlten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11150","title":{"rendered":"Das Privileg &#8211; Die Auserw\u00e4hlten"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Selbstmord seiner \u00e4lteren Schwester, wird Finn von seltsamen Tagtr\u00e4umen geplant und Hilfe sucht er stets bei seiner besten Freundin Lena. Ihr kann er sich anvertrauen und auch mit ihr gemeinsam herausfinden, warum die merkw\u00fcrdigen Visionen nicht aufh\u00f6ren&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am gestrigen Abend hatte ich endlich das Vergn\u00fcgen, mal wieder einen deutschen Horrorfilm auf Netflix zu streamen und bin mir mit meiner Bewertung nun etwas unschl\u00fcssig. Die Mischung aus &#8220;Dark&#8221;, &#8220;Die dunkle Seite des Mondes&#8221; und &#8220;A Cure for Wellness&#8221; bot ein paar echt tolle Schauwerte, jedoch haderte ich hin und wieder mit der gebotenen Ernsthaftigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gesamte Grundton ist sch\u00f6n d\u00fcster und geheimnisvoll, die Spannungskurve rangierte trotz minimaler Durchh\u00e4nger und einigen eher unpassenden Szenen bis zum Ende auf einem ordentlichen Niveau. Manchmal jedoch wusste ich nicht, ob man sich f\u00fcrchten oder eher Grinsen sollte. Einige Momente waren bizarr, andere wieder total interessant. Insgesamt ist der Spagat zwar schon irgendwo gegl\u00fcckt, doch manchmal war es aufgrund einiger seltsamen Gegebenheiten schon brenzlig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte an sich war gar nicht mal so doof und hatte durchaus ein paar Z\u00fcge vom gro\u00dfen Lovecraft. Man hat viele Elemente schonmal irgendwo gesehen, dennoch litt der Unterhaltungswert nicht sonderlich darunter. Man wollte unbedingt wissen, was hinter den Ereignisse steckt und wie die Sache wohl ausgehen wird. Man fand zwar einen witzigen Kompromiss, schien beim Finale die Ereignisse pl\u00f6tzlich viel zu \u00fcberst\u00fcrzen. Das brach mit der vorherigen, ruhigeren Gangart.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache allesamt recht gut gemacht und wirkten angenehm frisch. Die \u00fcberwiegend jungen Gesichter waren unverbraucht und hatten Potential. Die Chemie untereinander hat prima gepasst und gerne w\u00fcrde ich sie in m\u00f6glichen Fortsetzung noch einmal sehen wollen. Technisch gab sich das Werk hingegen durchwachsen. W\u00e4hrend Kamera und allgemeine Optik irgendwo gepasst haben, waren die Computereffekte ausbauf\u00e4hig. Nicht wirklich schlecht, aber im Vergleich leider kein Hollywood.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund einiger kleiner Schnitzer schrammt &#8220;Das Privileg&#8221; knapp an einer h\u00f6heren Wertung vorbei. Das Teil hat Spa\u00df gemacht, h\u00e4tte an einigen Stellen jedoch ein wenig Feinschliff verkraften k\u00f6nnen. Der Plot war interessant und bot mehr als das \u00dcbliche, dennoch fehlt der letzte Kick zum endg\u00fcltigen Abfeiern. Wer gediegenen Grusel mag und ein Netflix-Abo besitzt, sollte diesem heimischen Vertreter ruhig mal eine Chance geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit dem Selbstmord seiner \u00e4lteren Schwester, wird Finn von seltsamen Tagtr\u00e4umen geplant und Hilfe sucht er stets bei seiner besten Freundin Lena. Ihr kann er sich anvertrauen und auch mit ihr gemeinsam herausfinden, warum die merkw\u00fcrdigen Visionen nicht aufh\u00f6ren&#8230; Fazit Am gestrigen Abend hatte ich endlich das Vergn\u00fcgen, mal wieder einen deutschen Horrorfilm auf Netflix zu streamen und bin mir mit meiner Bewertung nun etwas unschl\u00fcssig. Die Mischung aus &#8220;Dark&#8221;, &#8220;Die dunkle Seite des Mondes&#8221; und &#8220;A Cure for Wellness&#8221; bot ein paar echt tolle Schauwerte, jedoch haderte ich hin und wieder mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Der gesamte Grundton ist sch\u00f6n d\u00fcster und geheimnisvoll, die Spannungskurve rangierte trotz minimaler Durchh\u00e4nger und einigen eher unpassenden Szenen bis zum Ende auf einem ordentlichen Niveau. Manchmal jedoch wusste ich nicht, ob man sich f\u00fcrchten oder eher Grinsen sollte. Einige Momente waren bizarr, andere wieder total interessant. Insgesamt ist der Spagat zwar schon irgendwo gegl\u00fcckt, doch manchmal war es aufgrund einiger seltsamen Gegebenheiten schon brenzlig. Die Geschichte an sich war gar nicht mal so doof und hatte durchaus ein paar Z\u00fcge vom gro\u00dfen Lovecraft. Man hat viele Elemente schonmal irgendwo gesehen, dennoch litt der Unterhaltungswert nicht sonderlich darunter. Man wollte unbedingt wissen, was hinter den Ereignisse steckt und wie die Sache wohl ausgehen wird. Man fand zwar einen witzigen Kompromiss, schien beim Finale die Ereignisse pl\u00f6tzlich viel zu \u00fcberst\u00fcrzen. Das brach mit der vorherigen, ruhigeren Gangart. Die Darsteller haben ihre Sache allesamt recht gut gemacht und wirkten angenehm frisch. Die \u00fcberwiegend jungen Gesichter waren unverbraucht und hatten Potential. Die Chemie untereinander hat prima gepasst und gerne w\u00fcrde ich sie in m\u00f6glichen Fortsetzung noch einmal sehen wollen. Technisch gab sich das Werk hingegen durchwachsen. W\u00e4hrend Kamera und allgemeine Optik irgendwo gepasst haben, waren die Computereffekte ausbauf\u00e4hig. Nicht wirklich schlecht, aber im Vergleich leider kein Hollywood. Aufgrund einiger kleiner Schnitzer schrammt &#8220;Das Privileg&#8221; knapp an einer h\u00f6heren Wertung vorbei. Das Teil hat Spa\u00df gemacht, h\u00e4tte an einigen Stellen jedoch ein wenig Feinschliff verkraften k\u00f6nnen. Der Plot war interessant und bot mehr als das \u00dcbliche, dennoch fehlt der letzte Kick zum endg\u00fcltigen Abfeiern. 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