{"id":11385,"date":"2022-02-20T15:14:25","date_gmt":"2022-02-20T15:14:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11385"},"modified":"2022-02-20T15:15:03","modified_gmt":"2022-02-20T15:15:03","slug":"how-to-talk-to-girls-at-parties","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11385","title":{"rendered":"How to Talk to Girls at Parties"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>London im Jahr 1977. Enn und seine Kumpels sind Punks und lieben das unkonventionelle Leben mit wilden Partys und Musik. Eines Tages landet die Truppe jedoch auf seiner seltsamen Veranstaltung mit noch seltsameren Gestalten. Dort lernt unser Hauptprotagonist die bezaubernde Zen kennen und bizarre Stunden stehen dem jungen Gl\u00fcck bevor&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Filmfan hat man \u00fcber die Jahre schon sehr viel seltsames Bildmaterial zu Gesicht bekommen und wird durch so manch selbst ernanntes Kunstwerk kaum noch sonderlich beeindruckt. &#8220;How to Talk to Girls at Parties&#8221; tr\u00e4gt allerdings nicht nur einen ungew\u00f6hnlichen Titel, sondern liefert uns hier ein Erlebnis, dass ich selbst beim nachtr\u00e4glichen Verfassen dieses Textes noch nicht ganz im Kopf sortieren konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachhinein kann man \u00fcber das Werk eigentlich sagen was man m\u00f6chte, doch die tolle Atmosph\u00e4re und das launige Punk-Setting werden sicherlich im Ged\u00e4chtnis bleiben. Der Film lebt von seinem Charme, der \u00fcber so manch Kante mit einem L\u00e4cheln hinwegschauen l\u00e4sst und irgendwie vers\u00f6hnlich stimmte.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine schr\u00e4gen Figuren und seinen unkonventionelle Handlung baut das Geschehen eine gewisse Spannung auf, die bis zum bitteren Ende nicht abrei\u00dft. Man kann sich zwar nicht sonderlich gut in alle Figuren hineindenken, jedoch wunderbar mit ihnen mitfiebern und sich \u00fcber den weiteren Verlauf der Geschichte freuen. Man konnte die n\u00e4chsten Schritte so schlecht vorausahnen, so dass man erst recht vor Schirm verweilt und sich einfach mal \u00fcberraschen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller waren durch die Bank weg symphytisch und gaben Ihr Bestes. Neben den tollen Jungstarts wie Elle Fanning und Alex Sharp, trumpfte vor allem eine grandiose Nicole Kidman als Altpunkerin mit Herz auf. Es war sch\u00f6n, dass sich ein so gro\u00dfer Name noch f\u00fcr so kleine und recht verquere Produktionen engagiert und dann so toll performt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung lag sicherlich nicht auf h\u00f6chsten Hollywood-Niveau, trug aber eine sch\u00f6ne Handschrift mit interessanten Kameraperspektiven und einem kultigen Soundtrack. Dar\u00fcber hinaus lie\u00df sich eine gewisse Erotik bei Kost\u00fcmen und manch kleinerer Szene nicht verleugnen.<\/p>\n\n\n\n<p>So Alles in Allem, hat &#8220;How to Talk to Girls at Parties&#8221; zumindest in gewissen Kreisen durchaus das Zeug zum Kultfilm. Figuren, Setting, Musik und so manch Passage brannten sich ganz ordentlich im Bewusstsein ein, auch wenn ich zumindest aktuell noch keine h\u00f6here Bewertung f\u00fcr das Gesamtkonstrukt abgeben m\u00f6chte. Der allerletzte Kick hat noch gefehlt, doch zu weiteren Sichtungen w\u00e4re ich absolut bereit. Wer auf etwas andere Liebesfilme steht und idealerweise eine Schw\u00e4che f\u00fcr das Punktum der 70iger hat, sollte unbedingt mal reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: EuroVideo Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt London im Jahr 1977. Enn und seine Kumpels sind Punks und lieben das unkonventionelle Leben mit wilden Partys und Musik. Eines Tages landet die Truppe jedoch auf seiner seltsamen Veranstaltung mit noch seltsameren Gestalten. 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Durch seine schr\u00e4gen Figuren und seinen unkonventionelle Handlung baut das Geschehen eine gewisse Spannung auf, die bis zum bitteren Ende nicht abrei\u00dft. Man kann sich zwar nicht sonderlich gut in alle Figuren hineindenken, jedoch wunderbar mit ihnen mitfiebern und sich \u00fcber den weiteren Verlauf der Geschichte freuen. Man konnte die n\u00e4chsten Schritte so schlecht vorausahnen, so dass man erst recht vor Schirm verweilt und sich einfach mal \u00fcberraschen lie\u00df. Die Darsteller waren durch die Bank weg symphytisch und gaben Ihr Bestes. Neben den tollen Jungstarts wie Elle Fanning und Alex Sharp, trumpfte vor allem eine grandiose Nicole Kidman als Altpunkerin mit Herz auf. Es war sch\u00f6n, dass sich ein so gro\u00dfer Name noch f\u00fcr so kleine und recht verquere Produktionen engagiert und dann so toll performt. 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