{"id":1148,"date":"2020-05-02T13:42:52","date_gmt":"2020-05-02T13:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=1148"},"modified":"2020-05-02T13:44:48","modified_gmt":"2020-05-02T13:44:48","slug":"birds-of-prey-the-emancipation-of-harley-quinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=1148","title":{"rendered":"Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Jagd auf die kesse Harley Quinn ist er\u00f6ffnet. Seit der offiziellen Bekanntmachung ihrer Trennung vom Joker, genie\u00dft sie auf der Stra\u00dfe fortan keinen Schutz mehr und viele grimmige Gestalten sind hinter ihr her.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ganove &#8220;Black Mask&#8221; l\u00e4sst sie erst vom Haken, wenn sie entwendete Diamanten f\u00fcr ihn zur\u00fcck ergaunert&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df noch gut, welche Entt\u00e4uschung &#8220;Suicide Squad&#8221; damals war und \u00fcberraschenderweise wird er nun mit jeder Sichtung etwas besser. Zwischen all den finsteren Comicgestalten stand &#8220;Harley Quinn&#8221; klar im Vordergrund und so war ein eigener Film irgendwo unausweichlich und von den Fans klar erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Film bin ich jeder im Zweispalt mit mir. Auf der einen Seite gef\u00e4llt die grelle Inszenierung, die tolle Hauptfigur und auf der anderen Seite herrschte trotz aller Buntheit  ern\u00fcchternde Langweile. <\/p>\n\n\n\n<p>Optisch wird das Auge von leuchtenden Farben, schr\u00e4gen Kost\u00fcmen, schnellen Schnitten und schier unendlichen Hintergrunddetails beinahe \u00fcberreizt. Man kann auf den ersten Blick gar nicht alle Kleinigkeiten erhaschen und darf sich f\u00fcr einen wiederholten Durchgang auf genauere Beobachtung selbiger einstellen. Hier liegt ganz klar die St\u00e4rke von &#8220;Birds of Prey&#8221; &#8211; denn er wirkt wie eine gigantische Comicshow, bei der ein paar derbere Einlagen nicht allzu heftig daher kommen und in der allgemeinen \u00dcberzogenheit untergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon in &#8220;Suicide Squad&#8221; zieht Harley aka Margot Robbie wieder alle Blicke auf sich. Ihr wurde die Rolle quasi auf den Leib geschneidert und ohne sie gar nicht mehr denkbar. Sie Mimik und Gestik passt hervorragend in jeder Situation und sorgt f\u00fcr echte Freude. Dank ihr lebt der Film und alle Nebenfiguren &#8211; so h\u00fcbsch oder schr\u00e4g sie auch waren &#8211; verkommen zu blassen Randerscheinungen, die lediglich etwas ausschm\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank einiger derber Momente ist &#8220;Birds of Prey&#8221; nicht f\u00fcr das j\u00fcngere Publikum geeignet, obwohl der Look doch sehr unwirklich erscheint. Als klassische Comic-Adaption f\u00fcr Erwachsene macht das Ding weitestgehend Spa\u00df, wird allerdings von kleineren L\u00e4ngen getr\u00fcbt. Manche Szene h\u00e4tte durchaus kompakter und somit kurzweiliger ausfallen d\u00fcrfen &#8211; dann w\u00e4re mein Fazit entsprechend gn\u00e4diger ausgefallen. Ich m\u00f6chte den Film schon irgendwo sehr gerne haben, aber wenn sich bei der ersten Sichtung schon leichte Erm\u00fcdungserscheinungen abzeichnen, kann ich einfach nicht \u00fcber meinen Schatten springen. Unterm Strich ein sehr ordentlicher, wenngleich auch kein referenzverd\u00e4chtiger Spa\u00df f\u00fcr Genrefans.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film ist ab sofort bei Streaming-Diensten abrufbar, die Blu-Ray erscheint ein wenig sp\u00e4ter. Wahrscheinlich werde ich bei einem schicken Steelbook zugreifen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-background has-text-align-center has-larger-font-size has-white-color has-accent-background-color\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Home Video<\/p>\n\n\n\n\n\n<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B0859QW9DZ\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0859QW9DZ&#038;linkCode=as2&#038;tag=hardboiledmov-21&#038;linkId=83449f519564af39ef38b630994c6355\" rel=\"noopener noreferrer\">Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn Steelbook [Limited Edition] [Blu-ray]<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=hardboiledmov-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=B0859QW9DZ\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Jagd auf die kesse Harley Quinn ist er\u00f6ffnet. 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Optisch wird das Auge von leuchtenden Farben, schr\u00e4gen Kost\u00fcmen, schnellen Schnitten und schier unendlichen Hintergrunddetails beinahe \u00fcberreizt. Man kann auf den ersten Blick gar nicht alle Kleinigkeiten erhaschen und darf sich f\u00fcr einen wiederholten Durchgang auf genauere Beobachtung selbiger einstellen. Hier liegt ganz klar die St\u00e4rke von &#8220;Birds of Prey&#8221; &#8211; denn er wirkt wie eine gigantische Comicshow, bei der ein paar derbere Einlagen nicht allzu heftig daher kommen und in der allgemeinen \u00dcberzogenheit untergehen. Wie schon in &#8220;Suicide Squad&#8221; zieht Harley aka Margot Robbie wieder alle Blicke auf sich. Ihr wurde die Rolle quasi auf den Leib geschneidert und ohne sie gar nicht mehr denkbar. Sie Mimik und Gestik passt hervorragend in jeder Situation und sorgt f\u00fcr echte Freude. Dank ihr lebt der Film und alle Nebenfiguren &#8211; so h\u00fcbsch oder schr\u00e4g sie auch waren &#8211; verkommen zu blassen Randerscheinungen, die lediglich etwas ausschm\u00fccken. Dank einiger derber Momente ist &#8220;Birds of Prey&#8221; nicht f\u00fcr das j\u00fcngere Publikum geeignet, obwohl der Look doch sehr unwirklich erscheint. Als klassische Comic-Adaption f\u00fcr Erwachsene macht das Ding weitestgehend Spa\u00df, wird allerdings von kleineren L\u00e4ngen getr\u00fcbt. Manche Szene h\u00e4tte durchaus kompakter und somit kurzweiliger ausfallen d\u00fcrfen &#8211; dann w\u00e4re mein Fazit entsprechend gn\u00e4diger ausgefallen. Ich m\u00f6chte den Film schon irgendwo sehr gerne haben, aber wenn sich bei der ersten Sichtung schon leichte Erm\u00fcdungserscheinungen abzeichnen, kann ich einfach nicht \u00fcber meinen Schatten springen. Unterm Strich ein sehr ordentlicher, wenngleich auch kein referenzverd\u00e4chtiger Spa\u00df f\u00fcr Genrefans. 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