{"id":11486,"date":"2022-02-28T17:32:49","date_gmt":"2022-02-28T17:32:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11486"},"modified":"2022-02-28T17:33:00","modified_gmt":"2022-02-28T17:33:00","slug":"miami-vice","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11486","title":{"rendered":"Miami Vice"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ermittler Sonny Crockett und Ricardo Tubbs sehen ihre Stunde gekommen. Sie erhalten Einblick in die Logistik eines Drogen-Kartells und wollen die dicken Fische einkassieren. Je weiter sie sich jedoch in die Unterwelt begeben, desto schwierige das Aufrechterhalten ihrer Tarnung und der Schutz der Kollegen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Sichtung lag schon einige Jahre zur\u00fcck, doch selbst nach wenigen Augenblicken fiel mir erneut die Handschrift von Michael Mann ins Auge. W\u00e4hrend die Geschichte an sich nichts Aufregendes darstellt und in \u00e4hnlicher Form schon dutzende Male abgehandelt wurde, so stellt sich die erfrischende Inszenierung deutlich in den Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit teils gewollt stark verrauschten und verwackelten Bildern sorgt das Werk f\u00fcr einen eigenen, \u00fcberwiegend sehr dunkel und heftig gefilterten Look &#8211; der mich auf seine Weise irgendwo sehr angesprochen hat. Auf der einen Seite total hochwertig, im n\u00e4chsten Moment fast schon dokumentarisch. Mann versteht sein Handwerk und zeigt vor allen auch bei den Actionszenen, wie man sich von der Konkurrenz abhebt. Grade beim Finale f\u00fchlt man sich durch die ungew\u00f6hnliche Kameraf\u00fchrung wie mittendrin und fiebert richtig mit. Man bleibt lange auf den Darstellen und rennt gemeinsam mit ihnen los. Man sieht den Dreck und Reflexionen auf der Linse, f\u00fchlt sich mitten im Gefecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben seinen Schauwerten wurde zum Gl\u00fcck auch gut auf das Balacing geachtet. Opulente Actionszenen wechselten sich mit ruhigen Momenten ab und langweilig wurde es trotz kleiner \u00dcberl\u00e4nge eigentlich nie. Auch wenn die Story an sich keinen Oscar verdient und die eingestreute Liebschaft etwas aufgesetzt erschien, machte alles einen runden und sehr unterhaltsamen Gesamteindruck. Nat\u00fcrlich lag das auch an den Darstellern, die mir ihrer \u00fcbertrieben coolen Mimik und entsprechender Optik perfekt zur Vorlage gepasst haben und ein Hauch vergangener Tage aufwirbelte. Ihnen gegen\u00fcber standen zudem charismatische B\u00f6sewichte, die im ordentlichen Rahmen ebenfalls solide beleuchtet wurden und nicht vollkommen im Dunkeln blieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hollywood w\u00e4rmt gerne bekannte Marken auf und wirft sie als Spielfilm neu ins Kino. Was bei manchem Konkurrenten nur halbherzig gelang, ist Michael Mann bei &#8220;Miami Vice&#8221; hingegen sehr gut gegl\u00fcckt. Das Teil verspr\u00fcht den Charme des Originals, macht aber dank seiner v\u00f6llig anderen Inszenierung sein ganz eigenes Ding und verl\u00e4sst sich nicht zu sehr auf den allseits bekannten Fan-Service. Selbst ohne Vorkenntnis ein durchgestylter und richtig guter Actionfilm mit hohen Schauwerten!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Ermittler Sonny Crockett und Ricardo Tubbs sehen ihre Stunde gekommen. Sie erhalten Einblick in die Logistik eines Drogen-Kartells und wollen die dicken Fische einkassieren. Je weiter sie sich jedoch in die Unterwelt begeben, desto schwierige das Aufrechterhalten ihrer Tarnung und der Schutz der Kollegen\u2026 Fazit Die letzte Sichtung lag schon einige Jahre zur\u00fcck, doch selbst nach wenigen Augenblicken fiel mir erneut die Handschrift von Michael Mann ins Auge. W\u00e4hrend die Geschichte an sich nichts Aufregendes darstellt und in \u00e4hnlicher Form schon dutzende Male abgehandelt wurde, so stellt sich die erfrischende Inszenierung deutlich in den Vordergrund. Mit teils gewollt stark verrauschten und verwackelten Bildern sorgt das Werk f\u00fcr einen eigenen, \u00fcberwiegend sehr dunkel und heftig gefilterten Look &#8211; der mich auf seine Weise irgendwo sehr angesprochen hat. Auf der einen Seite total hochwertig, im n\u00e4chsten Moment fast schon dokumentarisch. Mann versteht sein Handwerk und zeigt vor allen auch bei den Actionszenen, wie man sich von der Konkurrenz abhebt. Grade beim Finale f\u00fchlt man sich durch die ungew\u00f6hnliche Kameraf\u00fchrung wie mittendrin und fiebert richtig mit. Man bleibt lange auf den Darstellen und rennt gemeinsam mit ihnen los. Man sieht den Dreck und Reflexionen auf der Linse, f\u00fchlt sich mitten im Gefecht. Neben seinen Schauwerten wurde zum Gl\u00fcck auch gut auf das Balacing geachtet. Opulente Actionszenen wechselten sich mit ruhigen Momenten ab und langweilig wurde es trotz kleiner \u00dcberl\u00e4nge eigentlich nie. Auch wenn die Story an sich keinen Oscar verdient und die eingestreute Liebschaft etwas aufgesetzt erschien, machte alles einen runden und sehr unterhaltsamen Gesamteindruck. Nat\u00fcrlich lag das auch an den Darstellern, die mir ihrer \u00fcbertrieben coolen Mimik und entsprechender Optik perfekt zur Vorlage gepasst haben und ein Hauch vergangener Tage aufwirbelte. Ihnen gegen\u00fcber standen zudem charismatische B\u00f6sewichte, die im ordentlichen Rahmen ebenfalls solide beleuchtet wurden und nicht vollkommen im Dunkeln blieben. Hollywood w\u00e4rmt gerne bekannte Marken auf und wirft sie als Spielfilm neu ins Kino. Was bei manchem Konkurrenten nur halbherzig gelang, ist Michael Mann bei &#8220;Miami Vice&#8221; hingegen sehr gut gegl\u00fcckt. Das Teil verspr\u00fcht den Charme des Originals, macht aber dank seiner v\u00f6llig anderen Inszenierung sein ganz eigenes Ding und verl\u00e4sst sich nicht zu sehr auf den allseits bekannten Fan-Service. 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