{"id":11584,"date":"2022-03-12T15:09:12","date_gmt":"2022-03-12T15:09:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11584"},"modified":"2022-03-12T15:09:12","modified_gmt":"2022-03-12T15:09:12","slug":"the-adam-project","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11584","title":{"rendered":"The Adam Project"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>2050. Um gro\u00dfes Ungl\u00fcck zu verhindern, reist Adam in die Vergangenheit zur\u00fcck und landet versehentlich im falschen Jahr. Dort trifft er auf sein j\u00fcngeres Ich und versucht gemeinsam mit ihm, die Dinge wieder ins Lot zu bringen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Filme \u00fcber das Zeitreisen gibt es wie Sand am Meer. Auch der Ansatz mit dem Aufeinandertreffen mit der eigenen Familie ist nicht unbedingt neu und wurde seinerzeit mit &#8220;Zur\u00fcck in die Zukunft&#8221; mehr als perfektioniert. Nun schickt Netflix einen Titel mit \u00e4hnlicher Pr\u00e4misse ins Rennen &#8211; und dieser kann trotz einiger netter Ans\u00e4tze leider nicht vollends \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rahmenhandlung ist also nicht neu, was bei entsprechend guter Umsetzung aber locker zu verkraften gewesen w\u00e4re. Damit will ich allerdings nicht behaupten, dass &#8220;The Adam Project&#8221; schlecht gewesen w\u00e4re, vielmehr, dass er geh\u00f6rig Potential auf der Strecke gelassen hat und in vielen Momenten zu stark auf &#8220;Nummer sicher&#8221; gesetzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film war ordentliche Familienunterhaltung, aber insgesamt arg harmlos und seicht gestrickt. Die sch\u00f6n choreografierten Actionszenen waren optisch ein echter Hingucker, von der H\u00e4rte hingegen ziemlich lasch. Auch bei den Gags hatte man immer wieder das Gef\u00fchl, dass man mehr machen, jedoch weniger umsetzen durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie es zu vermuten war, hat man viele Elemente schon einmal gesehen oder konnte deren Ausgang recht einfach vorhersehen. Man versuchte erst gar nicht ein komplexes Konstrukt zu errichten und setzte klar auf Popcorn-Unterhaltung, was immerhin \u00fcber weite Strecken auch recht gut funktionierte. Man konnte den Kopf ausschalten und sich leichtg\u00e4ngig bespa\u00dfen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Rynolds hat seine Sache gewohnt gut und mit seiner bekannt-sympathischen Art erledigt. Sein j\u00fcngeres Ego hat ihn dabei prima erg\u00e4nzt und f\u00fcr echt witzige Momente gesorgt. Die Chemie der Beiden hat gepasst und h\u00e4tte auch in anderer Film-Konstellation super funktioniert. Mit Zoe Saldana, Jennifer Garner und Mark Ruffalo konnte man zudem ein paar etablierte Stars f\u00fcr brauchbare Nebenrollen engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe es schon oft geschrieben und kann es hier wiederholen. Im Kino h\u00e4tte man sich sicherlich etwas \u00fcber die Qualit\u00e4t des von &#8220;The Adam Project&#8221; ge\u00e4rgert, doch bei Netflix dr\u00fcckt man ein Auge zu. Man erh\u00e4lt einen soliden Streifen ohne echte Highlights, aber gl\u00fccklicherweise auch ohne Durchh\u00e4nger oder Showstopper. Alles nicht wirklich aufregend, immerhin kurzweilig und zuweilen sogar recht spa\u00dfig. Ordentliche Hausmannskost und ein prima Snack f\u00fcr Zwischendurch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">7\/10<\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt 2050. Um gro\u00dfes Ungl\u00fcck zu verhindern, reist Adam in die Vergangenheit zur\u00fcck und landet versehentlich im falschen Jahr. 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Der Film war ordentliche Familienunterhaltung, aber insgesamt arg harmlos und seicht gestrickt. Die sch\u00f6n choreografierten Actionszenen waren optisch ein echter Hingucker, von der H\u00e4rte hingegen ziemlich lasch. Auch bei den Gags hatte man immer wieder das Gef\u00fchl, dass man mehr machen, jedoch weniger umsetzen durfte. Wie es zu vermuten war, hat man viele Elemente schon einmal gesehen oder konnte deren Ausgang recht einfach vorhersehen. Man versuchte erst gar nicht ein komplexes Konstrukt zu errichten und setzte klar auf Popcorn-Unterhaltung, was immerhin \u00fcber weite Strecken auch recht gut funktionierte. Man konnte den Kopf ausschalten und sich leichtg\u00e4ngig bespa\u00dfen lassen. Rynolds hat seine Sache gewohnt gut und mit seiner bekannt-sympathischen Art erledigt. Sein j\u00fcngeres Ego hat ihn dabei prima erg\u00e4nzt und f\u00fcr echt witzige Momente gesorgt. 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