{"id":11897,"date":"2022-04-09T18:38:50","date_gmt":"2022-04-09T18:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11897"},"modified":"2022-04-09T18:38:50","modified_gmt":"2022-04-09T18:38:50","slug":"the-house-of-the-dead-remake-nintendo-switch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11897","title":{"rendered":"The House of the Dead &#8211; Remake (Nintendo Switch)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dubiose Experimente laufen aus dem Ruder und involvierte Wissenschaftler kontaktieren Geheimagenten, die sich alsbald auf den Weg zu den Laboren machen. Als sie das Anwesen erreichen, hat der Wahnsinn jedoch schon Einzug gehalten und Menschen in blutr\u00fcnstige Monster verwandelt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau wie das Spielhallen- (und Sega Saturn-) Original ist &#8220;The House of the Dead Remake&#8221; ein Shooter in seiner reinsten Form. Man erlebt das Geschehen aus der Ego-Perspektive und f\u00e4hrt quasi wie auf Schienen durch die Level und steuert lediglich das Fadenkreuz. Hin und wieder d\u00fcrfen wir \u00fcber den Weg unserer Spielfigur entscheiden (z.B. auf das Schiessen auf Tasten eines Fahrstuhls), aber ansonsten bleibt das Gameplay simpel. Mit einer Taste Ballern, mit einer Anderen Nachladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals haben wir das Game mit der Lightgun gespielt, heute sind Joycons mit ihrer Bewegungssteuerng ein guter Ersatz. Ich habe mir das Gefuchtel allerdings nur kurz angeschaut und bin dann auf die klassische Stick-Variante mit dem Pro-Pad ausgewichen. Dank einiger neuer Komfortfunktionen (z.B. automatisches Nachladen, justierbare Zielhilfe) war dies auch kein Problem und ging unerwartet gut von der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Etwas schwierig tue ich mir mit der Angabe der Spielzeit. Man kann die normale Hauptkampagne in unter einer Stunde durchackern, jedoch w\u00e4re diese nur die halbe Wahrheit. &#8220;The House of the Dead&#8221; ist ein Spiel zum mehrfachen bestreiten, zum Verbessern der Bestzeiten und zum Erkunden aller Abzweigungen. Einfach ein Spiel, welches man Zwischendurch startet und einfach mal ne Runde daddelt &#8211; ohne gro\u00dfartigen Tiefgang oder ein komplexes Spielsystem zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwei verschiedene Modi, die allesamt nicht wirklich vom Hocker rei\u00dfen. Einen \u00e4u\u00dferst fl\u00fcssigen Performance-Modus und eine etwas h\u00fcbschere, daf\u00fcr nicht mehr ganz so geschmeidige Standard-Variante. <\/p>\n\n\n\n<p>In beiden F\u00e4llen gibt es oft grobe Texturen, deutlich pixelanf\u00e4lliges Kunstblut und h\u00f6lzern animierte Figuren. Die &#8220;sch\u00f6ne&#8221; Version bietet immerhin ein paar atmosph\u00e4rische Lichteffekte, die trotz des spr\u00f6den Erscheinungsbildes dennoch viel Charme erwecken und stellenweise ganz toll ausschauten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soundtrack ging in Ordnung. Fetzige St\u00fccke wechselten sich mit teils nervigen Effektger\u00e4uschen ab und die trashige Synchronisation durfte nicht fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>simples und spa\u00dfiges Gameplay<\/li><li>gewohnte Trash-Atmopsh\u00e4re<\/li><li>viele neue Komfortfunktionen<\/li><li>neue Spielmodi<\/li><li>tolles Gegnerdesign<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>technisch eher durchwachsen<\/li><li>kurze Kampagne<\/li><li>wenig Gegnervielfalt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>insgesamt wenig Abwechslungsreich<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich besitze zwar einen Sega Saturn, habe das Original aber nie gespielt und schwelge in meinen Erinnerungen eher bei dessen Fortsetzung auf der Dreamcast. Zu dessen Release habe ich ordentlich Kohle f\u00fcr Spiel mitsamt Lightgun in die Hand genommen und diesen Invest bis Dato nicht bereut.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich war nach Bekanntgabe dieses Remakes die Freude gro\u00df und die Konsole p\u00fcnktlich zu Ver\u00f6ffentlichung bei der Hand. N\u00fcchtern betrachtet war der Titel sicherlich kein unverzichtbares Highlight &#8211; aber ehrlich gesagt genau das, was ich im Vorfeld erwartet hatte: ein launiger Shooter mit simplen Gameplay und jeder Menge an purem Spielspa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die kurze Spieldauer war ich zun\u00e4chst etwas \u00fcberrascht, doch im Anbetracht seines eigentliches Kernes und den weiteren Spielvarianten dann weniger entt\u00e4uscht. Die Mechanik gibt nicht viel her und h\u00e4tte sich bei l\u00e4ngerer Dauer garantiert gewaltig abgenutzt. So bleibt es ein launiger Titel, der immer mal kurz Zwischendrin angezockt werden kann und prima als Pausensnack zwischen anderen Schwergewichten herhalten darf. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem Preis von rund 20 Euro sollte man sich dem Spielprinzip und dessen Einschr\u00e4nkungen bewu\u00dft sein. Gibts das Teil dann mal f\u00fcr 10 Euro im Store, ists nat\u00fcrlich ein No-Brainer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 6,5\/10<br>Sound: 7\/10<br>Gameplay: 5\/10<br><strong>Gesamt: 7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Microids<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Dubiose Experimente laufen aus dem Ruder und involvierte Wissenschaftler kontaktieren Geheimagenten, die sich alsbald auf den Weg zu den Laboren machen. Als sie das Anwesen erreichen, hat der Wahnsinn jedoch schon Einzug gehalten und Menschen in blutr\u00fcnstige Monster verwandelt&#8230; Gameplay Genau wie das Spielhallen- (und Sega Saturn-) Original ist &#8220;The House of the Dead Remake&#8221; ein Shooter in seiner reinsten Form. Man erlebt das Geschehen aus der Ego-Perspektive und f\u00e4hrt quasi wie auf Schienen durch die Level und steuert lediglich das Fadenkreuz. Hin und wieder d\u00fcrfen wir \u00fcber den Weg unserer Spielfigur entscheiden (z.B. auf das Schiessen auf Tasten eines Fahrstuhls), aber ansonsten bleibt das Gameplay simpel. Mit einer Taste Ballern, mit einer Anderen Nachladen. Damals haben wir das Game mit der Lightgun gespielt, heute sind Joycons mit ihrer Bewegungssteuerng ein guter Ersatz. Ich habe mir das Gefuchtel allerdings nur kurz angeschaut und bin dann auf die klassische Stick-Variante mit dem Pro-Pad ausgewichen. Dank einiger neuer Komfortfunktionen (z.B. automatisches Nachladen, justierbare Zielhilfe) war dies auch kein Problem und ging unerwartet gut von der Hand. Spielzeit Etwas schwierig tue ich mir mit der Angabe der Spielzeit. Man kann die normale Hauptkampagne in unter einer Stunde durchackern, jedoch w\u00e4re diese nur die halbe Wahrheit. &#8220;The House of the Dead&#8221; ist ein Spiel zum mehrfachen bestreiten, zum Verbessern der Bestzeiten und zum Erkunden aller Abzweigungen. Einfach ein Spiel, welches man Zwischendurch startet und einfach mal ne Runde daddelt &#8211; ohne gro\u00dfartigen Tiefgang oder ein komplexes Spielsystem zu erwarten. Pr\u00e4sentation Es gibt zwei verschiedene Modi, die allesamt nicht wirklich vom Hocker rei\u00dfen. Einen \u00e4u\u00dferst fl\u00fcssigen Performance-Modus und eine etwas h\u00fcbschere, daf\u00fcr nicht mehr ganz so geschmeidige Standard-Variante. In beiden F\u00e4llen gibt es oft grobe Texturen, deutlich pixelanf\u00e4lliges Kunstblut und h\u00f6lzern animierte Figuren. Die &#8220;sch\u00f6ne&#8221; Version bietet immerhin ein paar atmosph\u00e4rische Lichteffekte, die trotz des spr\u00f6den Erscheinungsbildes dennoch viel Charme erwecken und stellenweise ganz toll ausschauten. Der Soundtrack ging in Ordnung. Fetzige St\u00fccke wechselten sich mit teils nervigen Effektger\u00e4uschen ab und die trashige Synchronisation durfte nicht fehlen. Positiv simples und spa\u00dfiges Gameplay gewohnte Trash-Atmopsh\u00e4re viele neue Komfortfunktionen neue Spielmodi tolles Gegnerdesign Neutral technisch eher durchwachsen kurze Kampagne wenig Gegnervielfalt Negativ insgesamt wenig Abwechslungsreich Fazit Ich besitze zwar einen Sega Saturn, habe das Original aber nie gespielt und schwelge in meinen Erinnerungen eher bei dessen Fortsetzung auf der Dreamcast. Zu dessen Release habe ich ordentlich Kohle f\u00fcr Spiel mitsamt Lightgun in die Hand genommen und diesen Invest bis Dato nicht bereut. Nat\u00fcrlich war nach Bekanntgabe dieses Remakes die Freude gro\u00df und die Konsole p\u00fcnktlich zu Ver\u00f6ffentlichung bei der Hand. N\u00fcchtern betrachtet war der Titel sicherlich kein unverzichtbares Highlight &#8211; aber ehrlich gesagt genau das, was ich im Vorfeld erwartet hatte: ein launiger Shooter mit simplen Gameplay und jeder Menge an purem Spielspa\u00df. \u00dcber die kurze Spieldauer war ich zun\u00e4chst etwas \u00fcberrascht, doch im Anbetracht seines eigentliches Kernes und den weiteren Spielvarianten dann weniger entt\u00e4uscht. Die Mechanik gibt nicht viel her und h\u00e4tte sich bei l\u00e4ngerer Dauer garantiert gewaltig abgenutzt. So bleibt es ein launiger Titel, der immer mal kurz Zwischendrin angezockt werden kann und prima als Pausensnack zwischen anderen Schwergewichten herhalten darf. Bei einem Preis von rund 20 Euro sollte man sich dem Spielprinzip und dessen Einschr\u00e4nkungen bewu\u00dft sein. Gibts das Teil dann mal f\u00fcr 10 Euro im Store, ists nat\u00fcrlich ein No-Brainer. Grafik: 6,5\/10Sound: 7\/10Gameplay: 5\/10Gesamt: 7\/10 Fotocopyright: Microids<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11899,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[42,11,26,44,45],"class_list":["post-11897","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-action","tag-besprechung","tag-horror","tag-nintendo","tag-switch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11897"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11897\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11921,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11897\/revisions\/11921"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}