{"id":11942,"date":"2022-04-13T18:46:51","date_gmt":"2022-04-13T18:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=11942"},"modified":"2022-04-13T18:46:51","modified_gmt":"2022-04-13T18:46:51","slug":"the-in-between","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=11942","title":{"rendered":"The In Between"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Unfalltod ihres Freundes ist Tessa v\u00f6llig in sich gekehrt. Per Zufall lernt sie jedoch eine alte Dame kennen, die an \u00fcbersinnliche Ph\u00e4nome und vor allem an den Kontakt zu den Toten glaubt. Pl\u00f6tzlich scheinen kleinere Nebens\u00e4chlichkeiten einen gr\u00f6\u00dferen Sinn zu ergeben und Tessa glaubt, dass ihr Geliebter noch einmal mit ihr sprechen m\u00f6chte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Titel hat mich am gestriegen Abend beim ersten Blick auf die Startseite von Netflix begr\u00fc\u00dft und mir zun\u00e4chst einen weiteren Teil der unterhaltsamen &#8220;Kissing Booth&#8221;-Reihe suggeriert, bis ich mir Namen und Inhaltsangabe etwas genauer angeschaut habe. Zwar wirkt auch hier wieder die bezaubernde Joey King mit, doch mit der erfolgreichen Kom\u00f6dien-Reihe hatte der Rest leider wenig am Hut.<\/p>\n\n\n\n<p>Erwartet habe ich einen Film im Stil von &#8220;Ghost &#8211; Nachricht von Sam&#8221;, erhalten habe ich allerdings eine beh\u00e4bige Schnulze, die trotz ihrer mysteri\u00f6s-angehauchten Thematik erstaunlich wenig Geisteraufkommen zu bieten hatte. W\u00e4hrend sich die erste halbe Stunde noch relativ geschmeidig wegschauen lie\u00df, war irgendwann klar, dass man sein ruhiges Fahrwasser nicht verlie\u00df und gar nicht so sehr auf \u00fcbernat\u00fcrliche Elemente abzielte &#8211; allerdings auch als Liebes-Drama zu wenig mitrei\u00dfen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ging um ein gebrochenes M\u00e4dchen, das langsam wieder zur Normalit\u00e4t und dem Leben ohne seinen geliebten Partner zur\u00fcckfindet. Mit vielen R\u00fcckblenden wurde deren aufkeimende Beziehung skizziert, jedoch sehr tr\u00e4ge und insgesamt leider auch ein wenig austauschbar pr\u00e4sentiert. Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen und zumeist auch etwas unterhaltsamer erlebt. Der Streifen setzt nur wenig auf Humor und wollte eher das Herz erobern &#8211; was ihm leider nicht gelang und mich Emotional \u00fcberhaupt nicht ber\u00fchren konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film mag seine Fans finden, doch ich geh\u00f6re nicht zur anvisierten Zielgruppe. Ich wollte dem Teil eine Chance geben &#8211; schlie\u00dflich fand man in der Jugend auch ein &#8220;Ghost&#8221; nicht \u00fcbel &#8211; doch der Funke sprang beim besten Willen nicht \u00fcber. Der Anfang war in Ordnung, doch dann stellte sich die gepflegte Langweile ein und das Gebotene wirkte immer beliebiger. Es gab einfach nichts Neues und selbst die vertrauten Elemente waren nicht sonderlich aufregend abgelichtet. Technisch war der Titel in Ordnung, von der Handlung lie\u00df er mich trotz aller Bem\u00fchungen und gutem Willen schlichtweg kalt. Sicherlich kein richtig schlechter Film, aber einfach nicht mein Ding.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit dem Unfalltod ihres Freundes ist Tessa v\u00f6llig in sich gekehrt. Per Zufall lernt sie jedoch eine alte Dame kennen, die an \u00fcbersinnliche Ph\u00e4nome und vor allem an den Kontakt zu den Toten glaubt. Pl\u00f6tzlich scheinen kleinere Nebens\u00e4chlichkeiten einen gr\u00f6\u00dferen Sinn zu ergeben und Tessa glaubt, dass ihr Geliebter noch einmal mit ihr sprechen m\u00f6chte\u2026 Fazit Dieser Titel hat mich am gestriegen Abend beim ersten Blick auf die Startseite von Netflix begr\u00fc\u00dft und mir zun\u00e4chst einen weiteren Teil der unterhaltsamen &#8220;Kissing Booth&#8221;-Reihe suggeriert, bis ich mir Namen und Inhaltsangabe etwas genauer angeschaut habe. Zwar wirkt auch hier wieder die bezaubernde Joey King mit, doch mit der erfolgreichen Kom\u00f6dien-Reihe hatte der Rest leider wenig am Hut. Erwartet habe ich einen Film im Stil von &#8220;Ghost &#8211; Nachricht von Sam&#8221;, erhalten habe ich allerdings eine beh\u00e4bige Schnulze, die trotz ihrer mysteri\u00f6s-angehauchten Thematik erstaunlich wenig Geisteraufkommen zu bieten hatte. W\u00e4hrend sich die erste halbe Stunde noch relativ geschmeidig wegschauen lie\u00df, war irgendwann klar, dass man sein ruhiges Fahrwasser nicht verlie\u00df und gar nicht so sehr auf \u00fcbernat\u00fcrliche Elemente abzielte &#8211; allerdings auch als Liebes-Drama zu wenig mitrei\u00dfen konnte. Es ging um ein gebrochenes M\u00e4dchen, das langsam wieder zur Normalit\u00e4t und dem Leben ohne seinen geliebten Partner zur\u00fcckfindet. Mit vielen R\u00fcckblenden wurde deren aufkeimende Beziehung skizziert, jedoch sehr tr\u00e4ge und insgesamt leider auch ein wenig austauschbar pr\u00e4sentiert. Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen und zumeist auch etwas unterhaltsamer erlebt. Der Streifen setzt nur wenig auf Humor und wollte eher das Herz erobern &#8211; was ihm leider nicht gelang und mich Emotional \u00fcberhaupt nicht ber\u00fchren konnte. Der Film mag seine Fans finden, doch ich geh\u00f6re nicht zur anvisierten Zielgruppe. Ich wollte dem Teil eine Chance geben &#8211; schlie\u00dflich fand man in der Jugend auch ein &#8220;Ghost&#8221; nicht \u00fcbel &#8211; doch der Funke sprang beim besten Willen nicht \u00fcber. Der Anfang war in Ordnung, doch dann stellte sich die gepflegte Langweile ein und das Gebotene wirkte immer beliebiger. Es gab einfach nichts Neues und selbst die vertrauten Elemente waren nicht sonderlich aufregend abgelichtet. Technisch war der Titel in Ordnung, von der Handlung lie\u00df er mich trotz aller Bem\u00fchungen und gutem Willen schlichtweg kalt. 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