{"id":12096,"date":"2022-04-29T17:35:55","date_gmt":"2022-04-29T17:35:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12096"},"modified":"2022-04-29T17:35:55","modified_gmt":"2022-04-29T17:35:55","slug":"lake-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12096","title":{"rendered":"Lake (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach rund 22 Jahren kehrt Meredith in die alte Heimat zur\u00fcck. Sie ben\u00f6tigt eine Pause vom harten Job in der Gro\u00dfstadt und h\u00fctet das Haus der Eltern, die sich in den Urlaub verdr\u00fcckt haben. So richtig Abschalten kann die junge Dame allerdings nicht, denn so ganz nebenbei muss sie f\u00fcr ihren Vater als Postbote einspringen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erwartet habe ich eine Art von Adventure, bekommen habe ich einen Lebens-Simulator &#8211; der einen gro\u00dfen Fokus auf das Ausliefern von Briefen und Paketen legte. Das Spiel erstreckt sich dabei \u00fcber 2 virtuelle Spielwochen, in denen der Spieler neben dem Austragen der Post auch Kontakt mit den Anwohnern kn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine jederzeit zuschaltbare Karte zeigt an, wo genau eine Lieferung stattfinden muss und ob es sich dabei um einen Brief oder ein Paket handelt. Schnell lernen wir dabei die Stra\u00dfenkarte bzw. die wichtigsten Locations auswendig und werden bei unserem Touren immer schneller.<\/p>\n\n\n\n<p>Das eigentliche Spielprinzip hinter dem Spielprinzip ist aber das Kommunizieren mit den Einwohnern der Kleinstadt. Gelegentlich kommt Meredith mit ihren Kunden ins Gespr\u00e4ch, erf\u00fcllt kleinere (Fahr-)Auftr\u00e4ge oder verabredet sich nach der Arbeit mit ihnen. Sie baut eine Beziehung zu den unterschiedlichsten Charakteren auf und der Spieler entscheidet anhand von einigen Antwortm\u00f6glichkeiten, wie sehr dies in die Tiefe geht. Ob Freundschaften oder gar Beziehungen entstehen oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die 2 Spielwochen InGame-Spielzeit entsprachen bei mir ungef\u00e4hr 4 Abende zu je zirka 1 &#8211; 1,5 Stunden. Gespeichert werden konnte zu jeder Zeit, so dass theoretisch auch kurze Boteng\u00e4nge ohne den kompletten Spieltag zu absolvieren m\u00f6glich waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Optisch hat mir der Titel recht gut gefallen. Sicherlich stellt er keinerlei neue Referenzen auf, doch die Comic-Grafik ist stimmig und lud mit ihren bunten, warmen Farben zum Abtauchen ein. Die Landschaft war wunderh\u00fcbsch und vergleichsweise detailreichreich gestaltet, doch auch so sprangen witzige Elemente (z.B. Filmcover in der Videothek) positiv ins Auge. Schade, dass bei den Fahrten einige Objekte sichtbar ins Bild &#8220;ploppten&#8221;, was sich allerdings nicht spielerisch auf das Geschehen an sich ausgewirkt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Men\u00fcs und Untertitel waren auf deutsch, doch Sprachausgabe gab es lediglich auf Englisch. Diese war allerdings leicht verst\u00e4ndlich und somit kein Problem. War allemal besser, als eine schlechte Synchronisation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>h\u00fcbsche Pr\u00e4sentation<\/li><li>netter Soundtrack<\/li><li>interessantes Spielkonzept<\/li><li>entspannte Spielweise<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>simple Spielmechanik<\/li><li>langsames Spieltempo<\/li><li>mittelpr\u00e4chtige Spielzeit<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>insgesamt sehr repetitiv<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;The Lake&#8221; liefern uns die Programmierer von Gamious ein eigenwilliges, aber keineswegs schlechtes Spiel ab. Hat man sich erst einmal mit der ungewohnten Mechanik angefreundet, geht das Zocken ganz gut von der Hand und irgendwann stellte sich dann auch eine gewisse Entspannung ein. Was sich zu Beginn etwas nach Arbeit anf\u00fchlt, wird nach kurzer Zeit immer eing\u00e4ngiger und macht dann irgendwo schon Laune.<\/p>\n\n\n\n<p>Die begrenzte Spielzeit tat dem Geschehen allerdings gut, denn so richtig viel Spieltiefe mag sich einfach nicht entfalten. Obwohl die Randgespr\u00e4che durchaus Charme besa\u00dfen und einen gewissen Unterhaltungswert boten, stieg man nicht zu heftig ins Szenario ein und errichtete eher oberfl\u00e4chliche Bindungen zu den meisten Figuren. Ales schien ein wenig belanglos und leider nicht so richtig packend. Auch schien die Entscheidungsvielfalt sehr beschr\u00e4nkt und die m\u00f6glichen Konsequenzen relativ \u00fcberschaubar.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein paar kurze Abende geht der Titel vollkommen in Ordnung, doch eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung vermag ich derzeit nicht aussprechen. F\u00fcr knapp 30 Euro wird vergleichsweise wenig geboten und g\u00fcnstige Sales (zumindest f\u00fcr den PC) lassen garantiert nicht lange auf sich warten. Idealerweise nimmt man es aber in Zuge des Gamepasses mit (so wie ich) und kann bei Nichtgefallen \u00fcberhaupt nicht Meckern. Unterm Strich ein spezielles, sympathisches, aber auch arg repetitives Spiel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 7,5\/10<br>Sound: 7,5\/10<br>Gameplay: 5,5\/10<br><strong>Gesamt: 6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Gamious \/ Whitethorn Games \/ Whitethorn Digital LLC<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach rund 22 Jahren kehrt Meredith in die alte Heimat zur\u00fcck. Sie ben\u00f6tigt eine Pause vom harten Job in der Gro\u00dfstadt und h\u00fctet das Haus der Eltern, die sich in den Urlaub verdr\u00fcckt haben. So richtig Abschalten kann die junge Dame allerdings nicht, denn so ganz nebenbei muss sie f\u00fcr ihren Vater als Postbote einspringen\u2026 Gameplay Erwartet habe ich eine Art von Adventure, bekommen habe ich einen Lebens-Simulator &#8211; der einen gro\u00dfen Fokus auf das Ausliefern von Briefen und Paketen legte. Das Spiel erstreckt sich dabei \u00fcber 2 virtuelle Spielwochen, in denen der Spieler neben dem Austragen der Post auch Kontakt mit den Anwohnern kn\u00fcpft. Eine jederzeit zuschaltbare Karte zeigt an, wo genau eine Lieferung stattfinden muss und ob es sich dabei um einen Brief oder ein Paket handelt. Schnell lernen wir dabei die Stra\u00dfenkarte bzw. die wichtigsten Locations auswendig und werden bei unserem Touren immer schneller. Das eigentliche Spielprinzip hinter dem Spielprinzip ist aber das Kommunizieren mit den Einwohnern der Kleinstadt. Gelegentlich kommt Meredith mit ihren Kunden ins Gespr\u00e4ch, erf\u00fcllt kleinere (Fahr-)Auftr\u00e4ge oder verabredet sich nach der Arbeit mit ihnen. Sie baut eine Beziehung zu den unterschiedlichsten Charakteren auf und der Spieler entscheidet anhand von einigen Antwortm\u00f6glichkeiten, wie sehr dies in die Tiefe geht. Ob Freundschaften oder gar Beziehungen entstehen oder nicht. Spielzeit Die 2 Spielwochen InGame-Spielzeit entsprachen bei mir ungef\u00e4hr 4 Abende zu je zirka 1 &#8211; 1,5 Stunden. Gespeichert werden konnte zu jeder Zeit, so dass theoretisch auch kurze Boteng\u00e4nge ohne den kompletten Spieltag zu absolvieren m\u00f6glich waren. Pr\u00e4sentation Optisch hat mir der Titel recht gut gefallen. Sicherlich stellt er keinerlei neue Referenzen auf, doch die Comic-Grafik ist stimmig und lud mit ihren bunten, warmen Farben zum Abtauchen ein. Die Landschaft war wunderh\u00fcbsch und vergleichsweise detailreichreich gestaltet, doch auch so sprangen witzige Elemente (z.B. Filmcover in der Videothek) positiv ins Auge. Schade, dass bei den Fahrten einige Objekte sichtbar ins Bild &#8220;ploppten&#8221;, was sich allerdings nicht spielerisch auf das Geschehen an sich ausgewirkt hat. Men\u00fcs und Untertitel waren auf deutsch, doch Sprachausgabe gab es lediglich auf Englisch. Diese war allerdings leicht verst\u00e4ndlich und somit kein Problem. War allemal besser, als eine schlechte Synchronisation. Positiv h\u00fcbsche Pr\u00e4sentation netter Soundtrack interessantes Spielkonzept entspannte Spielweise Neutral simple Spielmechanik langsames Spieltempo mittelpr\u00e4chtige Spielzeit Negativ insgesamt sehr repetitiv Fazit Mit &#8220;The Lake&#8221; liefern uns die Programmierer von Gamious ein eigenwilliges, aber keineswegs schlechtes Spiel ab. Hat man sich erst einmal mit der ungewohnten Mechanik angefreundet, geht das Zocken ganz gut von der Hand und irgendwann stellte sich dann auch eine gewisse Entspannung ein. Was sich zu Beginn etwas nach Arbeit anf\u00fchlt, wird nach kurzer Zeit immer eing\u00e4ngiger und macht dann irgendwo schon Laune. Die begrenzte Spielzeit tat dem Geschehen allerdings gut, denn so richtig viel Spieltiefe mag sich einfach nicht entfalten. Obwohl die Randgespr\u00e4che durchaus Charme besa\u00dfen und einen gewissen Unterhaltungswert boten, stieg man nicht zu heftig ins Szenario ein und errichtete eher oberfl\u00e4chliche Bindungen zu den meisten Figuren. Ales schien ein wenig belanglos und leider nicht so richtig packend. Auch schien die Entscheidungsvielfalt sehr beschr\u00e4nkt und die m\u00f6glichen Konsequenzen relativ \u00fcberschaubar. F\u00fcr ein paar kurze Abende geht der Titel vollkommen in Ordnung, doch eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung vermag ich derzeit nicht aussprechen. F\u00fcr knapp 30 Euro wird vergleichsweise wenig geboten und g\u00fcnstige Sales (zumindest f\u00fcr den PC) lassen garantiert nicht lange auf sich warten. Idealerweise nimmt man es aber in Zuge des Gamepasses mit (so wie ich) und kann bei Nichtgefallen \u00fcberhaupt nicht Meckern. Unterm Strich ein spezielles, sympathisches, aber auch arg repetitives Spiel. Grafik: 7,5\/10Sound: 7,5\/10Gameplay: 5,5\/10Gesamt: 6\/10 Fotocopyright: Gamious \/ Whitethorn Games \/ Whitethorn Digital LLC<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12097,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[11,15,32],"class_list":["post-12096","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-besprechung","tag-drama","tag-komoedie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12096","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12096"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12096\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12108,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12096\/revisions\/12108"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}