{"id":12230,"date":"2022-05-18T14:09:24","date_gmt":"2022-05-18T14:09:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12230"},"modified":"2022-05-18T14:09:24","modified_gmt":"2022-05-18T14:09:24","slug":"the-house-of-the-dead-2-sega-dreamcast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12230","title":{"rendered":"The House of the Dead 2 (Sega Dreamcast)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Truppe von Geheimagenten soll mysteri\u00f6se Ereignisse in einem kleinen St\u00e4dtchen untersuchen und trifft dabei auf allerlei Zombies und anderes Ungetier&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim zweiten Teil des erst k\u00fcrzlich neu aufgelegen Erstlings (Review) handelt es sich um einen astreinen Lightgun-Shooter der alten Schule, sprich: ein relativ kurzes, aber knackiges Arcade-Game mit hohem Spa\u00dffaktor.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger sind Locations und Gegnervielfalt allerdings weitaus umfangreicher geworden und das Geschehen f\u00fchlt sich dank Fahreinlagen auch spielerisch gro\u00dffl\u00e4chiger an &#8211; auch wenn man nat\u00fcrlich nur vorgefertigten Wegen folgt und nur selten echte Abzweigungen einschlagen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Abseits dessen, bleibt es beim Altbew\u00e4hrten. Gute Reaktionen zeigen, alles abknallen und das Nachladen nicht vergessen. Bossgegner haben bestimmte Schw\u00e4chen, die euch vor Kampfantritt aber aufgezeigt werden und nicht selbst erkundet werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau gestoppt habe ich die Spielzeit nie, w\u00fcrde aber rund 45-60 Minuten f\u00fcr einen lockeren Durchgang inklusive der kultigen Zwischensequenzen veranschlagen. Das ist nicht viel, doch bei gebotenen Wiederspielwert absolut zu vertreten und im Standardbereich des Genres.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seinerzeit war die Technik schon durchwachsen und kein absoluter Hingucker, aber der Stil hat sich bis heute gehalten. Vor allem die abwechslungsreichen Garfiksets und die h\u00fcbsch gestalteten Kreaturen k\u00f6nnen noch heute auf ganzer Linie \u00fcberzeugen. Die schlechte Lokalisation war hingegen gewollt und unterstreicht das Serientypische B- oder gar C-Movie-Flair.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei aktueller Emulation gab es bei mir ein paar Bildfehler, doch spielbar blieb das Geschehen immer. Meistens flackerte es etwas am Rande, doch im Fokusfeld war alles in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>stimmige Pr\u00e4sentation<\/li><li>viele unterschiedliche Locations<\/li><li>gro\u00dfartiges Monsterdesign<\/li><li>guter Spielflow<\/li><li>spa\u00dfige Boss-K\u00e4mpfe<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>technisch leicht angestaubt<\/li><li>magerer Spielumfang<\/li><li>krude Rahmenhandlung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>keine Waffenauswahl<\/li><li>schlecht abgemischte Vertonung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stolze 180 Mark habe ich f\u00fcr dieses Spiel inklusive der hochwertig verarbeiteten Lightgun auf die Ladentheke des \u00f6rtlichen Videospiele-H\u00e4ndlers gelegt und den Kauf trotz vergleichbar mageren Umfangs nicht bereut. Auch wenn die Gun heute nur noch in der Vitrine Verwendung findet, macht das Game auch auf diversen Emulationen (zuletzt auf dem Steam Deck durchgezockt) eine Menge Spa\u00df und zeigt durch gelegentliches Abtauchen auch keine Abnutzungserscheinungen auf.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The House of the Dead 2&#8221; ist sicherlich nicht perfekt, geh\u00f6rt f\u00fcr mich aber definitiv zur Elite des Genres und \u00fcbertrifft die anderen Teile der Reihe um L\u00e4ngen. Zwar lassen sich Allesamt recht gut zocken, doch hier stimmt die Abwechslung (wenn man das bei solchen Spielen mit eingeschr\u00e4nkten Handlungsm\u00f6glichkeiten sagen darf) und das geniale Gegnerdesign. Schade, dass es ziemlich kurz ist &#8211; aber so ists halt immer mal wieder ein kleines Highlight zum kurzweiligen Abreagieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 7\/10<br>Sound: 6,5\/10<br>Gameplay: 6\/10<br><strong>Gesamt: 8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sega<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Truppe von Geheimagenten soll mysteri\u00f6se Ereignisse in einem kleinen St\u00e4dtchen untersuchen und trifft dabei auf allerlei Zombies und anderes Ungetier&#8230; Gameplay Auch beim zweiten Teil des erst k\u00fcrzlich neu aufgelegen Erstlings (Review) handelt es sich um einen astreinen Lightgun-Shooter der alten Schule, sprich: ein relativ kurzes, aber knackiges Arcade-Game mit hohem Spa\u00dffaktor. Im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger sind Locations und Gegnervielfalt allerdings weitaus umfangreicher geworden und das Geschehen f\u00fchlt sich dank Fahreinlagen auch spielerisch gro\u00dffl\u00e4chiger an &#8211; auch wenn man nat\u00fcrlich nur vorgefertigten Wegen folgt und nur selten echte Abzweigungen einschlagen kann. Abseits dessen, bleibt es beim Altbew\u00e4hrten. Gute Reaktionen zeigen, alles abknallen und das Nachladen nicht vergessen. Bossgegner haben bestimmte Schw\u00e4chen, die euch vor Kampfantritt aber aufgezeigt werden und nicht selbst erkundet werden m\u00fcssen. Spielzeit Genau gestoppt habe ich die Spielzeit nie, w\u00fcrde aber rund 45-60 Minuten f\u00fcr einen lockeren Durchgang inklusive der kultigen Zwischensequenzen veranschlagen. Das ist nicht viel, doch bei gebotenen Wiederspielwert absolut zu vertreten und im Standardbereich des Genres. Pr\u00e4sentation Seinerzeit war die Technik schon durchwachsen und kein absoluter Hingucker, aber der Stil hat sich bis heute gehalten. Vor allem die abwechslungsreichen Garfiksets und die h\u00fcbsch gestalteten Kreaturen k\u00f6nnen noch heute auf ganzer Linie \u00fcberzeugen. Die schlechte Lokalisation war hingegen gewollt und unterstreicht das Serientypische B- oder gar C-Movie-Flair. Bei aktueller Emulation gab es bei mir ein paar Bildfehler, doch spielbar blieb das Geschehen immer. Meistens flackerte es etwas am Rande, doch im Fokusfeld war alles in Ordnung. Positiv stimmige Pr\u00e4sentation viele unterschiedliche Locations gro\u00dfartiges Monsterdesign guter Spielflow spa\u00dfige Boss-K\u00e4mpfe Neutral technisch leicht angestaubt magerer Spielumfang krude Rahmenhandlung Negativ keine Waffenauswahl schlecht abgemischte Vertonung Fazit Stolze 180 Mark habe ich f\u00fcr dieses Spiel inklusive der hochwertig verarbeiteten Lightgun auf die Ladentheke des \u00f6rtlichen Videospiele-H\u00e4ndlers gelegt und den Kauf trotz vergleichbar mageren Umfangs nicht bereut. Auch wenn die Gun heute nur noch in der Vitrine Verwendung findet, macht das Game auch auf diversen Emulationen (zuletzt auf dem Steam Deck durchgezockt) eine Menge Spa\u00df und zeigt durch gelegentliches Abtauchen auch keine Abnutzungserscheinungen auf. &#8220;The House of the Dead 2&#8221; ist sicherlich nicht perfekt, geh\u00f6rt f\u00fcr mich aber definitiv zur Elite des Genres und \u00fcbertrifft die anderen Teile der Reihe um L\u00e4ngen. Zwar lassen sich Allesamt recht gut zocken, doch hier stimmt die Abwechslung (wenn man das bei solchen Spielen mit eingeschr\u00e4nkten Handlungsm\u00f6glichkeiten sagen darf) und das geniale Gegnerdesign. Schade, dass es ziemlich kurz ist &#8211; aber so ists halt immer mal wieder ein kleines Highlight zum kurzweiligen Abreagieren. 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