{"id":12366,"date":"2022-06-09T18:00:17","date_gmt":"2022-06-09T18:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12366"},"modified":"2022-06-09T18:00:17","modified_gmt":"2022-06-09T18:00:17","slug":"american-ultra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12366","title":{"rendered":"American Ultra"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick scheint Mike ein richtiger Looser und Kleinkrimineller zu sein &#8211; der neben dem Kiffen und Zeichnen aber immerhin seiner halbwegs geregelten Arbeit in einer Tankstelle nachgeht. Eines Tages jedoch wird ein Trigger in ihm aktiviert, der auf ein g\u00e4nzliches anderes Vorleben schlie\u00dfen l\u00e4sst und sogar ihn v\u00f6llig verwundert\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gestern Abend wurde mir klar, warum ich diesen Streifen nach seiner damaligen Sichtung zu Blu-Ray-Release nahezu vollst\u00e4ndig aus meinem Ged\u00e4chtnis gestrichen habe. Die Macher haben sich hier an einer wilden Mischung versucht, die in keinem Bereich so richtig \u00fcberzeugen konnte und durchwegs zum Fremdsch\u00e4men animierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Positiv m\u00f6chte ich zun\u00e4chst die soliden Leistungen der Akteure und ein paar sch\u00f6nen und teils \u00e4u\u00dferst blutig choreografierte Actionszenen hervorheben. Stewart und Eisenberg gaben ein nettes Paar ab und machten zu Beginn wirklich List auf Mehr &#8211; doch beim traurigen Rest haperte es dann qualitativ gewaltig und Kopfsch\u00fctteln geh\u00f6rte zum Standardprogramm beim Zuschauer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die schwache Story h\u00e4tte ich bei einem brauchbaren Unterhaltungswert noch hinwegschauen k\u00f6nnen, aber nicht einmal dieser Punkt war gegeben. Das anf\u00e4nglich nette Geschehen pl\u00e4tscherte trotz erster Krawallszenen irgendwann vor sich hin, w\u00fchlte st\u00e4ndig fragen auf und schoss bei vielen Ideen unsch\u00f6n \u00fcber das Ziel hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt seine Handlung zu ergr\u00fcnden und den Figuren einen Hauch von Kontur zu verleihen, verrannte man sich in immer ausgefallenere Action und versuchte von seinem mageren Inhalt abzulenken. Man gab uns keine sinnvolle Botschaft, keine halbwegs verkraftbare Begr\u00fcndung f\u00fcr den Quatsch und lie\u00df uns nach hektischen Bildern einfach entt\u00e4uscht zur\u00fcck. Was bei anderen Mitstreitern in \u00e4hnlicher Manier sogar halbwegs funktioniert, war hier ein totaler Fehlschlag und eine Vergeudung seiner \u00fcberaus bekannten Stars.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellenweise erinnerte mich das wilde Treiben an &#8220;Smokin Aces&#8221;, der ebenfalls mit verr\u00fcckten Charaktere aufwartete und brachiale Gefechte mit derben Humor in den Fokus r\u00fcckte. Bei &#8220;American Ultra&#8221; jedoch mag diese gar nicht mal schlechte Grundidee gar nicht z\u00fcnden. Hier war alles zu weit dr\u00fcber, arg zusammenhangslos und v\u00f6llig ohne Konzept in den Raum geworfen. Nichts gegen sinnfreie Unterhaltung mit hohen Schauwerten &#8211; aber hier war ich trotz deftiger Momente meilenweit von guter Laune entfernt. Einer der gr\u00f6\u00dften Flops der letzten Zeit, trotz gratis Beigabe zum Prime-Abo&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>3,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Leonine<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Auf den ersten Blick scheint Mike ein richtiger Looser und Kleinkrimineller zu sein &#8211; der neben dem Kiffen und Zeichnen aber immerhin seiner halbwegs geregelten Arbeit in einer Tankstelle nachgeht. Eines Tages jedoch wird ein Trigger in ihm aktiviert, der auf ein g\u00e4nzliches anderes Vorleben schlie\u00dfen l\u00e4sst und sogar ihn v\u00f6llig verwundert\u2026 Fazit Gestern Abend wurde mir klar, warum ich diesen Streifen nach seiner damaligen Sichtung zu Blu-Ray-Release nahezu vollst\u00e4ndig aus meinem Ged\u00e4chtnis gestrichen habe. Die Macher haben sich hier an einer wilden Mischung versucht, die in keinem Bereich so richtig \u00fcberzeugen konnte und durchwegs zum Fremdsch\u00e4men animierte. Positiv m\u00f6chte ich zun\u00e4chst die soliden Leistungen der Akteure und ein paar sch\u00f6nen und teils \u00e4u\u00dferst blutig choreografierte Actionszenen hervorheben. Stewart und Eisenberg gaben ein nettes Paar ab und machten zu Beginn wirklich List auf Mehr &#8211; doch beim traurigen Rest haperte es dann qualitativ gewaltig und Kopfsch\u00fctteln geh\u00f6rte zum Standardprogramm beim Zuschauer. \u00dcber die schwache Story h\u00e4tte ich bei einem brauchbaren Unterhaltungswert noch hinwegschauen k\u00f6nnen, aber nicht einmal dieser Punkt war gegeben. Das anf\u00e4nglich nette Geschehen pl\u00e4tscherte trotz erster Krawallszenen irgendwann vor sich hin, w\u00fchlte st\u00e4ndig fragen auf und schoss bei vielen Ideen unsch\u00f6n \u00fcber das Ziel hinaus. Statt seine Handlung zu ergr\u00fcnden und den Figuren einen Hauch von Kontur zu verleihen, verrannte man sich in immer ausgefallenere Action und versuchte von seinem mageren Inhalt abzulenken. Man gab uns keine sinnvolle Botschaft, keine halbwegs verkraftbare Begr\u00fcndung f\u00fcr den Quatsch und lie\u00df uns nach hektischen Bildern einfach entt\u00e4uscht zur\u00fcck. Was bei anderen Mitstreitern in \u00e4hnlicher Manier sogar halbwegs funktioniert, war hier ein totaler Fehlschlag und eine Vergeudung seiner \u00fcberaus bekannten Stars. Stellenweise erinnerte mich das wilde Treiben an &#8220;Smokin Aces&#8221;, der ebenfalls mit verr\u00fcckten Charaktere aufwartete und brachiale Gefechte mit derben Humor in den Fokus r\u00fcckte. Bei &#8220;American Ultra&#8221; jedoch mag diese gar nicht mal schlechte Grundidee gar nicht z\u00fcnden. Hier war alles zu weit dr\u00fcber, arg zusammenhangslos und v\u00f6llig ohne Konzept in den Raum geworfen. 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