{"id":12397,"date":"2022-06-17T10:19:29","date_gmt":"2022-06-17T10:19:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12397"},"modified":"2022-06-17T10:19:29","modified_gmt":"2022-06-17T10:19:29","slug":"outlast-xbox-one","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12397","title":{"rendered":"Outlast (XBOX One)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter dem Vorwand einer interessanten Geschichte wird ein Reporter zu einem seltsamen Gef\u00e4ngnis mit angeschlossener Nervenheilanstalt gelotst. Angeblich sollen sich hier merkw\u00fcrdige Dinge abspielen, doch bei seiner Ankunft scheint das Geb\u00e4ude verlassen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Outlast&#8221; als simplen &#8220;Walking Simulator&#8221; zu bezeichnen w\u00e4re nicht korrekt. Zwar streifen wir hier waffenlos durch die G\u00e4nge der Heilanstalt, doch in einigen Szenen m\u00fcssen wir entweder die Beine in die Hand nehmen oder uns gut verstecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Hin und wieder sind krude Gestalten hinter uns her und st\u00f6ren uns beim Aufsammeln von Akten oder dem Erkunden der arg eint\u00f6nig gestalteten Locations. Dabei steigt der Puls immer wieder in die H\u00f6he &#8211; und leider ergeben sich damit auch immer wieder ein paar Trial &amp; Error-Passagen, bei denen das simple Auswendiglernen der Abl\u00e4ufe deutlichen helfen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Durchgang auf normalen Schwierigkeitsgrad habe ich zirka 3 bis 4 Stunden ben\u00f6tigt und dabei gef\u00fchlt so ziemlich alles gesehen. Die Level sind recht gradlinig gestaltet und das n\u00e4chste Ziel stets klar vorgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Teil hat mittlerweile ein paar J\u00e4hrchen auf dem Buckel und das sieht man ihm leider auch an. Zwar sorgt die Unreal-Engine f\u00fcr stimmige Licht und Schatteneffekte, doch hin und wieder nerven mangelnde Details in Nahansichten und sich st\u00e4ndig wiederholende Assets. Viele Abschnitte gleichen sich enorm (was auch dem Schauplatz geschuldet ist), aber vor allem die immer gleichen Splatter-Elemente wirken lieblos und nutzten sich schnell ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soundtrack war eher unauff\u00e4llig, peitschte aber in den richtigen Momenten ordentlich an. Leider war die &#8211; eigentlich solide &#8211; englische Sprachausgabe schlecht abgemischt und manche Szenen ohne Untertitel kaum nachzuverfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>stimmige Atmosph\u00e4re<\/li><li>witziges Spielprinzip<\/li><li>angemessene Spielzeit<\/li><li>witziges Finale<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>technisch durchwachsen<\/li><li>schlecht verst\u00e4ndliche Sprachausgabe<\/li><li>hin und wieder arg dumme K.I.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Trial &amp; Error Passagen<\/li><li>keine Waffen, keine Fallen<\/li><li>f\u00fchlt sich gelegentlich etwas gestreckt an<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Outlast-Spiele sprechen eine bestimmt Zielgruppe an &#8211; zu der ich mich leider nicht vollends z\u00e4hlen d\u00fcrfte. Ich habe den g\u00fcnstigen Kauf der Collection nicht bereut, wurde aber auch nicht sonderlich \u00fcberrascht. F\u00fcr mich sind solche Titel eher Stress, denn lockere Entspannung nach dem Feierabend und seine eingeschr\u00e4nkte Mechanik macht es da nicht besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hilflosigkeit des Hauptprotagonisten konnte ich anhand seiner Lage leider nicht ganz nachvollziehen und so nervte es mich, dass man keine Waffen in die Hand oder zumindest irgendwelche Fallen konstruieren konnte. Man traute sich die waghalsigen Klettereinlagen zu, konnte aber nicht keine Holzlatte in die H\u00e4nde nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie dem auch sei: wer mal f\u00fcr rund 3 bis 4 Stunden einen \u00fcberwiegend erh\u00f6hten Puls ben\u00f6tigt und sich mit dem Spielprinzip anfreunden kann, erh\u00e4lt mit &#8220;Outlast&#8221; einen soliden Horror f\u00fcr Zwischendurch. Wer es hingegen etwas beschaulicher mag, greift zu einem anderen Titel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 7\/10<br>Sound: 7\/10<br>Gameplay: 6\/10<br><strong>Gesamt: 6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Red Barrels Games<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Unter dem Vorwand einer interessanten Geschichte wird ein Reporter zu einem seltsamen Gef\u00e4ngnis mit angeschlossener Nervenheilanstalt gelotst. Angeblich sollen sich hier merkw\u00fcrdige Dinge abspielen, doch bei seiner Ankunft scheint das Geb\u00e4ude verlassen&#8230; Gameplay &#8220;Outlast&#8221; als simplen &#8220;Walking Simulator&#8221; zu bezeichnen w\u00e4re nicht korrekt. Zwar streifen wir hier waffenlos durch die G\u00e4nge der Heilanstalt, doch in einigen Szenen m\u00fcssen wir entweder die Beine in die Hand nehmen oder uns gut verstecken. Hin und wieder sind krude Gestalten hinter uns her und st\u00f6ren uns beim Aufsammeln von Akten oder dem Erkunden der arg eint\u00f6nig gestalteten Locations. Dabei steigt der Puls immer wieder in die H\u00f6he &#8211; und leider ergeben sich damit auch immer wieder ein paar Trial &amp; Error-Passagen, bei denen das simple Auswendiglernen der Abl\u00e4ufe deutlichen helfen kann. Spielzeit F\u00fcr den Durchgang auf normalen Schwierigkeitsgrad habe ich zirka 3 bis 4 Stunden ben\u00f6tigt und dabei gef\u00fchlt so ziemlich alles gesehen. Die Level sind recht gradlinig gestaltet und das n\u00e4chste Ziel stets klar vorgegeben. Pr\u00e4sentation Der erste Teil hat mittlerweile ein paar J\u00e4hrchen auf dem Buckel und das sieht man ihm leider auch an. Zwar sorgt die Unreal-Engine f\u00fcr stimmige Licht und Schatteneffekte, doch hin und wieder nerven mangelnde Details in Nahansichten und sich st\u00e4ndig wiederholende Assets. Viele Abschnitte gleichen sich enorm (was auch dem Schauplatz geschuldet ist), aber vor allem die immer gleichen Splatter-Elemente wirken lieblos und nutzten sich schnell ab. Der Soundtrack war eher unauff\u00e4llig, peitschte aber in den richtigen Momenten ordentlich an. Leider war die &#8211; eigentlich solide &#8211; englische Sprachausgabe schlecht abgemischt und manche Szenen ohne Untertitel kaum nachzuverfolgen. Positiv stimmige Atmosph\u00e4re witziges Spielprinzip angemessene Spielzeit witziges Finale Neutral technisch durchwachsen schlecht verst\u00e4ndliche Sprachausgabe hin und wieder arg dumme K.I. Negativ Trial &amp; Error Passagen keine Waffen, keine Fallen f\u00fchlt sich gelegentlich etwas gestreckt an Fazit Die Outlast-Spiele sprechen eine bestimmt Zielgruppe an &#8211; zu der ich mich leider nicht vollends z\u00e4hlen d\u00fcrfte. Ich habe den g\u00fcnstigen Kauf der Collection nicht bereut, wurde aber auch nicht sonderlich \u00fcberrascht. F\u00fcr mich sind solche Titel eher Stress, denn lockere Entspannung nach dem Feierabend und seine eingeschr\u00e4nkte Mechanik macht es da nicht besser. Die Hilflosigkeit des Hauptprotagonisten konnte ich anhand seiner Lage leider nicht ganz nachvollziehen und so nervte es mich, dass man keine Waffen in die Hand oder zumindest irgendwelche Fallen konstruieren konnte. Man traute sich die waghalsigen Klettereinlagen zu, konnte aber nicht keine Holzlatte in die H\u00e4nde nehmen. Wie dem auch sei: wer mal f\u00fcr rund 3 bis 4 Stunden einen \u00fcberwiegend erh\u00f6hten Puls ben\u00f6tigt und sich mit dem Spielprinzip anfreunden kann, erh\u00e4lt mit &#8220;Outlast&#8221; einen soliden Horror f\u00fcr Zwischendurch. Wer es hingegen etwas beschaulicher mag, greift zu einem anderen Titel. 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