{"id":12489,"date":"2022-07-04T19:13:25","date_gmt":"2022-07-04T19:13:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12489"},"modified":"2022-07-04T19:13:25","modified_gmt":"2022-07-04T19:13:25","slug":"brahms-the-boy-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12489","title":{"rendered":"Brahms: The Boy II"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem dramatischen Ereignis m\u00f6chte sich eine junge Familie eine kleine Auszeit g\u00f6nnen. Sie beziehen ein abgeschiedenes Ferien-H\u00e4uschen in der N\u00e4he eines Waldes und versuchen wieder mit sich ins Reine zu kommen. Als ihr aktuell stumm gewordener Sohn eine seltsame Puppe im Wald entdeckt, sollte sich das neu geschaffene Idyll bald \u00e4ndern\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit Klein auf liebe ich Horrorfilme, doch au\u00dfer &#8220;Chucky&#8221; standen Titel mit Puppen noch nie besonders hoch in meiner Gunst. Zu gleichf\u00f6rmig, zu uninteressant und infolgedessen zu langweilig waren die meisten dieser Vertreter f\u00fcr mich und so habe ich das Unter-Genre eher stiefm\u00fctterlich behandelt. Der erste &#8220;The Boy&#8221; kam jedoch irgendwann mal als Beilage einer Fernsehzeitschrift ins Haus und hatte mich doch unerwartet gut unterhalten. Gleiches habe ich mir nun vom Nachfolger erhofft und ihn gestern endlich mal in den Player legen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorweg sei gesagt, dass auch &#8220;The Boy 2&#8221; keine wirklich neuen Impulse in die Sache bringt und ein schemenhafter Film nach bew\u00e4hrtem Muster war. Nicht unbedingt schlecht, aber auch ein wenig tr\u00e4ge, uninspiriert und arg auf &#8220;Nummer sicher&#8221; konstruiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Ausgangslage hebt sich vielleicht ein bisschen von der breiten Ma\u00dfe ab, doch letztlich spielt der Rahmen auch nur eine sehr untergeordnete Rolle. Im Grunde ging es um einen subtilen Puppen-Horror, der mit den \u00fcblichen Ideen um die Ecke kam und wenig zu Erschrecken vermochte. Da sich ein eigenes Szenario bot, waren immerhin keinerlei Kenntnisse des Vorg\u00e4ngers erforderlich und man konnte dem Treiben gut folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ein &#8220;Chucky&#8221; sehr aktiv \u00fcber den Bildschirm huscht, geh\u00f6rt &#8220;Brahms&#8221; eher zu den ruhigeren Kollegen. Der Horror ist abermals unterschwellig und somit ebenfalls f\u00fcr ein j\u00fcngeres Publikum geeignet. So wechselt unser Protagonist mal heimlich die R\u00e4ume oder K\u00f6rperhaltung &#8211; ist aber nie dabei zu sehen und schwingt erst recht kein Messer. Er manipuliert vielmehr die Menschen um ihn herum &#8211; was spannungstechnisch jedoch nur bedingt zu \u00fcberzeugen verm\u00f6chte. Vielleicht war mir das Ganze etwas zu blutleer und undramatisch gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch gab sich das Werk hingegen extrem hochwertig und gab keinen Grund zur Lage. Die Optik war auf A-Niveau und die Inszenierung f\u00fchlte sich ebenso an. Damit lag das Gezeigte weit \u00fcber Mitstreitern mit \u00e4hnlicher Thematik und zumindest f\u00fcr mich direkt wesentlich ansprechender. Der Soundtrack war unauff\u00e4llig und somit tendenziell eher in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Von seiner Inszenierung und von seinen Darstellern ist &#8220;The Boy 2&#8221; eine hochwertige Angelegenheit, doch der grunds\u00e4tzlich \u00e4u\u00dferst stabile Rest kommt da nicht ganz mit. Die Macher liefern uns hier eine Standardwerk, welches zwar passabel unterhielt, aber nirgends so recht hervorstechen wollte. Genrefans d\u00fcrfen reinschauen, der Rest getrost ignorieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einem dramatischen Ereignis m\u00f6chte sich eine junge Familie eine kleine Auszeit g\u00f6nnen. Sie beziehen ein abgeschiedenes Ferien-H\u00e4uschen in der N\u00e4he eines Waldes und versuchen wieder mit sich ins Reine zu kommen. Als ihr aktuell stumm gewordener Sohn eine seltsame Puppe im Wald entdeckt, sollte sich das neu geschaffene Idyll bald \u00e4ndern\u2026 Fazit Seit Klein auf liebe ich Horrorfilme, doch au\u00dfer &#8220;Chucky&#8221; standen Titel mit Puppen noch nie besonders hoch in meiner Gunst. Zu gleichf\u00f6rmig, zu uninteressant und infolgedessen zu langweilig waren die meisten dieser Vertreter f\u00fcr mich und so habe ich das Unter-Genre eher stiefm\u00fctterlich behandelt. Der erste &#8220;The Boy&#8221; kam jedoch irgendwann mal als Beilage einer Fernsehzeitschrift ins Haus und hatte mich doch unerwartet gut unterhalten. Gleiches habe ich mir nun vom Nachfolger erhofft und ihn gestern endlich mal in den Player legen k\u00f6nnen. Vorweg sei gesagt, dass auch &#8220;The Boy 2&#8221; keine wirklich neuen Impulse in die Sache bringt und ein schemenhafter Film nach bew\u00e4hrtem Muster war. Nicht unbedingt schlecht, aber auch ein wenig tr\u00e4ge, uninspiriert und arg auf &#8220;Nummer sicher&#8221; konstruiert. Seine Ausgangslage hebt sich vielleicht ein bisschen von der breiten Ma\u00dfe ab, doch letztlich spielt der Rahmen auch nur eine sehr untergeordnete Rolle. Im Grunde ging es um einen subtilen Puppen-Horror, der mit den \u00fcblichen Ideen um die Ecke kam und wenig zu Erschrecken vermochte. Da sich ein eigenes Szenario bot, waren immerhin keinerlei Kenntnisse des Vorg\u00e4ngers erforderlich und man konnte dem Treiben gut folgen. 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Von seiner Inszenierung und von seinen Darstellern ist &#8220;The Boy 2&#8221; eine hochwertige Angelegenheit, doch der grunds\u00e4tzlich \u00e4u\u00dferst stabile Rest kommt da nicht ganz mit. Die Macher liefern uns hier eine Standardwerk, welches zwar passabel unterhielt, aber nirgends so recht hervorstechen wollte. 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