{"id":12566,"date":"2022-07-28T16:58:27","date_gmt":"2022-07-28T16:58:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12566"},"modified":"2022-07-28T16:58:27","modified_gmt":"2022-07-28T16:58:27","slug":"lieben-und-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12566","title":{"rendered":"Lieben und Lassen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod ihres Verlobten, f\u00e4llt Gray zun\u00e4chst in ein tiefes Loch. Gute Freunde stehen ihr gl\u00fccklicherweise bei und so kommt sie dann auch langsam wieder auf die Beine. Sie beginnt sich zu ordnen und entdeckt seltsame Auff\u00e4lligkeiten bei den Finanzen des Verstorbenen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich war mir recht sicher, diesen Film vor einigen Jahren bereits gesehen zu haben und dennoch habe ich mich beim Erblicken auf Netflix erneut darauf eingelassen. Einen wirklich tiefgr\u00fcndigen oder gar sonderlich dramatischen Titel sollte man trotz der Inhaltsangabe allerdings nicht erwarten, vielmehr eine leichtg\u00e4ngige Angelegenheit mit Starbesetzung f\u00fcr Zwischendurch.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt gro\u00dfen Drama pr\u00e4sentierte sich eine zuweilen eher witzige und fortw\u00e4hrend locker erz\u00e4hlte Handlung mit unerwartet wenig Tiefgang. Es gab einige gelungene Gags oder gut gemachte zwischenmenschliche Momente, leider auch ein paar kleinere L\u00e4ngen. In seinen starken Momenten f\u00fchlt sich das Geschehen fast wie aus der Feder von Kevin Smith an &#8211; der hier lediglich als Darsteller und zumindest nicht als offenkundiger Macher in Erscheinung trat.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Dialoge waren ausgefeilt, tiefgr\u00fcndig oder witzig, andere wiederum recht langwierig und nicht unbedingt zielf\u00fchrend. Manchmal f\u00fchlten sich die Konversationen gestreckt und l\u00e4ngst abgeschlossen an &#8211; manchmal h\u00e4tten weniger Worte einer ganzen Szene v\u00f6llig andere Emotionen aufdr\u00fccken k\u00f6nnen. Einige Szenen mangelte es sogar enorm am Glaubw\u00fcrdigkeit &#8211; was man unter dem Kompromiss der unbeschwerten Unterhaltung einfach hingenommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Kritiker geteilter Meinung sind, mir hat Jennifer Garner als Hauptdarstellerin recht gut gefallen und man konnte sich in viele ihrer Aktionen wunderbar hineindenken. Sie besa\u00df so viel Charisma, um alle Charakterz\u00fcge ihrer Figur bestens auszudr\u00fccken und vor allem ihre gewohnt markante deutsche Synchronstimme trug ihre Teil zum Gelingen bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs bin ich von einem eher dramatischen Herz-Schmerz ausgegangen, doch am Ende habe ich den Fernseher mit einem recht guten und etwas anderem Gef\u00fchl ausgeschaltet. &#8220;Lieben und lassen&#8221; \u00fcberzeugte mich in erster Linie durch seine tollen Darsteller und Leichtg\u00e4ngigkeit, konnte aber nicht mit krassen Wendungen \u00fcberraschen oder \u00fcbertrieben schnulzigen Momenten auf sich aufmerksam machen. Unterm Strich ein netter Titel nach einem anstrengenden Arbeitstag, aber kein unabdingbares Pflichtprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach dem Tod ihres Verlobten, f\u00e4llt Gray zun\u00e4chst in ein tiefes Loch. Gute Freunde stehen ihr gl\u00fccklicherweise bei und so kommt sie dann auch langsam wieder auf die Beine. Sie beginnt sich zu ordnen und entdeckt seltsame Auff\u00e4lligkeiten bei den Finanzen des Verstorbenen\u2026 Fazit Ich war mir recht sicher, diesen Film vor einigen Jahren bereits gesehen zu haben und dennoch habe ich mich beim Erblicken auf Netflix erneut darauf eingelassen. Einen wirklich tiefgr\u00fcndigen oder gar sonderlich dramatischen Titel sollte man trotz der Inhaltsangabe allerdings nicht erwarten, vielmehr eine leichtg\u00e4ngige Angelegenheit mit Starbesetzung f\u00fcr Zwischendurch. Statt gro\u00dfen Drama pr\u00e4sentierte sich eine zuweilen eher witzige und fortw\u00e4hrend locker erz\u00e4hlte Handlung mit unerwartet wenig Tiefgang. Es gab einige gelungene Gags oder gut gemachte zwischenmenschliche Momente, leider auch ein paar kleinere L\u00e4ngen. In seinen starken Momenten f\u00fchlt sich das Geschehen fast wie aus der Feder von Kevin Smith an &#8211; der hier lediglich als Darsteller und zumindest nicht als offenkundiger Macher in Erscheinung trat. Einige Dialoge waren ausgefeilt, tiefgr\u00fcndig oder witzig, andere wiederum recht langwierig und nicht unbedingt zielf\u00fchrend. Manchmal f\u00fchlten sich die Konversationen gestreckt und l\u00e4ngst abgeschlossen an &#8211; manchmal h\u00e4tten weniger Worte einer ganzen Szene v\u00f6llig andere Emotionen aufdr\u00fccken k\u00f6nnen. Einige Szenen mangelte es sogar enorm am Glaubw\u00fcrdigkeit &#8211; was man unter dem Kompromiss der unbeschwerten Unterhaltung einfach hingenommen hat. Auch wenn Kritiker geteilter Meinung sind, mir hat Jennifer Garner als Hauptdarstellerin recht gut gefallen und man konnte sich in viele ihrer Aktionen wunderbar hineindenken. Sie besa\u00df so viel Charisma, um alle Charakterz\u00fcge ihrer Figur bestens auszudr\u00fccken und vor allem ihre gewohnt markante deutsche Synchronstimme trug ihre Teil zum Gelingen bei. Anfangs bin ich von einem eher dramatischen Herz-Schmerz ausgegangen, doch am Ende habe ich den Fernseher mit einem recht guten und etwas anderem Gef\u00fchl ausgeschaltet. &#8220;Lieben und lassen&#8221; \u00fcberzeugte mich in erster Linie durch seine tollen Darsteller und Leichtg\u00e4ngigkeit, konnte aber nicht mit krassen Wendungen \u00fcberraschen oder \u00fcbertrieben schnulzigen Momenten auf sich aufmerksam machen. 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