{"id":12674,"date":"2022-08-08T17:56:04","date_gmt":"2022-08-08T17:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12674"},"modified":"2022-08-08T17:56:04","modified_gmt":"2022-08-08T17:56:04","slug":"elvis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12674","title":{"rendered":"Elvis"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manager Colonel Tom Parker liegt im Sterben und blickt noch einmal auf sein ereignisreiches Leben zur\u00fcck. Er hatte einige K\u00fcnstler unter Vertrag, doch Keiner war mit dem Star aus Memphis vergleichbar. Schon fr\u00fch erkannte er das Talent von Elvis Presley und schon fr\u00fch begann eine Gesch\u00e4ftsbeziehung, die auf gegenseitigem Geben und Nehmen basierte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Ph\u00e4nomen Elvis Presley hat mich schon in fr\u00fchen Jahren fasziniert. Ich w\u00fcrde mich zwar nicht als gr\u00f6\u00dften Fan des K\u00fcnstlers bezeichnen, doch seine Werke sind tief im Bewusstsein eingebrannt. Als ich das erste Mal von diesem Filmprojekt und vor allem von seinem Macher erfuhr, war ich hellauf begeistert und konnte eine Sichtung kaum abwarten. Was fr\u00fchere Werke von Baz Luhrmann und auch der erste Trailer versprachen, konnte allerdings nur bedingt gehalten werden. Erwartet habe ich n\u00e4mlich ein knallbuntes Musical &#8211; erhalten hat man letztlich eine vergleichsweise bodenst\u00e4ndige Biografie, bei der Musik fast nur am Rande Erw\u00e4hnung fand.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt greller T\u00e4nze und jeder Menge bunter Show, konzentrierte sich Luhrmann auf den Menschen hinter der perfekt gestylten Fassade. Wir erhalten tiefe Einblicke in das Familienleben und lernen die Motivationen der Figuren kennen. Dies ist zwar recht interessant, d\u00fcrfte beinharten Fans aber wenig Neues bieten. Man beruft sich bei der Darstellung auf Fakten, die durch fr\u00fchere Verfilmungen und Dokumentation bereits bekannt sein d\u00fcrften. Ansatzweise neu ist h\u00f6chstens die Darstellung des Colonel Tom Parker, der hier auch freundlicherweise als Erz\u00e4hler der Handlung auftrat. Man versuchte seine zweifelhafte Figur etwas mystischer auszulegen &#8211; und ihm vielleicht mehr Geheimnis andichten wollte, als es die wahren Ereignisse tats\u00e4chlich hergaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Tom Hanks war dennoch ganz fantastisch in seiner Rolle und vor allem Austin Butler konnte als Elvis im Wandel \u00fcber die Jahre prima gefallen. Zwar konnte sein Auftritt nicht ganz die G\u00e4nsehaut eines Rami Malek in &#8220;Bohemian Rhapsody&#8221; erzeugen, doch gro\u00dfes Lob verdient er sich auf jeden Fall. Der Ausnahmek\u00fcnstler wurde optisch immer gut getroffen und der legend\u00e4re H\u00fcftschwung kam ebenfalls ordentlich r\u00fcber. Der Soundtrack hingegen \u00fcberraschte mit \u00fcberwiegend &#8220;kleineren&#8221; (und dennoch recht bekannten) Songs und trumpfte erst gen Ende mit richtigen Krachern auf &#8211; wobei mir hier viele Titel in der Playlist gefehlt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch orientierte sich der Streifen klar an Spielfilmen und weniger an Musikvideos, was man durchaus h\u00e4tte erwarten k\u00f6nnen. Es gab vereinzelt ein paar wilde und verzerrte Kameraaufnahmen, insgesamt ging es aber &#8220;gesittet&#8221; und konventionell zur Sache. Die knappen drei Stunden waren jedoch nicht immer frei von L\u00e4ngen und h\u00e4tten zu Beginn ein wenig mehr Schwung verdient. Man verlor sich gelegentlich in eher unwichtigen Details, die gerne gegen mehr Musik eingetauscht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn &#8220;Elvis&#8221; am Ende nicht das erhoffte Feuerwerk an berauschenden Bildern geworden ist und insgesamt eher kleinlaut daher kam, war ich zufrieden. Zwar gab es aufgrund einiger L\u00e4ngen und der Musikauswahl zun\u00e4chst etwas Frust, doch am Ende wusste Baz Luhrmann wieder die richtigen Trigger zu bedienen und mit berechnenden Mitteln eine gewisse Emotion beim Betrachter zu entfachen. Sp\u00e4testens wenn der Abspann zu &#8220;In the Ghetto&#8221; \u00fcber den Schirm flackert, m\u00f6chte man das Werk einfach in der Sammlung haben und \u00fcber diverse Defizite hinwegschauen. Ein guter Film, der sicherlich noch einmal auf die heimische Leinwand projiziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Manager Colonel Tom Parker liegt im Sterben und blickt noch einmal auf sein ereignisreiches Leben zur\u00fcck. Er hatte einige K\u00fcnstler unter Vertrag, doch Keiner war mit dem Star aus Memphis vergleichbar. 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Statt greller T\u00e4nze und jeder Menge bunter Show, konzentrierte sich Luhrmann auf den Menschen hinter der perfekt gestylten Fassade. Wir erhalten tiefe Einblicke in das Familienleben und lernen die Motivationen der Figuren kennen. Dies ist zwar recht interessant, d\u00fcrfte beinharten Fans aber wenig Neues bieten. Man beruft sich bei der Darstellung auf Fakten, die durch fr\u00fchere Verfilmungen und Dokumentation bereits bekannt sein d\u00fcrften. Ansatzweise neu ist h\u00f6chstens die Darstellung des Colonel Tom Parker, der hier auch freundlicherweise als Erz\u00e4hler der Handlung auftrat. Man versuchte seine zweifelhafte Figur etwas mystischer auszulegen &#8211; und ihm vielleicht mehr Geheimnis andichten wollte, als es die wahren Ereignisse tats\u00e4chlich hergaben. Tom Hanks war dennoch ganz fantastisch in seiner Rolle und vor allem Austin Butler konnte als Elvis im Wandel \u00fcber die Jahre prima gefallen. 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