{"id":12808,"date":"2022-08-22T15:47:10","date_gmt":"2022-08-22T15:47:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12808"},"modified":"2022-08-22T15:47:10","modified_gmt":"2022-08-22T15:47:10","slug":"doom-annihilation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12808","title":{"rendered":"Doom: Annihilation"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wieder einmal laufen auf dem Mars seltsame Experimente und wieder einmal werden Soldaten zur Untersuchung abkommandiert. Als sie das Ziel erreichen, finden sie erst leere G\u00e4nge und sp\u00e4ter seltsam mutierte Wissenschaftler vor\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Umsetzung von &#8220;Doom&#8221; war seinerzeit schon kein Volltreffer, aber immerhin passable und gut besetzte Unterhaltung. Vom zweiten Teil habe ich zumindest \u00e4hnliches Unterhaltungs-Niveau erhofft, wurde dann aufgrund teils vernichtender Kritiken aber gewaltig abgeschreckt. Nun wird die Blu-Ray f\u00fcr kleines Geld verscherbelt, doch selbst f\u00fcr diesen \u00fcberschaubaren Invest ist der Gegenwert nicht gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte ist konfus, was allerdings auch der Videospiel-Vorlage geschuldet ist und diesem Werk nicht unbedingt negativ anzukreiden sei. \u00dcber Haneb\u00fcchene Motive inklusiver ausgestorbener Sprachen und Logikl\u00fccken h\u00e4tte ich bei einem fetzigen Verlauf irgendwo hinwegschauen k\u00f6nnen, aber hier l\u00e4sst &#8220;Doom 2&#8221; geh\u00f6rig federn.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab zwar vergleichsweise viel Action, doch leider nicht gut umgesetzt. Es wurde oft minutenlang am St\u00fcck geballert, was dank unaufgeregter Inszenierung unverhofft langweilig wirkte und nie abholen konnte. Original Wummen und Ger\u00e4usche waren l\u00f6blich, retteten insgesamt aber wenig.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die meisten CGI-Effekte noch okay daher kamen, sorgten triste und detailarme G\u00e4nge f\u00fcr Ern\u00fcchterung. Alles war auf Hochglanz poliert, offerierte damit aber auch seine Schw\u00e4chen in der Ausarbeitung. Das Treiben wirkt billig, was sich sp\u00e4testens mit dem Erscheinen der ersten Mutanten zus\u00e4tzlich best\u00e4tigt. Auch wenn man sich hier an die Videospiele hielt, h\u00e4tte man das Design und dessen Wirkung aus den Betrachter \u00fcberdenken m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Doom: Annihilation&#8221; ist so krude, dass er selbst in seinen lauten Baller-Szenen f\u00fcr schnarchende Gesichter sorgt und nicht einmal Trash-Punkte bei seinen unfreiwillig komischen Momenten einfahren konnte. Die Referenzen zu diversen Games waren zwar nett gedacht, viel zu plump in ihrer Umsetzung und verschenkten ebenfalls viel Potential. Darsteller, Handlung, Synchronisation und Effekte waren nicht der Rede wert, ordnen das Teil klar im unteren Mittelfeld ein. &#8220;Doom&#8221; von 2005 war schon nicht das Gelbe vom Ei &#8211; bot immerhin ein paar coole Momente und witzige Charaktere, denen man hier nicht ansatzweise das Wasser reichen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>4\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Wieder einmal laufen auf dem Mars seltsame Experimente und wieder einmal werden Soldaten zur Untersuchung abkommandiert. Als sie das Ziel erreichen, finden sie erst leere G\u00e4nge und sp\u00e4ter seltsam mutierte Wissenschaftler vor\u2026 Fazit Die erste Umsetzung von &#8220;Doom&#8221; war seinerzeit schon kein Volltreffer, aber immerhin passable und gut besetzte Unterhaltung. Vom zweiten Teil habe ich zumindest \u00e4hnliches Unterhaltungs-Niveau erhofft, wurde dann aufgrund teils vernichtender Kritiken aber gewaltig abgeschreckt. Nun wird die Blu-Ray f\u00fcr kleines Geld verscherbelt, doch selbst f\u00fcr diesen \u00fcberschaubaren Invest ist der Gegenwert nicht gegeben. Die Geschichte ist konfus, was allerdings auch der Videospiel-Vorlage geschuldet ist und diesem Werk nicht unbedingt negativ anzukreiden sei. \u00dcber Haneb\u00fcchene Motive inklusiver ausgestorbener Sprachen und Logikl\u00fccken h\u00e4tte ich bei einem fetzigen Verlauf irgendwo hinwegschauen k\u00f6nnen, aber hier l\u00e4sst &#8220;Doom 2&#8221; geh\u00f6rig federn. Es gab zwar vergleichsweise viel Action, doch leider nicht gut umgesetzt. Es wurde oft minutenlang am St\u00fcck geballert, was dank unaufgeregter Inszenierung unverhofft langweilig wirkte und nie abholen konnte. Original Wummen und Ger\u00e4usche waren l\u00f6blich, retteten insgesamt aber wenig. W\u00e4hrend die meisten CGI-Effekte noch okay daher kamen, sorgten triste und detailarme G\u00e4nge f\u00fcr Ern\u00fcchterung. Alles war auf Hochglanz poliert, offerierte damit aber auch seine Schw\u00e4chen in der Ausarbeitung. Das Treiben wirkt billig, was sich sp\u00e4testens mit dem Erscheinen der ersten Mutanten zus\u00e4tzlich best\u00e4tigt. Auch wenn man sich hier an die Videospiele hielt, h\u00e4tte man das Design und dessen Wirkung aus den Betrachter \u00fcberdenken m\u00fcssen. &#8220;Doom: Annihilation&#8221; ist so krude, dass er selbst in seinen lauten Baller-Szenen f\u00fcr schnarchende Gesichter sorgt und nicht einmal Trash-Punkte bei seinen unfreiwillig komischen Momenten einfahren konnte. Die Referenzen zu diversen Games waren zwar nett gedacht, viel zu plump in ihrer Umsetzung und verschenkten ebenfalls viel Potential. 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