{"id":12812,"date":"2022-08-22T15:50:58","date_gmt":"2022-08-22T15:50:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12812"},"modified":"2022-08-22T15:50:58","modified_gmt":"2022-08-22T15:50:58","slug":"kleo-staffel-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12812","title":{"rendered":"Kleo &#8211; Staffel 1"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kleo ist Geheimagentin f\u00fcr die DDR und geht f\u00fcr ihrem Job wortw\u00f6rtlich \u00fcber Leichen. Als sie eines Tages abgef\u00fchrt und verhaftet wird, versteht sie die Welt nicht mehr. Keiner ihrer alten Freunde und Kollegen scheint mehr zu ihr zu halten, harte Jahre im Knast stehen auf dem Programm. Mit dem Mauerfall erh\u00e4lt sie als politischer Gefangener allerdings Amnesie und sieht mit der neuen Freiheit endlich die Zeit f\u00fcr Rache gekommen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich eine Serie an einem einzigen Tag &#8220;durchbinche&#8221;, dann muss sie schon verdammt gut sein &#8211; und genau dies war hier der Fall. Sicherlich umspannte die erste Staffel lediglich 8 Episoden, doch die waren immerhin jeweils knapp eine Stunde lang und somit nicht von Pappe.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich interessierte mich das Setting rund um DDR, Stasi und Geheimagenten wenig, aber hier ging man die Sache wesentlich unkonventioneller als \u00fcblich an. Man nahm reale Ereignisse und Figuren lediglich als Eckpfeiler, kreierte damit eine eigene Geschichte, die jedem Aluhut-Tr\u00e4ger dicke Tr\u00e4nen der Freude in die Augen zaubern d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Kleo&#8221; war auf der einen Seite brutal und vielleicht gar nicht mal so abwegig, auf der anderen Seite jedoch herzhaft \u00fcberzogen, satirisch und zynisch. Man scherrte sich nicht um politische Korrektheit und zog alle Seiten, alle Organisationen und alle Arten von Charakteren durch den Kakao. Dabei schaffte man es aber stets cool und interessant, nie allzu l\u00e4cherlich r\u00fcber zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich mich noch an &#8220;Fack ju G\u00f6hte&#8221; zur\u00fcck erinnere, dann h\u00e4tte ich nicht gedacht, dass Chantal mal anderweitig so exzellent auftrumpfen w\u00fcrde. Man kennt Jella Haase zwar ebenfalls aus &#8220;Kriegerin&#8221; oder &#8220;Berlin Alexanderplatz&#8221;, doch hier tr\u00e4gt sie das Geschehen als Hauptdarstellerin wirklich von allein. Ihr stehen zwar einige bekannte Gesichter der hiesigen TV-Landschaft zur Seite, ihre Leistung \u00fcbertrumpft sie alle. Beim Trailer war ich noch skeptisch, beim fertigen Produkt nach wenigen Sekunden \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einigen eher soliden Produktionen hat Netflix mit &#8220;Kleo&#8221; endlich mal wieder einen kleinen Knaller im Portfolio und eine Empfehlung geht raus. Lasst euch von der Grundthematik nicht abschrecken, denn diese Serie ist viel leichtg\u00e4ngiger, unterhaltsamer und packender, als es zun\u00e4chst den Eindruck macht. Die Geschichte scheint nun erst einmal auserz\u00e4hlt, doch vielleicht kn\u00fcpfen sich die Macher mit ihrem eigenem Stil noch eine andere Epoche vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kleo ist Geheimagentin f\u00fcr die DDR und geht f\u00fcr ihrem Job wortw\u00f6rtlich \u00fcber Leichen. Als sie eines Tages abgef\u00fchrt und verhaftet wird, versteht sie die Welt nicht mehr. Keiner ihrer alten Freunde und Kollegen scheint mehr zu ihr zu halten, harte Jahre im Knast stehen auf dem Programm. Mit dem Mauerfall erh\u00e4lt sie als politischer Gefangener allerdings Amnesie und sieht mit der neuen Freiheit endlich die Zeit f\u00fcr Rache gekommen\u2026 Fazit Wenn ich eine Serie an einem einzigen Tag &#8220;durchbinche&#8221;, dann muss sie schon verdammt gut sein &#8211; und genau dies war hier der Fall. Sicherlich umspannte die erste Staffel lediglich 8 Episoden, doch die waren immerhin jeweils knapp eine Stunde lang und somit nicht von Pappe. Grunds\u00e4tzlich interessierte mich das Setting rund um DDR, Stasi und Geheimagenten wenig, aber hier ging man die Sache wesentlich unkonventioneller als \u00fcblich an. Man nahm reale Ereignisse und Figuren lediglich als Eckpfeiler, kreierte damit eine eigene Geschichte, die jedem Aluhut-Tr\u00e4ger dicke Tr\u00e4nen der Freude in die Augen zaubern d\u00fcrfte. &#8220;Kleo&#8221; war auf der einen Seite brutal und vielleicht gar nicht mal so abwegig, auf der anderen Seite jedoch herzhaft \u00fcberzogen, satirisch und zynisch. Man scherrte sich nicht um politische Korrektheit und zog alle Seiten, alle Organisationen und alle Arten von Charakteren durch den Kakao. Dabei schaffte man es aber stets cool und interessant, nie allzu l\u00e4cherlich r\u00fcber zu kommen. Wenn ich mich noch an &#8220;Fack ju G\u00f6hte&#8221; zur\u00fcck erinnere, dann h\u00e4tte ich nicht gedacht, dass Chantal mal anderweitig so exzellent auftrumpfen w\u00fcrde. Man kennt Jella Haase zwar ebenfalls aus &#8220;Kriegerin&#8221; oder &#8220;Berlin Alexanderplatz&#8221;, doch hier tr\u00e4gt sie das Geschehen als Hauptdarstellerin wirklich von allein. Ihr stehen zwar einige bekannte Gesichter der hiesigen TV-Landschaft zur Seite, ihre Leistung \u00fcbertrumpft sie alle. Beim Trailer war ich noch skeptisch, beim fertigen Produkt nach wenigen Sekunden \u00fcberzeugt. Nach einigen eher soliden Produktionen hat Netflix mit &#8220;Kleo&#8221; endlich mal wieder einen kleinen Knaller im Portfolio und eine Empfehlung geht raus. Lasst euch von der Grundthematik nicht abschrecken, denn diese Serie ist viel leichtg\u00e4ngiger, unterhaltsamer und packender, als es zun\u00e4chst den Eindruck macht. 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