{"id":12825,"date":"2022-08-25T15:53:51","date_gmt":"2022-08-25T15:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12825"},"modified":"2022-08-25T15:53:51","modified_gmt":"2022-08-25T15:53:51","slug":"extraction","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12825","title":{"rendered":"Extraction"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Besitz von zwei Abwehrstationen, die das Land vor fremden Raketenbeschuss sch\u00fctzen sollen. Als eine von ihnen gekapert wird, macht sich gro\u00dfe Sorge breit und kurz darauf scheint die N\u00e4chste von einem unbekannten Feind eingenommen zu werden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Actionfilme in gewohnter &#8220;Stirb Langsam&#8221;-Manier gibt es reichlich auf dem Markt und seit einigen Wochen wurde das Sortiment von Netflix mit einem weiteren Kandidaten dieser Kategorie bereichert. Zu dessen Release habe ich bereits kurz reingeschaut, doch am gestrigen Abend erst die Motivation zum Weiterschauen finden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Plot ist so simpel, wie bekannt und vorherschaubar &#8211; aber immerhin recht launig in Szene gesetzt. Es gab zwar durchaus ein paar kleinere L\u00e4ngen, doch insgesamt war der Film erfreulich kurzweilig und bot neben reichlich harter Action auch immer ein paar unfreiwillige Lacher mit sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite versucht man sich recht hart und schn\u00f6rkellos zu pr\u00e4sentieren, auf der anderen Seite wurde der Bogen immer mal wieder heftig \u00fcberspannt. Da werden Gliedma\u00dfen gebrochen, anschlie\u00dfend noch der Kopf abgetrennt und dann mit einem einzigen Arm noch waghalsige Stunts durchgef\u00fchrt. Klingt bizarr, war aber so &#8211; und somit allerdings auch sehr spa\u00dfig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache ganz ordentlich erledigt, neigten aber allesamt zum leichtem Overacting. Das passte dann gl\u00fccklicherweise sch\u00f6n zum Rest, denn sonst h\u00e4tte es hier Abz\u00fcge in der Bewertung gegeben. Das Charakterdesign war dezent \u00fcberzogen und voller Klischees konstruiert, ging im gegebenen Rahmen schon klar.<\/p>\n\n\n\n<p>Optik und Inszenierung waren grunds\u00e4tzlich gef\u00e4llig. Hochwertige Bilder, schnelle Schnitte und coole Kamerafahrten wu\u00dften zu \u00fcberzeugen. Ein paar CGI-Effekte (besonders zum Finale) brachen jedoch mit dem hochwertigen Look und scheinen auf Engp\u00e4asse bei Zeit oder Budget hinzuzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zu vielen \u00e4hnlich gelagerten Mitstreitern, schl\u00e4gt sich &#8220;Extraction&#8221; relativ gut. Die Geschichte um die bekannte Pr\u00e4misse war ganz in Ordnung und die Umsetzung \u00fcberwiegend gelungen. Ein paar Szenen standen im etwas krassen Kontrast zueinander, doch dar\u00fcber konnte man schmunzelnd hinwegschauen. Unterm Strich zwar kein unbedingtes &#8220;Must-See&#8221;, aber leichte Kost nach einem stressigen Arbeitstag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Besitz von zwei Abwehrstationen, die das Land vor fremden Raketenbeschuss sch\u00fctzen sollen. Als eine von ihnen gekapert wird, macht sich gro\u00dfe Sorge breit und kurz darauf scheint die N\u00e4chste von einem unbekannten Feind eingenommen zu werden\u2026 Fazit Actionfilme in gewohnter &#8220;Stirb Langsam&#8221;-Manier gibt es reichlich auf dem Markt und seit einigen Wochen wurde das Sortiment von Netflix mit einem weiteren Kandidaten dieser Kategorie bereichert. Zu dessen Release habe ich bereits kurz reingeschaut, doch am gestrigen Abend erst die Motivation zum Weiterschauen finden k\u00f6nnen. Der Plot ist so simpel, wie bekannt und vorherschaubar &#8211; aber immerhin recht launig in Szene gesetzt. Es gab zwar durchaus ein paar kleinere L\u00e4ngen, doch insgesamt war der Film erfreulich kurzweilig und bot neben reichlich harter Action auch immer ein paar unfreiwillige Lacher mit sich. Auf der einen Seite versucht man sich recht hart und schn\u00f6rkellos zu pr\u00e4sentieren, auf der anderen Seite wurde der Bogen immer mal wieder heftig \u00fcberspannt. Da werden Gliedma\u00dfen gebrochen, anschlie\u00dfend noch der Kopf abgetrennt und dann mit einem einzigen Arm noch waghalsige Stunts durchgef\u00fchrt. Klingt bizarr, war aber so &#8211; und somit allerdings auch sehr spa\u00dfig. Die Darsteller haben ihre Sache ganz ordentlich erledigt, neigten aber allesamt zum leichtem Overacting. Das passte dann gl\u00fccklicherweise sch\u00f6n zum Rest, denn sonst h\u00e4tte es hier Abz\u00fcge in der Bewertung gegeben. Das Charakterdesign war dezent \u00fcberzogen und voller Klischees konstruiert, ging im gegebenen Rahmen schon klar. Optik und Inszenierung waren grunds\u00e4tzlich gef\u00e4llig. Hochwertige Bilder, schnelle Schnitte und coole Kamerafahrten wu\u00dften zu \u00fcberzeugen. Ein paar CGI-Effekte (besonders zum Finale) brachen jedoch mit dem hochwertigen Look und scheinen auf Engp\u00e4asse bei Zeit oder Budget hinzuzeigen. Im Vergleich zu vielen \u00e4hnlich gelagerten Mitstreitern, schl\u00e4gt sich &#8220;Extraction&#8221; relativ gut. Die Geschichte um die bekannte Pr\u00e4misse war ganz in Ordnung und die Umsetzung \u00fcberwiegend gelungen. Ein paar Szenen standen im etwas krassen Kontrast zueinander, doch dar\u00fcber konnte man schmunzelnd hinwegschauen. 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