{"id":12879,"date":"2022-09-05T17:52:40","date_gmt":"2022-09-05T17:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12879"},"modified":"2022-09-05T17:52:40","modified_gmt":"2022-09-05T17:52:40","slug":"chase-wer-sucht-der-findet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12879","title":{"rendered":"Chase \u2013 Wer sucht, der findet"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Aff\u00e4re m\u00f6chte sich ein Paar eine kleine Auszeit g\u00f6nnen. Er bringt sie zu den Eltern in die alte Heimat, doch kurz vor der Ankunft verschwindet die Dame schier spurlos an einer Tankstelle. Niemand hat die Vermisste gesehen und auch die \u00f6rtliche Polizei hegt zun\u00e4chst Zweifel an der Geschichte des geh\u00f6rnten Mannes\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was sich die Macher bei diesem Remake zum Remake gedacht haben, hat sich sich mir trotz eines halbwegs unterhaltsamen und erstaunlich kurzweiligen Abend irgendwie nicht erschlossen. Die Geschichte ist altbekannt und weicht trotz neuer Actioneinlagen nicht sonderlich vom Vorbild und dessen letzten Remake ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzig optisch ging man die Sache nun etwas anders an. Die glatten, k\u00fchlen Bilder und eine direkt auf dem Darsteller liegende Kameraf\u00fchrung gibt dem Geschehen einen ver\u00e4nderten Look &#8211; was wiederum Fluch und Segen zugleich darstellt. Manchmal wirkt das Treiben etwas billig und wie mit einem Handy gefilmt, an anderer Stelle wurde mit den Perspektiven richtig sch\u00f6n gespielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung war schwierig zu greifen. Sie war zwar schon recht spannend, aber irgendwie so kompakt und temporeich erz\u00e4hlt, so dass sie kaum tiefgr\u00fcndig r\u00fcber kam oder zum Mitr\u00e4steln animierte. Es ging sogar so z\u00fcgig voran, dass sich das Konstrukt zumindest seitens der B\u00f6sewichter ziemlich un\u00fcberlegt und leider auch wenig glaubw\u00fcrdig anf\u00fchlte. Klar orientierte man sich auch hier an der Vorlage, die jedoch mehr Tiefe aufbauen und Motive deutlich besser zeichnen konnte &#8211; auch wenn es damals zu Gunten der Action ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerard Butler hat seine Sache gewohnt gut gemacht, aber hat schon bessere Leistungen gezeigt. Seine Figur blieb mir zum Teil etwas im Unklaren, da sein Hintergrund nur in anderen Bereichen angerissen wurde. Man wusste nicht, ob ihn die Verzweiflung geschickt zur Waffe greifen lie\u00df oder m\u00f6glicherweise ein (\u00fcblicher) milit\u00e4rischer Werdegang zu Grunde lag. Letzteres h\u00e4tte die Glaubw\u00fcrdigkeit wahrscheinlich noch mehr ins Wanken gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Chase&#8221; ist eine solide Mischung auf &#8220;Verschwunden&#8221; und &#8220;Taken&#8221;, unterm Strich aber nichts Besonderes. Er schaut sich zwar gut weg, wird jedoch nicht lange in Erinnerung bleiben und somit keine Empfehlung f\u00fcr einen Gang ins Kino sein. F\u00fcr mich ist das Werk ein typischer Streaming-Vertreter, den man gerne mal im Abo mitnimmt &#8211; und sich f\u00fcr einen Abend kurzweilig bespa\u00dfen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Leonine<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einer Aff\u00e4re m\u00f6chte sich ein Paar eine kleine Auszeit g\u00f6nnen. Er bringt sie zu den Eltern in die alte Heimat, doch kurz vor der Ankunft verschwindet die Dame schier spurlos an einer Tankstelle. Niemand hat die Vermisste gesehen und auch die \u00f6rtliche Polizei hegt zun\u00e4chst Zweifel an der Geschichte des geh\u00f6rnten Mannes\u2026 Fazit Was sich die Macher bei diesem Remake zum Remake gedacht haben, hat sich sich mir trotz eines halbwegs unterhaltsamen und erstaunlich kurzweiligen Abend irgendwie nicht erschlossen. Die Geschichte ist altbekannt und weicht trotz neuer Actioneinlagen nicht sonderlich vom Vorbild und dessen letzten Remake ab. Einzig optisch ging man die Sache nun etwas anders an. Die glatten, k\u00fchlen Bilder und eine direkt auf dem Darsteller liegende Kameraf\u00fchrung gibt dem Geschehen einen ver\u00e4nderten Look &#8211; was wiederum Fluch und Segen zugleich darstellt. Manchmal wirkt das Treiben etwas billig und wie mit einem Handy gefilmt, an anderer Stelle wurde mit den Perspektiven richtig sch\u00f6n gespielt. Die Handlung war schwierig zu greifen. Sie war zwar schon recht spannend, aber irgendwie so kompakt und temporeich erz\u00e4hlt, so dass sie kaum tiefgr\u00fcndig r\u00fcber kam oder zum Mitr\u00e4steln animierte. Es ging sogar so z\u00fcgig voran, dass sich das Konstrukt zumindest seitens der B\u00f6sewichter ziemlich un\u00fcberlegt und leider auch wenig glaubw\u00fcrdig anf\u00fchlte. Klar orientierte man sich auch hier an der Vorlage, die jedoch mehr Tiefe aufbauen und Motive deutlich besser zeichnen konnte &#8211; auch wenn es damals zu Gunten der Action ging. Gerard Butler hat seine Sache gewohnt gut gemacht, aber hat schon bessere Leistungen gezeigt. Seine Figur blieb mir zum Teil etwas im Unklaren, da sein Hintergrund nur in anderen Bereichen angerissen wurde. Man wusste nicht, ob ihn die Verzweiflung geschickt zur Waffe greifen lie\u00df oder m\u00f6glicherweise ein (\u00fcblicher) milit\u00e4rischer Werdegang zu Grunde lag. 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