{"id":12882,"date":"2022-09-08T17:21:01","date_gmt":"2022-09-08T17:21:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12882"},"modified":"2022-09-08T17:21:01","modified_gmt":"2022-09-08T17:21:01","slug":"das-fuenfte-element","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12882","title":{"rendered":"Das f\u00fcnfte Element"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alle 5000 Jahre greift das unsagbar B\u00f6se nach der Erde und droht mit ihrer Vernichtung. Diesmal liegt unser Schicksal in den H\u00e4nden von Taxifahrer Korben Dallas, der sich mit einer \u00fcberraschenden Fracht eher unfreiwillig seiner \u00fcberw\u00e4ltigen Aufgabe stellt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu einem Film wie diesen gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Mit &#8220;Das f\u00fcnfte Elemente&#8221; schuf Luc Besson vor nunmehr 25 Jahren einen Kult, um dessen Ausma\u00df ich mir schon als Jugendlicher im damaligen Kinositz vollkommen bewusst war. Ich hatte zwar keinen &#8220;Krieg der Sterne&#8221; vor mir, aber einen gro\u00dfartiges und vor allem eigenst\u00e4ndiges Sci-Fi- Erlebnis mit Unterhaltungswert auf h\u00f6chstem Niveau &#8211; dass selbst nach dutzenden Sichtungen nichts von seinem gro\u00dfartigen Charme verlieren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am vergangen Wochenende gab es diesen Kultstreifen endlich in 4K auf der heimischen Leinwand und rief erneut Begeisterungsst\u00fcrme hervor. Weniger wegen seiner mittelpr\u00e4chtigen Handlung, vielmehr wegen der grandiosen Effekten, der hohen Gag-Dichte und dem geschmeidigen Tempo.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Optik ist durchwegs knallbunt, dennoch &#8220;seri\u00f6s&#8221; und irgendwie realistisch. Alles wirkt aus einem Guss, in sich stimmig und \u00fcberhaupt total liebevoll ausgestaltet. CGI war zwar schon damals halbwegs ausgereift, dennoch beschr\u00e4nkten sich diese Effekte auf das N\u00f6tigste. Gerade in den &#8220;Morph&#8221;-Szenen sieht man der Produktion ihr Alter an, doch der stimmige und handwerklich perfekte Rest \u00fcbert\u00fcncht dies mit Leichtigkeit. Die schwebenden Fahrzeuge und die tollen Stadt-Panoramas wirken noch immer sehr eindrucksvoll und gaben nichts zu meckern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte hat noch nie einen Oscar verdient, doch schlimm war das nicht. Eigentlich ganz im Gegenteil: der simple Plot ist leicht zu verstehen, die Grenzen zwischen Gut und B\u00f6se klar getrennt und das Hirn kann einfach mal runterfahren. So bleibt mehr Konzentrationen f\u00fcr die kleinen Randelemente und vor allem auch f\u00fcr die unz\u00e4hligen Anspielungen an andere Werke, bei denen sich der Regisseur teilweise selbst zitiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Bruce Willis zun\u00e4chst gar nicht f\u00fcr seine Rolle vorgesehen war, hat er sich als Korben Dallas neben seinem ber\u00fcchtigten John McClane im Hirn eingebrannt. Er war genau der richtige Gegenpart zur jungen Milla und brachte den unfreiwilligen Helden mit Glaubw\u00fcrdigkeit r\u00fcber &#8211; sofern man dies in dem schr\u00e4gen Gesamtkontext irgendwie behaupten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Charaktere hatten etwas schr\u00e4ges, etwas absurd \u00fcberzeichnetes und dennoch viel sympathisches. Viele Dinge waren extrem &#8220;dr\u00fcber&#8221; und dennoch ergab sich ein stimmiges Gesamtbild ohne dabei l\u00e4cherlich r\u00fcber zu kommen oder wie eine billige Space-Opera zu wirken. Man schien immer genau die Kurve zu bekommen, was beispielsweise in den Szenen von Chris Tucker pr\u00e4chtig r\u00fcberkam.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Das f\u00fcnfte Element&#8221; ist ein fantastisches Weltraum-Abenteuer und geh\u00f6rt eigentlich in jede gut sortierte Filmsammlung. Die Macher gaben sich M\u00fche, behielten einen Blick f\u00fcr tolle Details und lieferten am Ende einen handwerklich eindrucksvollen Kracher mit hohem &#8220;Wiederschauwert&#8221; ab!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>9\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Alle 5000 Jahre greift das unsagbar B\u00f6se nach der Erde und droht mit ihrer Vernichtung. 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Weniger wegen seiner mittelpr\u00e4chtigen Handlung, vielmehr wegen der grandiosen Effekten, der hohen Gag-Dichte und dem geschmeidigen Tempo. Die Optik ist durchwegs knallbunt, dennoch &#8220;seri\u00f6s&#8221; und irgendwie realistisch. Alles wirkt aus einem Guss, in sich stimmig und \u00fcberhaupt total liebevoll ausgestaltet. CGI war zwar schon damals halbwegs ausgereift, dennoch beschr\u00e4nkten sich diese Effekte auf das N\u00f6tigste. Gerade in den &#8220;Morph&#8221;-Szenen sieht man der Produktion ihr Alter an, doch der stimmige und handwerklich perfekte Rest \u00fcbert\u00fcncht dies mit Leichtigkeit. Die schwebenden Fahrzeuge und die tollen Stadt-Panoramas wirken noch immer sehr eindrucksvoll und gaben nichts zu meckern. Die Geschichte hat noch nie einen Oscar verdient, doch schlimm war das nicht. Eigentlich ganz im Gegenteil: der simple Plot ist leicht zu verstehen, die Grenzen zwischen Gut und B\u00f6se klar getrennt und das Hirn kann einfach mal runterfahren. So bleibt mehr Konzentrationen f\u00fcr die kleinen Randelemente und vor allem auch f\u00fcr die unz\u00e4hligen Anspielungen an andere Werke, bei denen sich der Regisseur teilweise selbst zitiert. Auch wenn Bruce Willis zun\u00e4chst gar nicht f\u00fcr seine Rolle vorgesehen war, hat er sich als Korben Dallas neben seinem ber\u00fcchtigten John McClane im Hirn eingebrannt. Er war genau der richtige Gegenpart zur jungen Milla und brachte den unfreiwilligen Helden mit Glaubw\u00fcrdigkeit r\u00fcber &#8211; sofern man dies in dem schr\u00e4gen Gesamtkontext irgendwie behaupten kann. Alle Charaktere hatten etwas schr\u00e4ges, etwas absurd \u00fcberzeichnetes und dennoch viel sympathisches. Viele Dinge waren extrem &#8220;dr\u00fcber&#8221; und dennoch ergab sich ein stimmiges Gesamtbild ohne dabei l\u00e4cherlich r\u00fcber zu kommen oder wie eine billige Space-Opera zu wirken. 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