{"id":12901,"date":"2022-09-13T15:45:28","date_gmt":"2022-09-13T15:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12901"},"modified":"2022-09-13T15:45:28","modified_gmt":"2022-09-13T15:45:28","slug":"everybodys-gone-to-the-rapture-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12901","title":{"rendered":"Everybody\u2019s Gone to the Rapture (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Abenteuer startet am Rande einer idyllischen Kleinstadt. Der Spieler erkundet das Areal und stellt fest, dass scheinbar alle Einwohner verschwunden sind und seltsame Hologramme ihren Platz eingenommen haben. Des Weiteren tauch ein seltsames Licht auf, welches uns h\u00f6chstwahrscheinlich einen Weg wei\u00dfen m\u00f6chte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Everybody\u2019s Gone to the Rapture&#8221; ist ein &#8220;Walking-Simulator&#8221; in Vollendung. Man folgt einem schwebenden Lichtobjekt durch die beschaulichen Kulissen und die Interaktion beschr\u00e4nkt sich lediglich auf das \u00d6ffnen von Toren, T\u00fcren, dem Anklicken von Radios, Handys oder dem Aktivieren von Hologrammen, die wiederum die Handlung erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00e4tsel sind nicht existent. Die Hauptaufgabe besteht eigentlich darin, dass leuchtende Navigationsobjekt im Auge zu behalten und ihm mit gem\u00e4chlichen Schritten zu folgen. Hin und wieder verweilt es vor Geb\u00e4uden, in denen wir dann in der Regel neue Projektionen der ehemaligen Bewohner zu Gesicht bekommen und sich die Geschichte erz\u00e4hlerisch entfalten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mir Zeit gelassen, wirklich viele Areale erkundet, versucht die ganze Geschichte einzuatmen und bin am Ende bei zirka 4 Stunden Spielzeit herausgekommen. Klingt nicht viel, geht aber in Anbetracht des Preises und des simplen Gameplays vollkommen in Ordnung. Bei einer l\u00e4ngeren Dauer h\u00e4tte sich das Ganze wohl extrem abgenutzt und der Spieler trotz interessantem Plot die Aufmerksamkeit verloren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grafisch ist &#8220;Rapture&#8221; wundersch\u00f6n ausgestaltet. Die Umgebungen wurden realistisch designt, die Lichteffekte sind stimmig und das Herumfliegen von Partikeln (Bl\u00e4tter, Staub, etc.) sorgt f\u00fcr etwas Leben in den ruhigen Landstrichen. Die deutsche Vertonung war vorbildlich und wurde von professionellen Sprechern vorgetragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf meinem Gaming-Notebook (Ryzen 7, Geforce 3060) hat das Geschehen heftig geruckelt &#8211; unabh\u00e4ngig von Aufl\u00f6sung oder vom Detailgrad. Es schien, als w\u00fcrde nur die interne Grafikeinheit verwendet und deshalb keine gescheite Performance zu erzielen sein. Das Problem ist im Netz bekannt. Auf dem Steam-Deck hingegen konnte ich bei hohen Details und einer 720p-Aufl\u00f6sung durchwegs 30 bis 60 Bilder erreichen und das Spiel einwandfrei genie\u00dfen. Einen Absturz gab es allerdings auch hier.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>interessantes Spielkonzept<\/li><li>tolle Pr\u00e4sentation<\/li><li>ausgezeichnete Vertonung<\/li><li>ein paar G\u00e4nsehautmomente<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>gradlinig<\/li><li>keine R\u00e4tsel<\/li><li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>extrem beschr\u00e4nkte Interaktion<\/li><li>eint\u00f6niges Gameplay<\/li><li>langsame Fortbewegung<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Everybody\u2019s Gone to the Rapture&#8221; ist mal wieder ein spezielles Spiel f\u00fcr einen eingeschr\u00e4nkten Kundenkreis. Auf der einen Seite ein sch\u00f6ner und durchaus fesselnder Walking-Simulator, auf der anderen Seite schon etwas zu simpel und zu bodenst\u00e4ndig gestaltet. Es fehlt die Kreativit\u00e4t, die beispielsweise ein &#8220;What Remains of Edith Finch&#8221; auszeichnete und so richtig erinnerungsw\u00fcrdige Momente waren auch eher Mangelware. Hin und wieder gab es ein paar sch\u00f6ne G\u00e4nsehaut-Einlagen, doch meist nur von sehr kurzer Dauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bleibt ist tolle Grafik, eine professionelle Vertonung und eine Handlung, die trotzdem irgendwo bis zum Ende bei der Stange hielt. Man wollte schon wissen, wie die Geschichte endet und vor allem, was mit den Einwohnern passiert ist. Grunds\u00e4tzlich macht der Titel nicht viel verkehrt, doch die Konkurrenz hat uns einfach schon wesentlich unterhaltsamere Stunden auf den Schirm gezaubert. Bereut habe ich den Abstecher in das idyllische \u00d6rtchen sicherlich nicht, aber ein wenig Ern\u00fcchterung schabte in Anbetracht der teils enorm \u00fcberschw\u00e4nglichen Kritiken schon mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 8,5\/10<br>Sound: 8\/10<br>Gameplay: 4\/10<br><strong>Gesamt: 6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: The Chinese Room \/ SCE Santa Monica Studio<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Das Abenteuer startet am Rande einer idyllischen Kleinstadt. Der Spieler erkundet das Areal und stellt fest, dass scheinbar alle Einwohner verschwunden sind und seltsame Hologramme ihren Platz eingenommen haben. Des Weiteren tauch ein seltsames Licht auf, welches uns h\u00f6chstwahrscheinlich einen Weg wei\u00dfen m\u00f6chte\u2026 Gameplay &#8220;Everybody\u2019s Gone to the Rapture&#8221; ist ein &#8220;Walking-Simulator&#8221; in Vollendung. Man folgt einem schwebenden Lichtobjekt durch die beschaulichen Kulissen und die Interaktion beschr\u00e4nkt sich lediglich auf das \u00d6ffnen von Toren, T\u00fcren, dem Anklicken von Radios, Handys oder dem Aktivieren von Hologrammen, die wiederum die Handlung erz\u00e4hlen. R\u00e4tsel sind nicht existent. Die Hauptaufgabe besteht eigentlich darin, dass leuchtende Navigationsobjekt im Auge zu behalten und ihm mit gem\u00e4chlichen Schritten zu folgen. Hin und wieder verweilt es vor Geb\u00e4uden, in denen wir dann in der Regel neue Projektionen der ehemaligen Bewohner zu Gesicht bekommen und sich die Geschichte erz\u00e4hlerisch entfalten lassen. Spielzeit Ich habe mir Zeit gelassen, wirklich viele Areale erkundet, versucht die ganze Geschichte einzuatmen und bin am Ende bei zirka 4 Stunden Spielzeit herausgekommen. Klingt nicht viel, geht aber in Anbetracht des Preises und des simplen Gameplays vollkommen in Ordnung. Bei einer l\u00e4ngeren Dauer h\u00e4tte sich das Ganze wohl extrem abgenutzt und der Spieler trotz interessantem Plot die Aufmerksamkeit verloren. Pr\u00e4sentation Grafisch ist &#8220;Rapture&#8221; wundersch\u00f6n ausgestaltet. Die Umgebungen wurden realistisch designt, die Lichteffekte sind stimmig und das Herumfliegen von Partikeln (Bl\u00e4tter, Staub, etc.) sorgt f\u00fcr etwas Leben in den ruhigen Landstrichen. Die deutsche Vertonung war vorbildlich und wurde von professionellen Sprechern vorgetragen. Auf meinem Gaming-Notebook (Ryzen 7, Geforce 3060) hat das Geschehen heftig geruckelt &#8211; unabh\u00e4ngig von Aufl\u00f6sung oder vom Detailgrad. Es schien, als w\u00fcrde nur die interne Grafikeinheit verwendet und deshalb keine gescheite Performance zu erzielen sein. Das Problem ist im Netz bekannt. Auf dem Steam-Deck hingegen konnte ich bei hohen Details und einer 720p-Aufl\u00f6sung durchwegs 30 bis 60 Bilder erreichen und das Spiel einwandfrei genie\u00dfen. Einen Absturz gab es allerdings auch hier. Positiv interessantes Spielkonzept tolle Pr\u00e4sentation ausgezeichnete Vertonung ein paar G\u00e4nsehautmomente Neutral gradlinig keine R\u00e4tsel \u00fcberschaubare Spielzeit Negativ extrem beschr\u00e4nkte Interaktion eint\u00f6niges Gameplay langsame Fortbewegung Fazit &#8220;Everybody\u2019s Gone to the Rapture&#8221; ist mal wieder ein spezielles Spiel f\u00fcr einen eingeschr\u00e4nkten Kundenkreis. Auf der einen Seite ein sch\u00f6ner und durchaus fesselnder Walking-Simulator, auf der anderen Seite schon etwas zu simpel und zu bodenst\u00e4ndig gestaltet. Es fehlt die Kreativit\u00e4t, die beispielsweise ein &#8220;What Remains of Edith Finch&#8221; auszeichnete und so richtig erinnerungsw\u00fcrdige Momente waren auch eher Mangelware. Hin und wieder gab es ein paar sch\u00f6ne G\u00e4nsehaut-Einlagen, doch meist nur von sehr kurzer Dauer. Was bleibt ist tolle Grafik, eine professionelle Vertonung und eine Handlung, die trotzdem irgendwo bis zum Ende bei der Stange hielt. Man wollte schon wissen, wie die Geschichte endet und vor allem, was mit den Einwohnern passiert ist. Grunds\u00e4tzlich macht der Titel nicht viel verkehrt, doch die Konkurrenz hat uns einfach schon wesentlich unterhaltsamere Stunden auf den Schirm gezaubert. Bereut habe ich den Abstecher in das idyllische \u00d6rtchen sicherlich nicht, aber ein wenig Ern\u00fcchterung schabte in Anbetracht der teils enorm \u00fcberschw\u00e4nglichen Kritiken schon mit. 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