{"id":12964,"date":"2022-09-25T13:06:08","date_gmt":"2022-09-25T13:06:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=12964"},"modified":"2022-09-25T13:06:08","modified_gmt":"2022-09-25T13:06:08","slug":"sony-ht-x8500-soundbar-im-kurzcheck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=12964","title":{"rendered":"Sony HT-X8500 Soundbar im Kurzcheck"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der eher entt\u00e4uschenden Bose 900 ist mir klar geworden, dass ich mein gro\u00dfes Setup nicht ersetzen, sondern lediglich eine Bar zus\u00e4tzlich f\u00fcr besseren TV-Sound auf dem Sideboard platzieren m\u00f6chte. Au\u00dferdem besteht die Hoffnung, in heutigen Zeiten etwas Energie sparen und bei weniger effektgeladenen Blockbustern auf eine kleinere Klang-Variante setzten zu k\u00f6nnen. Mit der Sony habe ich nun preislich deutlich tiefer gegriffen und die Erwartungen waren im Vergleich nun nicht sonderlich hoch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lieferumfang &amp; Anschluss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Soundbar kommt in einem kompakten Karton mit Tragegriff, ist insgesamt ein St\u00fcck k\u00fcrzer als die zuletzt getestete Version von Bose.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-1024x555.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12966\" width=\"610\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-1024x555.jpg 1024w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-300x163.jpg 300w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-768x416.jpg 768w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-1536x832.jpg 1536w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-2048x1110.jpg 2048w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-900x488.jpg 900w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5420-1280x694.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Lieferumfang geh\u00f6ren Netzteil, Fernbedienung und optisches Kabel. Ein HDMI-Kabel ist leider nicht enthalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12967\" srcset=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-300x200.jpg 300w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-768x512.jpg 768w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-900x600.jpg 900w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5422-1280x853.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur Bose 900 besitzt die Sony einen HDMI Ein- und Ausgang, sprich man kann von seinem HDMI-Verteiler (in meinem Falle noch der zus\u00e4tzliche Marantz-AVR) in die Bar gehen und das hochwertige Tonsignal quasi direkt aus dem Ger\u00e4ten ins Innere f\u00fchren. Der HDMI-Out leitet dann das Bild an TV (oder Beamer) weiter. eARC ist weiterhin vorhanden, ben\u00f6tige ich hier allerdings nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem TV gehe ich wieder mit optischer Verbindung zur\u00fcck an die Bar &#8211; das ist mir lieber, denn bei aktivem ARC bzw. CEC-Steuerung bringen andere HDMI-Teilnehmer (wie die PS5) st\u00e4ndig beim Einschalten des Fernsehers an, auch wenn es explizit in deren Einstellungen deaktiviert wurde. Hier macht sich die halbherzige Umsetzung von Standards wieder deutlich bemerkbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12968\" srcset=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-300x200.jpg 300w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-768x512.jpg 768w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-900x600.jpg 900w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5426-1280x853.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Der Klang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie Eingangs erw\u00e4hnt waren die Erwartungen nicht die allerh\u00f6chsten. Die wesentlich teurere Bose (knapp 760 Euro vs. 222 Euro) hat nicht gerade f\u00fcr Freudent\u00e4nze gesorgt und so habe ich hier kaum Hoffnung auf brachiales Kino gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl bei der Sony schicke Aufdrucke wie Dolby Atmos und dts X angebracht wurden, handelt es sich um eine Soundbar mit relativ wenigen internen Lautsprechern und keiner M\u00f6glichkeit zur Erweiterung (zus\u00e4tzliche Rear-Boxen, externer Subwoofer, etc.). Positiv m\u00f6chte ich allerdings schon einmal erw\u00e4hnen, dass alle getesteten Signale (von Stereo \u00fcber Atmos bis hin zu DTS-X oder DTS-Master-Audio) klaglos wiedergegeben wurden und entsprechende LEDs an der Oberseite erstrahlten. Brutal unterschied sich das Klangbild zwar nicht, aber immerhin wurde alles verarbeitet, was bei der Konkurrenz leider nicht immer der Fall ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"536\" src=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-1024x536.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12969\" srcset=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-1024x536.jpg 1024w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-300x157.jpg 300w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-768x402.jpg 768w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-1536x804.jpg 1536w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-2048x1072.jpg 2048w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-900x471.jpg 900w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5427-1280x670.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Klang an sich ist klar, aber erwartungsgem\u00e4\u00df frontlastig und wenig dreidimensional. Direkt vor der Bar wird dies sehr deutlich, doch wenn ich vom Sessel auf die hintere Couch wechsele sp\u00fcrbar besser. Der gr\u00f6\u00dfere Abstand gibt der Bar dann auch den n\u00f6tigem Raum, um mit Reflektionen zu arbeiten und tats\u00e4chlich ein gr\u00f6\u00dferes r\u00e4umliches Volumen (nat\u00fcrlich alles von vorn) aufbauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"509\" src=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-1024x509.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12970\" srcset=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-1024x509.jpg 1024w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-300x149.jpg 300w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-768x382.jpg 768w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-1536x764.jpg 1536w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-2048x1018.jpg 2048w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-900x447.jpg 900w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5430-1280x636.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim aktuellen &#8220;Resident Evil: Welcome to Raccoon City&#8221; haben die Schusswechsel nicht nur meine Couch zum leichten vibrieren gebracht, sondern die Effekte prallten links und rechts von meinen W\u00e4nden ab und waren klar au\u00dferhalb der kompakten Bar verortbar. Beim Flug eines Hubschraubers hats dann richtig gescheppert, obwohl der anstrebte H\u00f6heneffekt mehr angedeutet erschien. Wie bei der Bose geht dem Ger\u00e4t bei oberen Ger\u00e4uschen ein wenig die Puste aus und so verenden diese auf halber H\u00f6he und wandern nicht \u00fcber unseren Kopf. Wieder einmal sehr schwierig mit mein laienhaften Worten zu umschreiben&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprachverst\u00e4ndlichkeit ist sehr gut und kann per Tastendruck noch weiter optimiert werden. Dennoch heben sich lautere Momente deutlich von den Dialogen ab und die Lautst\u00e4rke musste nachtr\u00e4glich runtergeschraubt werden. Bei den unterschiedlichen Modi (z.B. Gaming oder Cinema) habe ich keine gravierenden Unterschiede herausgeh\u00f6rt, doch f\u00fcr das gute Gef\u00fchl &#8220;The Last of Us -Part 2&#8221; im Gaming-Betrieb genossen. Auch hier waren die Gespr\u00e4che eher leise und die Waffen haben daf\u00fcr richtig gedonnert. Je weiter weg, desto besser die r\u00e4umliche Wahrnehmung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Bedienung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise m\u00fcsste man diesen Punkt nicht erw\u00e4hnen oder lediglich kurz streifen. Bei der Sony muss ich das Thema jedoch ansprechen und meine Entt\u00e4uschung hierr\u00fcber zum Ausdruck bringen. Der Hersteller liefert uns war eine richtige Fernbedienung mit vielen Tasten mit, verzichtet aber auf ein Display an der Soundbar &#8211; oder zumindest auf dem Bildschirm.<\/p>\n\n\n\n<p>So kann man eigentlich nur raten, welcher Modus gerade aktiv ist oder auf gut Gl\u00fcck auf den Bass-Knopf dr\u00fccken und versuchen zu f\u00fchlen, ob sich etwas \u00e4ndern. Manchmal gen\u00fcgt ein einfacher Druck (Modusauswahl), manchmal muss man eine Taste doppelt bet\u00e4tigen (Eingangsauswahl) oder schlichtweg 5 Sekunden gedr\u00fcckt halten (z.B. Bass-Einstellung) und dann vielleicht noch einen weiteren Knopf zur eigentlichen Konfiguration.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Soundbar quittiert Eingaben mit dem Leuchten ihrer LEDs, deren Bedeutung man ohne Handbuch ebenfalls nur raten kann. Eine passende App hab ich beim ersten Blick in den Play-Store leider nicht gefunden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12971\" srcset=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-300x200.jpg 300w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-768x512.jpg 768w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-900x600.jpg 900w, https:\/\/hard-boiled-movies.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/IMG_5432-1280x853.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>solider Klang, stellenweise etwas r\u00e4umlich<\/li><li>ordentliche Lautst\u00e4rke<\/li><li>guter Bass auch ohne zus\u00e4tzlichen Subwoofer<\/li><li>HDMI Ein- und Ausgang (eARC nicht erforderlich)<\/li><li>verarbeitet bisher alle getesteten Tonsignale (auch DTS)<\/li><li>elegantes Design<\/li><li>fairer Anschaffungspreis<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>schleift HDMI-Signal im ausgeschalteten Zustand nicht durch<\/li><li>keine Anschlussm\u00f6glichkeit f\u00fcr weitere Peripherie<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Steuerung unn\u00f6tig kompliziert<\/li><li>kein Display (weder an der Soundbar, noch auf dem Bildschirm)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der teuren und leider auch ziemlich entt\u00e4uschenden Bose 900 wollte ich den Plan zur Verwendung einer Soundbar schon fast aufgeben. Der gro\u00dfe AVR sollte nun zwar bleiben, jedoch nicht immer unn\u00f6tig in Verwendung sein &#8211; da er f\u00fcr normales Fernsehen oder mal zum gelegentlichen Zocken viel zu \u00fcberdimensioniert ist und wahrscheinlich zu viel Strom frisst.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sony HT-X8500 erf\u00fcllt die ge\u00e4nderten Anforderungen nun mit Bravour und leistet sich &#8211; mal abgesehen von ihrer seltsamen Bedienung &#8211; keine gr\u00f6\u00dferen Patzer. Der Sound ist gut, angenehm klar, sch\u00f6n laut und mit ordentlichem Bass. Direkt davor sitzend ist der Klang okay, doch weiter hinten auf der Couch kommen tats\u00e4chlich r\u00e4umliche Effekte (eben wegen der Reflexionen durch Decke und Wand) zu Stande. Mein dickes 9.1 Setup wird damit sicherlich nicht ersetzt, aber durchaus annehmbar vertreten. Besonders bei Ballereien bebt der Boden und der Sessel ganz angenehm, ohne dass mein Sideboard dabei zu Wackeln beginnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer eine preiswerte Marken-Soundbar sucht und mit den richtigen Anforderungen an die Sache herangeht, erh\u00e4lt mit dem Modell von Sony einen echt guten Vertreter. Unterm Strich kein mega immersives Heimkino, aber bei gehobener Lautst\u00e4rke und entsprechendem Bums auch ein nettes Filmerlebnis &#8211; bei dem wohl kein TV-Lautsprecher mithalten kann. Die HT-X8500 darf also bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>Preis-\/Leistung: gut<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: hard-boiled-movies.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Nach der eher entt\u00e4uschenden Bose 900 ist mir klar geworden, dass ich mein gro\u00dfes Setup nicht ersetzen, sondern lediglich eine Bar zus\u00e4tzlich f\u00fcr besseren TV-Sound auf dem Sideboard platzieren m\u00f6chte. Au\u00dferdem besteht die Hoffnung, in heutigen Zeiten etwas Energie sparen und bei weniger effektgeladenen Blockbustern auf eine kleinere Klang-Variante setzten zu k\u00f6nnen. Mit der Sony habe ich nun preislich deutlich tiefer gegriffen und die Erwartungen waren im Vergleich nun nicht sonderlich hoch. Lieferumfang &amp; Anschluss Die Soundbar kommt in einem kompakten Karton mit Tragegriff, ist insgesamt ein St\u00fcck k\u00fcrzer als die zuletzt getestete Version von Bose. Zum Lieferumfang geh\u00f6ren Netzteil, Fernbedienung und optisches Kabel. Ein HDMI-Kabel ist leider nicht enthalten. Im Gegensatz zur Bose 900 besitzt die Sony einen HDMI Ein- und Ausgang, sprich man kann von seinem HDMI-Verteiler (in meinem Falle noch der zus\u00e4tzliche Marantz-AVR) in die Bar gehen und das hochwertige Tonsignal quasi direkt aus dem Ger\u00e4ten ins Innere f\u00fchren. Der HDMI-Out leitet dann das Bild an TV (oder Beamer) weiter. eARC ist weiterhin vorhanden, ben\u00f6tige ich hier allerdings nicht. Aus dem TV gehe ich wieder mit optischer Verbindung zur\u00fcck an die Bar &#8211; das ist mir lieber, denn bei aktivem ARC bzw. CEC-Steuerung bringen andere HDMI-Teilnehmer (wie die PS5) st\u00e4ndig beim Einschalten des Fernsehers an, auch wenn es explizit in deren Einstellungen deaktiviert wurde. Hier macht sich die halbherzige Umsetzung von Standards wieder deutlich bemerkbar. Der Klang Wie Eingangs erw\u00e4hnt waren die Erwartungen nicht die allerh\u00f6chsten. Die wesentlich teurere Bose (knapp 760 Euro vs. 222 Euro) hat nicht gerade f\u00fcr Freudent\u00e4nze gesorgt und so habe ich hier kaum Hoffnung auf brachiales Kino gehabt. Obwohl bei der Sony schicke Aufdrucke wie Dolby Atmos und dts X angebracht wurden, handelt es sich um eine Soundbar mit relativ wenigen internen Lautsprechern und keiner M\u00f6glichkeit zur Erweiterung (zus\u00e4tzliche Rear-Boxen, externer Subwoofer, etc.). Positiv m\u00f6chte ich allerdings schon einmal erw\u00e4hnen, dass alle getesteten Signale (von Stereo \u00fcber Atmos bis hin zu DTS-X oder DTS-Master-Audio) klaglos wiedergegeben wurden und entsprechende LEDs an der Oberseite erstrahlten. Brutal unterschied sich das Klangbild zwar nicht, aber immerhin wurde alles verarbeitet, was bei der Konkurrenz leider nicht immer der Fall ist. Der Klang an sich ist klar, aber erwartungsgem\u00e4\u00df frontlastig und wenig dreidimensional. Direkt vor der Bar wird dies sehr deutlich, doch wenn ich vom Sessel auf die hintere Couch wechsele sp\u00fcrbar besser. Der gr\u00f6\u00dfere Abstand gibt der Bar dann auch den n\u00f6tigem Raum, um mit Reflektionen zu arbeiten und tats\u00e4chlich ein gr\u00f6\u00dferes r\u00e4umliches Volumen (nat\u00fcrlich alles von vorn) aufbauen zu k\u00f6nnen. Beim aktuellen &#8220;Resident Evil: Welcome to Raccoon City&#8221; haben die Schusswechsel nicht nur meine Couch zum leichten vibrieren gebracht, sondern die Effekte prallten links und rechts von meinen W\u00e4nden ab und waren klar au\u00dferhalb der kompakten Bar verortbar. Beim Flug eines Hubschraubers hats dann richtig gescheppert, obwohl der anstrebte H\u00f6heneffekt mehr angedeutet erschien. Wie bei der Bose geht dem Ger\u00e4t bei oberen Ger\u00e4uschen ein wenig die Puste aus und so verenden diese auf halber H\u00f6he und wandern nicht \u00fcber unseren Kopf. Wieder einmal sehr schwierig mit mein laienhaften Worten zu umschreiben&#8230; Die Sprachverst\u00e4ndlichkeit ist sehr gut und kann per Tastendruck noch weiter optimiert werden. Dennoch heben sich lautere Momente deutlich von den Dialogen ab und die Lautst\u00e4rke musste nachtr\u00e4glich runtergeschraubt werden. Bei den unterschiedlichen Modi (z.B. Gaming oder Cinema) habe ich keine gravierenden Unterschiede herausgeh\u00f6rt, doch f\u00fcr das gute Gef\u00fchl &#8220;The Last of Us -Part 2&#8221; im Gaming-Betrieb genossen. Auch hier waren die Gespr\u00e4che eher leise und die Waffen haben daf\u00fcr richtig gedonnert. Je weiter weg, desto besser die r\u00e4umliche Wahrnehmung. Die Bedienung Normalerweise m\u00fcsste man diesen Punkt nicht erw\u00e4hnen oder lediglich kurz streifen. Bei der Sony muss ich das Thema jedoch ansprechen und meine Entt\u00e4uschung hierr\u00fcber zum Ausdruck bringen. Der Hersteller liefert uns war eine richtige Fernbedienung mit vielen Tasten mit, verzichtet aber auf ein Display an der Soundbar &#8211; oder zumindest auf dem Bildschirm. So kann man eigentlich nur raten, welcher Modus gerade aktiv ist oder auf gut Gl\u00fcck auf den Bass-Knopf dr\u00fccken und versuchen zu f\u00fchlen, ob sich etwas \u00e4ndern. Manchmal gen\u00fcgt ein einfacher Druck (Modusauswahl), manchmal muss man eine Taste doppelt bet\u00e4tigen (Eingangsauswahl) oder schlichtweg 5 Sekunden gedr\u00fcckt halten (z.B. Bass-Einstellung) und dann vielleicht noch einen weiteren Knopf zur eigentlichen Konfiguration. Die Soundbar quittiert Eingaben mit dem Leuchten ihrer LEDs, deren Bedeutung man ohne Handbuch ebenfalls nur raten kann. Eine passende App hab ich beim ersten Blick in den Play-Store leider nicht gefunden. Positiv solider Klang, stellenweise etwas r\u00e4umlich ordentliche Lautst\u00e4rke guter Bass auch ohne zus\u00e4tzlichen Subwoofer HDMI Ein- und Ausgang (eARC nicht erforderlich) verarbeitet bisher alle getesteten Tonsignale (auch DTS) elegantes Design fairer Anschaffungspreis Neutral schleift HDMI-Signal im ausgeschalteten Zustand nicht durch keine Anschlussm\u00f6glichkeit f\u00fcr weitere Peripherie Negativ Steuerung unn\u00f6tig kompliziert kein Display (weder an der Soundbar, noch auf dem Bildschirm) Fazit Nach der teuren und leider auch ziemlich entt\u00e4uschenden Bose 900 wollte ich den Plan zur Verwendung einer Soundbar schon fast aufgeben. Der gro\u00dfe AVR sollte nun zwar bleiben, jedoch nicht immer unn\u00f6tig in Verwendung sein &#8211; da er f\u00fcr normales Fernsehen oder mal zum gelegentlichen Zocken viel zu \u00fcberdimensioniert ist und wahrscheinlich zu viel Strom frisst. Die Sony HT-X8500 erf\u00fcllt die ge\u00e4nderten Anforderungen nun mit Bravour und leistet sich &#8211; mal abgesehen von ihrer seltsamen Bedienung &#8211; keine gr\u00f6\u00dferen Patzer. Der Sound ist gut, angenehm klar, sch\u00f6n laut und mit ordentlichem Bass. Direkt davor sitzend ist der Klang okay, doch weiter hinten auf der Couch kommen tats\u00e4chlich r\u00e4umliche Effekte (eben wegen der Reflexionen durch Decke und Wand) zu Stande. Mein dickes 9.1 Setup wird damit sicherlich nicht ersetzt, aber durchaus annehmbar vertreten. Besonders bei Ballereien bebt der Boden und der Sessel ganz angenehm, ohne dass mein Sideboard dabei zu Wackeln beginnt. Wer eine preiswerte Marken-Soundbar sucht und mit den richtigen Anforderungen an die Sache herangeht, erh\u00e4lt mit dem Modell von Sony einen echt guten Vertreter. Unterm Strich kein mega immersives Heimkino, aber bei gehobener Lautst\u00e4rke und entsprechendem Bums auch ein nettes Filmerlebnis &#8211; bei dem wohl kein TV-Lautsprecher mithalten kann. Die HT-X8500 darf also bleiben. 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