{"id":13114,"date":"2022-10-17T10:40:38","date_gmt":"2022-10-17T10:40:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=13114"},"modified":"2022-10-17T10:40:38","modified_gmt":"2022-10-17T10:40:38","slug":"der-hobbit-die-extended-trilogie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=13114","title":{"rendered":"Der Hobbit &#8211; Die Extended Trilogie"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Friedlich sitzt Hobbit Bilbo in seinem H\u00e4uschen, als pl\u00f6tzlich ein ungebetener Gast nach dem Anderen durch seine Pforte tritt. Sein alter Kumpel Gandalf hat diese Scharr versammelt, um ihn von einem gro\u00dfen Abenteuer zu \u00fcberzeugen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon mehrmals habe ich betont, dass ich mehrere Filme eigentlich ungerne zusammen in einem kleinen Fazit abhandele &#8211; doch auch hier greift die Trilogie nahtlos ineinander \u00fcber und z\u00e4hlt f\u00fcr mich als Gesamtkunstwerk. Dar\u00fcber hinaus muss ich wohl nicht erw\u00e4hnen, dass sich bei Einzelbesprechungen einfach zu viele Phrasen wiederholen und das Lesen m\u00fchselig gestalten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Der Hobbit&#8221; hatte bei Tolkienfans aus meinem Bekanntenkreis schon vor seiner Erstausstrahlung keinen leichten Stand. Es gab Kritik die Kuh erneut zu melken, einfach im Fahrwasser der &#8220;Ringe&#8221;-Trilogie zu schwimmen und aus einer kleinen Vorlage erneut drei \u00fcberlange Filme zu generieren. Zu gro\u00df die Furcht zu kindlich zu sein und zu viel unn\u00f6tiges Material hinzuzudichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich jedoch habe weder das Buch gelesen, noch kann ich viel mit &#8220;Der Herr der Ringe&#8221; an sich anfangen. Ich bin gro\u00dfer Fan von Sci-Fi ala &#8220;Star Wars&#8221;, konnte aber mit Fantasy-Welten eines Tolkien wenig anfangen. So war ich dann ja der perfekte Kandidat f\u00fcr diese Abenteuer &#8211; und was soll ich sagen? Mir hat die &#8220;Hobbit&#8221;-Trilogie unterm Strich sehr gut gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich liegen die offenkundigen St\u00e4rken erneut in den tollen Kulissen Neu Seelands, einer tollen Optik und einer stimmigen Musikuntermalung &#8211; doch das war nicht alles. Auch wenn das Pacing erwartungsgem\u00e4\u00df langsam war, keimte keinerlei Langeweile auf. Man konnte sich gut im wundervollen Szenario fallen lassen und die starken Bilder genie\u00dfen. Zwar konnten einige Einstellungen ihre Herkunft aus dem Computer nicht verleugnen, dennoch war der Gesamteindruck stimmig. Besonders Drache Smaug lebte von seiner tollen Synchronisation und nach kurzer Zeit war sein CGI-Background vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst als eher Unkundiger der Thematik konnte ich viele Anspielungen zur &#8220;Ring&#8221;-Trilogie erkennen und durchaus schmunzeln. Endlich bekam man die verfressenen Oger zu Gesicht, von denen Bilbo an seinem Geburtstag die jungen G\u00e4ste berichtet hat und auch die Grundsteine f\u00fcr sein Buch waren gelegt. Einige Elemente wirkten sehr verspielt und definitiv an ein j\u00fcngeres Publikum gerichtet, aber bei der vorherigen Trilogie ist mir das weit mehr aufgesto\u00dfen. Es wirkt als wolle ein Peter Jackson sein j\u00fcngeres Ich ausleben, so wie es bei George Lucas bei seinen Episode 1 bis 3 einst der Fall war. Trotzdem vollkommen in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung mag eklatante Unterschiede bzw. Ausdehnungsformen zum Buch aufweisen, doch unterm Strich ein gutes Pacing besitzen. Es ging stets munter zur Sache, auch wenn einigen Dialogen eine kleine Straffung nicht geschadet h\u00e4tte. Besonders dem dritten Teil k\u00f6nnte man mangelnden Inhalt vorwerfen (es geht fast nur um die finale Schlacht), aber deshalb betrachte ich die Werke auch als Gesamterlebnis und m\u00f6chte sie nicht einzeln f\u00fcr sich bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die eingefleischten Fans mag es wie Blasphemie klingen. Unterm Strich hat mir die &#8220;Hobbit&#8221;-Saga einen Ticken besser als das &#8220;Ringe&#8221;-Epos gefallen und ich kann es nicht so recht greifen. Irgendwie hat mich diese Geschichte besser abgeholt, seine Darsteller besser gefallen und seine ausgefeilte Technik weitaus mehr beeindruckt. Beide Reihen boten ihre Schauwerte, aber so insgesamt f\u00fchlte ich mich hier gem\u00fctlicher aufgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Friedlich sitzt Hobbit Bilbo in seinem H\u00e4uschen, als pl\u00f6tzlich ein ungebetener Gast nach dem Anderen durch seine Pforte tritt. Sein alter Kumpel Gandalf hat diese Scharr versammelt, um ihn von einem gro\u00dfen Abenteuer zu \u00fcberzeugen\u2026 Fazit Schon mehrmals habe ich betont, dass ich mehrere Filme eigentlich ungerne zusammen in einem kleinen Fazit abhandele &#8211; doch auch hier greift die Trilogie nahtlos ineinander \u00fcber und z\u00e4hlt f\u00fcr mich als Gesamtkunstwerk. Dar\u00fcber hinaus muss ich wohl nicht erw\u00e4hnen, dass sich bei Einzelbesprechungen einfach zu viele Phrasen wiederholen und das Lesen m\u00fchselig gestalten w\u00fcrden. &#8220;Der Hobbit&#8221; hatte bei Tolkienfans aus meinem Bekanntenkreis schon vor seiner Erstausstrahlung keinen leichten Stand. Es gab Kritik die Kuh erneut zu melken, einfach im Fahrwasser der &#8220;Ringe&#8221;-Trilogie zu schwimmen und aus einer kleinen Vorlage erneut drei \u00fcberlange Filme zu generieren. Zu gro\u00df die Furcht zu kindlich zu sein und zu viel unn\u00f6tiges Material hinzuzudichten. Ich jedoch habe weder das Buch gelesen, noch kann ich viel mit &#8220;Der Herr der Ringe&#8221; an sich anfangen. Ich bin gro\u00dfer Fan von Sci-Fi ala &#8220;Star Wars&#8221;, konnte aber mit Fantasy-Welten eines Tolkien wenig anfangen. So war ich dann ja der perfekte Kandidat f\u00fcr diese Abenteuer &#8211; und was soll ich sagen? Mir hat die &#8220;Hobbit&#8221;-Trilogie unterm Strich sehr gut gefallen. Sicherlich liegen die offenkundigen St\u00e4rken erneut in den tollen Kulissen Neu Seelands, einer tollen Optik und einer stimmigen Musikuntermalung &#8211; doch das war nicht alles. Auch wenn das Pacing erwartungsgem\u00e4\u00df langsam war, keimte keinerlei Langeweile auf. Man konnte sich gut im wundervollen Szenario fallen lassen und die starken Bilder genie\u00dfen. Zwar konnten einige Einstellungen ihre Herkunft aus dem Computer nicht verleugnen, dennoch war der Gesamteindruck stimmig. Besonders Drache Smaug lebte von seiner tollen Synchronisation und nach kurzer Zeit war sein CGI-Background vergessen. Selbst als eher Unkundiger der Thematik konnte ich viele Anspielungen zur &#8220;Ring&#8221;-Trilogie erkennen und durchaus schmunzeln. Endlich bekam man die verfressenen Oger zu Gesicht, von denen Bilbo an seinem Geburtstag die jungen G\u00e4ste berichtet hat und auch die Grundsteine f\u00fcr sein Buch waren gelegt. Einige Elemente wirkten sehr verspielt und definitiv an ein j\u00fcngeres Publikum gerichtet, aber bei der vorherigen Trilogie ist mir das weit mehr aufgesto\u00dfen. Es wirkt als wolle ein Peter Jackson sein j\u00fcngeres Ich ausleben, so wie es bei George Lucas bei seinen Episode 1 bis 3 einst der Fall war. Trotzdem vollkommen in Ordnung. Die Handlung mag eklatante Unterschiede bzw. Ausdehnungsformen zum Buch aufweisen, doch unterm Strich ein gutes Pacing besitzen. Es ging stets munter zur Sache, auch wenn einigen Dialogen eine kleine Straffung nicht geschadet h\u00e4tte. Besonders dem dritten Teil k\u00f6nnte man mangelnden Inhalt vorwerfen (es geht fast nur um die finale Schlacht), aber deshalb betrachte ich die Werke auch als Gesamterlebnis und m\u00f6chte sie nicht einzeln f\u00fcr sich bewerten. 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